Fabian Lentsch: Freeriden in Asien - Road-Blog 3

Von Teharan aus geht es auf den 5.600 Meter hohen Mt. Damavand.
Fabian Lentsch: Freeriden in Asian
Von Fabian Lentsch

Hallo Leute,

Wir sind in Teharan angekommen und einen Stopp beim iranischen Red Bull Büro eingelegt. Ich hatte E-Mail-Kontakt mit den Jungs und sie waren wirklich begeistert, uns helfen zu können. Nach ein paar Planungsgesprächen und viel gutem Essen starteten wir zu unserer Tour auf den 5.600 Meter hohen Vulkan Mt. Damavand. Vala und Hammed begleiteten uns mit ihrem Geländewagen.

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Als war dann den Berg zum ersten Mal sahen, konnten wir kaum glauben, wieviel Schnee auf dem Gipfeln noch lag. Eigentlich wollten die Besteigung ohne Ski machen, aber in diesem Fall packten wir unsere Bretter genauso ein wie einen Speed-Gleiter. Auch Leo begleitete uns diesmal, obwohl er beschlossen hatte, nach seiner Fußverletzung im Herbst bei diesem Trip nicht auf Ski zu steigen. Die Heilung der Wunde dauerte viel länger als gedacht…

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Wir mussten unseren Campingwagen am Fuße des Berges abstellen und den letzten Teil der Fahrstrecke auf den Land Rover umsteigen. Mein neuer Plan war: Das erste Drittel mit den Ski zurücklegen, den Mittelteil wollte ich fliegend zurücklegen und zum Schluss auf mein Rad steigen. Hammed wollte mich begleiten – er ist ein guter Bergsteiger und war schon fünfmal auf dem Mt. Damavand.

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Los ging es auf 3.000 Meter, geschlafen habe wir in einer riesigen Hütte auf 4.200 Meter. Von dort brauchten wir knapp 8 Stunden bis zum Gipfel. Das Wetter war ideal, bis auf den heftigen Winde. Vom Gipfel aus konnten wir ein riesiges Loch sehen, wo Gas gefördert wird. Die Gaswolke hatten wir schon vom Fuß des Berges beobachtet und genau am Tag unserer Besteigung war impossant angewachsen…

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Der Weg zurück brachte uns eine wirklich nette Abfahrt über 1.200 Höhenmeter im Frühlingsschnee. Am Ende der Schneefelder war an einen Weiterflug aber nicht zu denken – der Wind. Drei Stunden mussten wir warten, bis sich die Verhältnisse besserten. Ich bin sofort gestartet und wartete unten auf Domi – vorerst vergeblich. Später hat er mir erzählt, dass der Winde keine fünf Minuten nach meinem Start so stark wurde, dass es unmöglich war zu fliegen. 300 Höhenmeter konnte er noch mit Ski zurücklegen, den Rest musste er zu Fuß gehen. Auf jeden Fall war es schlussendlich viel zu dunkel, um noch aufs Rad zu steigen.

Unser Dank gebührt Vala, Hammed und dem gesamten iranischen Red Bull Team. Sie haben uns geholfen, das alles möglich zu machen!

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