Red Bull X-Alps: Paul Guschlbauer ist im Ziel

Der Traum ist wahr geworden: Der Steirer hat nach zwölftägigen Strapazen das Ziel in Monaco erreicht
Paul Guschlbauer: Finale beim Red Bull X-Alps 2013 © Vitek Ludvik / Red Bull Content Pool
Von redbull.at

Fast zwölf Tage lang hat sich Paul Guschlbauer quer durch Europa gekämpft, dabei mehrmals die Alpen überquert und sich seinen Traum erfüllt. Der Steirer hat die Strecke von Salzburg bis Monaco nur zu Fuß und per Gleitschirm bewältigt und das Red Bull X-Alps 2013 erfolgreich auf Platz 9 beendet – in einer Gesamtzeit von 11 Tagen, 5 Stunden und 50 Minuten.

Die nackten Zahlen machen klar, warum das Red Bull X-Alps als härtestes Adventure Race der Welt bezeichnet wird: 2.323 Kilometer hat der Steirer in diesen zwölf Tagen bewältigt, davon 1.767 per Gleitschirm, 556 Kilometer zu Fuß. Dabei hat er rund 50.000 Höhenmeter gehend zurückgelegt, das entspricht im Schnitt 4.000 Höhenmeter am Tag – und das bei einem Schlafpensum von maximal fünf Stunden pro Nacht.

Paul Guschlbauer: Zufrieden nach der Landung © Vitek Ludvik / Red Bull Content Pool

Dementsprechend müde, aber glücklich erreichte Guschlbauer den letzten Wendepunkt in Peille, wo die Uhr stoppte und er von Sieger Christian Maurer (SUI1) empfangen wurde – und er zog ein positives Resümee: „Am Wildkogel ist es nicht nach Plan gelaufen, das hat sich dann etwas durch das gesamte Rennen gezogen. Aber ich habe versucht jeden Tag alles zu geben und konnte über weite Strecken mit den besten Piloten der Welt mithalten. 2011 ist die Uhr neun Kilometer vor Monaco abgelaufen. Deshalb bin ich überglücklich, dass ich mir heuer meinen Traum erfüllen und das Ziel erreichen konnte!“

Als Lohn für die gewaltige Anstrengung wartete der letzte Flug mit herrlicher Aussicht über Monaco in Richtung Floß im Hafen – wo er mit seinen Begleitern Sara und Axel Gudelius jubeln und seine strapazierten Füße im Meer kühlen konnte. Hinter Guschlbauer dürfte es nur noch Toma Coconea (ROM) schaffen, das Ziel zu erreichen – 2011 wurde der Rumäne knapp vor dem Grazer Zweiter.

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