Red Bull Dolomitenmann: Leiden mit neuem Rekord

45.000 Zuschauer beim härtesten Teambewerb der Welt. ServusTV zeigt die Highlights.
© Philipp Schuster / Red Bull Content Pool
Von Eugen Waidhofer

Der Red Bull Dolomitenmann hat seinem Ruf als „härtester Teambewerb der Welt“ wieder einmal alle Ehre gemacht. 121 Quartette, bestehend aus je einem Bergläufer, einem Paragleiter, einem Kanuten und einem Mountainbiker, kämpften gegen brutale Steigungen, reißende Fluten und unberechenbare Winde an. Nach neuem Streckenrekord von 3:52:23 Stunden ließ sich das Team der Kleinen Zeitung als Sieger feiern.
 

ServusTV zeigt die Highlights des 26. Red Bull Dolomitenmann in einer einstündigen Sondersendung am Montag, dem 9. September, um 22:45 Uhr.


Auf zwölf Kilometern und knapp 2.000 Höhenmetern quälten sich die Bergläufer mit letzter Kraft bis zum Kühbodentörl. Der amtierende Berglauf-Weltmeister Petro Mamu (ERI) vom Team der Kleinen Zeitung stellte mit fast fünf Minuten Vorsprung auf den Zweiten einen neuen Berglauf-Rekord (01:20:12 Stunden) auf und schickte seinen Paragleiter Jakob Herrmann (AUT) als Ersten in die Luft. Nach der Zwischenlandung auf der Moosalm samt schweißtreibendem Aufstieg zu Fuß, trotz Fehlstart beim zweiten Take-Off, schlug der Österreicher als Erster in Leisach mit dem Kanuten Manuel Filzwieser (AUT) ab. Der Wiener konnte den Vorsprung halten, so war es Urs Huber (SUI), der als Führender in die Pedale trat. Der Mountainbike-Marathon-Spezialist ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und besiegelte für sein Team „Kleine Zeitung powered by Panaceo“ den Sieg des 26. Red Bull Dolomitenmann in neuer Gesamt-Rekordzeit: „Es war einfach unbeschreiblich, so viele Leute auf der Strecke und überall eine tolle Stimmung“, war der Schweizer nach seiner 2. Teilnahme am Red Bull Dolomitenmann begeistert.

Paul Guschlbauer @ Red Bull Dolomitenmann 2013 © Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Das Red Bull Team lag nach dem Bergläufer Emanuele Manzi auf dem 8. Platz. Das Paragleiter-Ass Paul Guschlbauer flog seine Kollegen mit neuem Paragleiter-Rekord auf den 4. Platz vor. Nach dem Kanute Harald Hudetz wurde Alban Lakata als Sechster im Ziel empfangen. Zwei Teams waren im Namen von Wings for Life am Start. Das Quartett mit Andi Goldberger (Berglauf) und Benjamin Karl (Bike) belegte Rang 49.


Stimmen zum Event:

Werner Grissman, Erfinder des Red Bull Dolomitenmann: „Es war einfach wieder ein Traum. Genauso habe ich den Red Bull Dolomitenmann erfunden. Traumwetter, wieder jede Menge Zuschauer ein unfallfreier Bewerb und Spitzenleistungen in allen Disziplinen. Mehr kannst du dir als Veranstalter nicht wünschen!“

Paul Guschlbauer, Paragleiter, Team Red Bull: „Ich bin überglücklich, heute ist mir einfach alles genau so aufgegangen, wie ich es mir vorgestellt habe. Der Empfang auf der Moosalm ist jedes Mal der Hammer!“

Andreas Goldberger, Bergläufer, Team Wings for Life: „Für uns Bergläufer war es heute richtig hart, weil es so heiß war. Es ist jedes Mal wieder eine Gratwanderung, nicht übers Limit zu gehen. Hier waren wirklich wieder einmal die besten Bergläufer der Welt am Start.“

Gewinnerteam Kleine Zeitdung mit Werner Grissmann © Philipp Schuster / Red Bull Content Pool

Ergebnis Red Bull Dolomitenmann 2013

(vorläufig, offizielle Ergebnisse unter
www.redbulldolomitenmann.com)

1. Kleine Zeitung powered by Panaceo (INT), 03:52:23 Stunden
2. Kolland Topsport (INT), 03:56:22 Stunden
3. Global Assistance Vienna Insurance Group (CZE), 03:58:27 Stunden
4. Skoda Transportation (CZE), 03:59:48 Stunden
5. Pure Encapsulations (INT), 04:00:52 Stunden
6. Red Bull (INT), 04:01:00 Stunden

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