Nachtflug: BASE-Jumping im Mondlicht

Das Soul Flyer-Team wagt sich an einen ganz besonderen Jump.
Von Josh Sampiero

Das ist nicht das erste Mal, dass Vincent Reffet und Fred Fugen vom Soul Flyer-Team nachts mit ihren Wingsuits geflogen sind – aber das erste Mal, dass sie dafür von einer Klippe anstatt aus einem Flugzeug gesprungen sind.

Und das ist noch nicht mal das Coolste daran – das sind die extra in die Wingsuits eingebauten Lichter, die dem kühnen Sprung eine fantastische Anmutung verleihen.

Für die Soul Flyer war dieser Sprung nur dank viel Training möglich. „Wir kennen das Gebiet sehr gut – wir haben tagsüber trainiert, um genau vorzubereiten, was wir nachts tun müssen. Man springt, man fliegt, man weiß, wo man den Schirm auslöst, und man weiß, wo man ist“, sagt Fugen.

Es war nicht annährend so dunkel, wie es durch die Kamera wirkt. „Es gab jede Menge Mondlicht“, erklärt Fugen, „wir konnten fast genauso gut sehen wie bei Tageslicht.“

Wäre es möglich, auch ohne das Licht des Vollmonds zu springen? Fugen bejaht dies. „Solange die Landestelle ausreichend hell ist und wir sehen können, wo wir hinfliegen. Über einer Stadt wäre das möglich, da gibt es genügend künstliches Licht.“

Auch wenn du in dem Video oben das Spektakel selbst beurteilen kannst, ist Fugens Bericht interessant: „Die Leute, die es live gesehen haben – und das waren nur wenige – fanden es einfach unglaublich. Diese Show in einem Fußballstadion abzuziehen, vor einem richtigen Publikum – das wäre großartig.“

Auf der Website der Soul Flyers kannst du verfolgen, was sie als Nächstes vorhaben.

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