Waltenspiel: B.A.S.E-Jump von einem Schiffsmast!

Der österreichische Skydiver Marco Waltenspiel (29) zeigt in St. Tropez einem 40-Meter-B.A.S.E-Jump.
Von redbull.at

Immer auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, ließ Marco Waltenspiel, Mitglied des Red Bull Skydive Teams, heuer im Spätsommer der Gedanke, einen B.A.S.E. Jump von einem Schiffsmasten zu machen, nicht mehr los. Das „A“ in B.A.S.E. steht schließlich für „antenna“, was in dem Fall „Sendemast“ bedeutet.

„Alles schon da gewesen“, dachte sich Marco, der Reiz könne auf diesem Terrain eigentlich nur dann gesteigert werden, wenn ein Mast als Teil eines Schiffes ständig in Bewegung ist. Also recherchierte der 29-jährige Fallschirmspringer und Wing-Suit-Experte mit über 2.500 Sprüngen auf dem Buckel im Internet nach B.A.S.E. Jumping tauglichen Seefahrzeugen und ob schon jemand einen vergleichbaren Sprung gewagt hatte. In der Szene schien dieses waghalsige Vorhaben jedoch weitgehend Neuland zu sein und deshalb genau das Richtige für den Red Bull Skydiver aus Oberndorf.

Die Bewegung beim Absprung war eine besondere Herausforderung.

Zufällig hatte ein befreundeter Skipper zur gleichen Zeit eine ähnliche Idee. Nur vier Wochen später heuerte Marco Waltenspiel auf der Segelyacht „Annagine“ an. Kurz darauf stürzte sich der gebürtige Salzburger in einer Bucht bei St. Tropez vom nur 40 Meter hohen Masten Richtung Meer. „Nervös bin ich vor einem Sprung immer. Die Bewegung beim Absprung war eine besondere Herausforderung. Schwierig war es für mich auch deshalb, weil es ein Sprung aus geringer Höhe war“, berichtet Marco Waltenspiel und versichert: „Natürlich haben wir das Ganze gut vorbereitet und somit ist der Sprung einwandfrei über die Bühne gegangen. Wenn man sich einmal für einen B.A.S.E. Jump entschieden hat, dann macht man ihn auch!

Marco Waltenspiel: Vorbereitung auf seinen Sprung

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es für Marco nicht bei einer Einzelaktion auf hoher See bleibt: „Danach war ich ziemlich geflasht! Das Gefühl des freien Falls, und noch dazu so knapp über dem Meer, ist einfach unbeschreiblich“, ist der 29-Jährige begeistert und scheint eine neue Leidenschaft gefunden zu haben: „Wenn sich die Gelegenheit bietet, möchte ich gerne auch einmal von einem Frachter springen.“

Du interessierst dich für Skydiven? In den kommenden Wochen erfährst du auf redbull.com/adventure alles, was du zu diesem Thema wissen musst. Nächste Story: Am 18. Oktober präsentieren wir dir unglaubliche Zahlen rund um das Skydiven.

Bis dahin findest du Infos auch auf Facebook oder auf der Homepage des Red Bull Sykdive Teams.
 

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