Skitouren & Freeride Spot: Das Kitzsteinhorn

Hier geht’s immer! Am Fuße des Großglockners herrschen beste Bedingungen.
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Der perfekte Skitouren-Spot: das Kitzsteinhorn
Von Sissi Pärsch

Das Kitzsteinhorn hat seine Seilbahnen, die bis auf 3.029 Höhenmeter führen, ganzjährig geöffnet. Im Sommer muss man nicht unbedingt hinauf, da bieten sich weiter unten ausreichend spannende Alternativen, aber im Herbst lockt der frühe Schnee dann doch. Am Kitzsteinhorn kommt man mit der Seilbahn auf den Langwiedboden auf 2.000 Meter, kann dort auffellen und auf die Routen starten. Wir haben mit dem Local Hans-Peter Kreidl über Touren und Insider-Tipps in der Region gesprochen. Er schnallt seine Ski im Grunde nur ab, wenn er an den Schreibtisch muss, um Skitouren-Events zu organisieren!

Hans-Peter, wann hast du diese Saison das erste Mal Tourenski unter den Füßen gehabt?

Beim ersten Wintereinbruch Mitte Oktober. Wir haben den ersten Schnee genutzt und sind direkt von der Haustüre aus losmarschiert.

Das klingt nach einem satten Trainingsvorsprung. Bist du besonders schneeverrückt oder ist das bei euch normal?


Ich freu mich einfach tierisch auf den Winter. Ich war früh unterwegs, aber längst nicht so oft wie einige meiner Freunde. Wo Schnee liegt sind hier schon richtig viele unterwegs. In der Höhe geht es richtig ab.

Ihr startet am 30. November gleich mal mit dem ersten Rennen in die Saison. Worum geht's beim Kitzsteinhorn Schneekönig?

Wir wollen die Saison gleich mit einem tollen Event eröffnen. Rund um den Sport entwickelt sich gerade so viel, immer mehr Leute wollen auf die Ski. Für die Top-Leute ist der Schneekönig vor allem ein schnelles Training unter Wettkampfbedingungen. Die fitten Geher sprinten die 899 Höhenmeter zum Maurerlift. Für den normalen Tourengeher oder den Einsteiger gibt es eine kürzere Strecke mit 474 Höhenmetern. Dazu Tipps von den Pros und Testmöglichkeiten. Bis dahin wird es noch richtig schneien, dann geht es auch im Powder zur Sache. Ach ja, das sollte ich vielleicht nicht vergessen zu sagen: Hinterher wird gefeiert. Und zwar so richtig. Die Saison geht los, das ist ein guter Grund!

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Am Kitzsteinhorn gibt es nur einen Weg nach oben!

Abgesehen vom Schneekönig samt Feier: Warum lohnt es sich, aufs Kitzsteinhorn zu kommen?

Auf dem Gletscher haben wir einfach sehr früh und sehr lang im Jahr gute Bedingungen. Außerdem kommt dazu, dass Tourengeher hier wirklich willkommen sind. Bei uns wird niemand am Parkplatz Heim geschickt und das ist ja nicht überall selbstverständlich. Wer nur trainieren will, hat zwei markierte Strecken. Und für den Spaß bergab gibt es fünf satte Freeride-Routen. Auf den Pisten geht es zwar immer hoch her, abseits gibt es aber einige Flecken, an denen kaum einer unterwegs ist.

Sind das auch Freeride-Spots, die man per Lift erreicht? Wenn der Powder richtig flockig liegt, will man das ja auch den ganzen Tag nutzen und nicht nur eine Abfahrt nach der Tour haben.

Absolut! Die fünf Routen sind gut mit den Liften erreichbar. Wer dann noch ein paar Extra-Höhenmeter geht, vor dem breitet sich ein wunderschönes Gelände ohne Spuren aus. Da muss man dann auch aufwärtsorientierte Tourengeher warnen: Sie sollten hier aufmerksam unterwegs sein, auf den Freeride-Routen geht es um die Action bergab.

Und wo kehrt man als Tourengeher oder Freerider ein?

In der Skyline Bar im Alpincenter trifft man eigentlich immer andere Tourengeher. Es ist die perfekte Location für den Pausenkaffee oder das Abschlussgetränk. Der Küchenchef hat sogar eine spezielle Karte für Tourengeher entworfen, damit man seine Speicher gleich wieder auffüllen kann.

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