Video: Fred Fugens wahnwitziger Proximity-Flug

Fallschirmspringer Fred Fugen beim Proximity-Flying – und zwar im Old-School-Style, ohne Wingsuit.
Von Josh Sampiero

Ihr möchtet wissen, wie es sich anfühlt, mit 250 km/h nur 5-10 Meter vom Boden entfernt durch die Gegend zu rasen? Dann schaut euch dieses Video an! Soul Flyer Fred Fugen revolutioniert darin die Disziplin Proximity-Flying und rauscht ohne Wingsuit am Eiger entlang.

„Ich bin etwa 500m über dem Ostgrat des Eiger abgesprungen“, erzählt der erfahrene Wingsuit-Pilot. „Zu einem Proximity-Flug habe ich mich erst in der Luft entschlossen. Ich habe stark beschleunigt und mir gedacht: Dann mal los!"

Man braucht eine Menge Kraft und Koordination. Sobald man sich auf einer Line befindet, möchte man sie bis zum Öffnen des Fallschirms nicht mehr verlassen.

Eigentlich ist Proximity-Flying für Wingsuit-Fans, die Gleitzahlen von 3:1 erreichen können, nichts Neues. Im freien Fall ist die Disziplin allerdings deutlich riskanter. Hier beträgt die Gleitzahl im besten Fall nämlich 1,5:1. Anders ausgedrückt: Die vertikale Fallgeschwindigkeit ist um einiges höher.

Ohne einen Wingsuit nutzt er lediglich seinen Körper, um sich vom Berg fernzuhalten.

„Man braucht eine Menge Kraft und Koordination. Sobald man sich auf einer Line befindet, möchte man sie bis zum Öffnen des Fallschirms nicht mehr verlassen. Dank der hohen Geschwindigkeit konnte ich viel Energie in Vorwärtsbewegung umlenken“, so Fugen, dessen Begeisterung im Video deutlich zu spüren (und zu hören) ist, nachdem er seinen Fallschirm öffnet. „Ich war so aufgedreht, ich wusste nicht, was ich sage!“

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