Jason Polakow: Meine fünf Lieblingswellen

Jason surfte schon die besten Wellen der Welt. Hier sind die fünf, die er niemals vergessen wird.
Von Josh Sampiero

Nur wenige Menschen auf dieser Welt sind so viele Wellen gesurft wie der Windsurf-Weltmeister Jason Polakow. Egal ob er ein Segel in der Hand hält, von einem Jetski gezogen wird oder auf einem Shortboard paddelt, der furchtlose Australier zählt zu den angriffslustigsten Wellen-Killern auf diesem Planeten.

Im Video oben spricht er über seine Lieblingswellen auf dieser Welt und beginnt gleich in seiner Heimat Australien: „An der Nordwestküste Australiens findet man jede Menge unglaublicher Wellen und mit den richtigen Ressourcen – einem ordentlich Offroad-Fahrzeug – kann man tolle Rides erwischen“, sagt er.

Und die zweite australische Welle im Video? „Ich kann nicht genau sagen, wo sie ist – aber sie entspricht in etwa Teahupo’o. Eine heftige, hohle linke Barrel!“

Jason Polakow beim Auftakeln nach einem Wipeout während einer Surfsession in Cloudbreak in Fidschi am 12. Juli 2011.
Jason Polakow, Windsurfer und Surfer © Stuart Gibson/Red Bull Content Pool

Und natürlich wäre da noch Teahupo’o selbst – eine der gemeinsten Wellen auf diesem Planeten. Warum? „Es liegt an dem flachen Riff – schnell prallt man gegen den Grund und die Korallen sind äußerst scharf“, sagt Jason. „Wenn man falsch aufkommt, kann man sich die Haut vom gesamten Gesicht abschürfen.“ Diese Art der Verletzung wird in der Surfwelt als „tahitianisches Tattoo“ bezeichnet.

Aber selbstverständlich befindet sich die ultimative Welle vor Jasons Haustür auf Maui: Jaws, oder Pe’ahi. Dort ist Jason die meisten Wellen gesurft und musste viel einstecken – einschließlich des berühmten 3-Wellen-Hold-Downs im Jahr 2011. Er ist der einzige Surfer weltweit, der so lange in Jaws unter Wasser war – und er ist dankbar, dass er es überlebt hat.

Doch auch wenn er bereits einige der größten und besten Wellen gesurft ist, hat Polakow noch ein paar Spots im Auge, die nicht leicht zu erreichen sind – wie beispielsweise Cortes Bank vor der Küste von San Diego oder Pedra Branca vor Tasmanien.

Beide Wellen kann man nur mit einem Boot erreichen und beide Wellen wurden bisher nur von Surfern bezwungen, nicht von Windsurfern. Wird Polakow es als Erster wagen? Die Zeit – und die perfekte Wettervorhersage – wird es zeigen.

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