Orlande Duque: In den Tiefen des Amazonas

Der Cliff Diving-Weltmeister taucht ein in die exotischen Herausforderungen des Regenwalds.
Von Alexander Dollischal

Nach zehn Tagen in einer Traumwelt kehrt Orlando Duque wieder unversehrt nach Bogotá zurück. Was er gemacht hat? Ganz einfach: Er ist auf riesige Bäume mit einer Höhe von bis zu 35 Metern geklettert und hat sich via Klippensprung in die unberechenbaren und auch gefährlichen Tiefen des kolumbianischen, peruanischen und brasilianischen Amazonas begeben.

Brazil Orlando Duque Cliff Diving
Red Bull Amazon Diving - 2014 © Camilo Rozo/Red Bull Content Pool

Zusätzlich zu der unglaublichen körperlichen Anstrengung, die so ein Klippensprung mit sich bringt, hatte Orlando auch mit Problemen zu kämpfen, die ihm Mutter Natur in den Weg legte: Mosquitos, exotische Tiere, anstrengende Fahrten in Kanus und ungemütliche Rastplätze.


 

Mit der Reise zum Amazonas habe ich mir einen persönlichen Traum erfüllt. Es ist eine Erfahrung, die für immer in meinem Herzen bleiben wird. Ich wollte schon immer von natürlichen Plattformen springen, da gibt es nicht besseres, als Riesenbäume mitten im Amazonas.

Brazil Orlando Duque Cliff Diving
Red Bull Amazon Diving - 2014 © Fabio Piva/Red Bull Content Pool

Während seines Abenteuers kam Orlando mit einem einheimischen Stamm in Kontakt, mit dem er Erfahrungen, Tradition und Kultur austauschte. Die Menschen zeigten ihm, wie man am einfachsten auf die Spitze der Bäume gelangt, im Gegenzug erklärte Orlando, wie man springt.
 

Einmal von der Stadt wegzukommen und mit diesem wundervollen Volk Tradition und Wissen auszutauschen und unentdeckte Plätze zu erforschen, war für mich eine unglaubliche Erfahrung.

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