BASE-Jump-Rekord vom höchsten Gebäude der Welt!

Freg Fugen und Vincent Reffet wagten in Dubai einen Base-Jump aus einer bisher unerreichten Höhe.
© Noah Bahnson
Von Josh Sampiero

Es ist ein neuer BASE-Jump-Weltrekord – 828 Meter vom berühmten Burj Khalifa in Dubai, besser bekannt als der höchste Bau der Welt. Und im Gegensatz zu einigen anderen Base-Jump-Unternehmungen der jüngsten Zeit war dieser Sprung nicht illegal. Nach wochenlangem Training im Skydive Dubai machten Fred Fugen und Vincent Reffet einen BASE-Jump, der in die Geschichtsbücher eingeht.

„Solch einen Sprung macht man nur einmal im Leben. Er ist das Ergebnis von drei Jahren Planung”, sagt Fugen. Für diesen beeindruckenden Stunt war die Hilfe einiger hochkarätiger Personen erforderlich, nämlich Nasser Al Neyadi, Präsident von Skydive Dubai, und Seine Hoheit Sheikh Hamdan Bin Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Kronprinz von Dubai, die dem Soul Flyer-Team Zugang zum Gebäude verschafften.

Als sie erst einmal im Gebäude waren, war der Trip einfacher als viele ihrer Trips auf den Lauterbrunnen, wo sie trainierten – der Aufzug im Burj Khalifa' brachte sie bis auf 150 Meter unter die Turmspitze, und von dort aus erreichten sie das Dach über Treppen und Leitern.

Die größte Gefahr lag darin, dass das Gebäude nach unten hin breiter wird, also mussten sie den Abstand zur Startplattform vergrößern. Eine speziell konstruierte 3 Meter lange Rampe an der Turmspitze stellte sicher, dass sie genügend weit für einen sicheren Absprung vom Gebäude entfernt sein würden. Auf dem Dach, im Freien, erkannten sie, dass die extreme Höhe ihnen viele Möglichkeiten bot. Fugen erklärt: „Es ist das einzige Gebäude auf der Welt, von dem man Freiflugmanöver machen und mit dem Kopf vorwärts nach unten springen kann!“

Natürlich hatten die Soul Flyer angesichts der einzigartigen und beeindruckenden Architektur des Gebäudes ein Ziel: das Gebäude eineinviertel Mal umrunden – was ihnen problemlos gelang. „Wir hatten sehr gute Bedingungen“, so Fugen. „Wir hatten ein Drei-Tage-Fenster für den Sprung, und am zweiten Tag war das Wetter für uns perfekt.“

Insgesamt machten sie sechs Sprünge, im Freiflugmodus und mit Wing Suits. Der Rundflug um das Gebäude in ihren Anzügen war ein ehrgeiziges Unterfangen – das Drehen steigert die Fallgeschwindigkeit beträchtlich. Doch dennoch sagt Fugen, „Wir hatten zu keiner Zeit Angst!“

Teamkollege Vincent Reffet bestätigt seine Gefühle: „Das ist absolut der aufregendste Sprung meines Lebens, für mich ist ein Traum wahr geworden”.

Genießt das Video oben und haltet weiter die Augen offen – bei 20 Bodenkameras, zwei Hubschraubern und einer Menge GoPros vermuten wir stark, dass da noch einiges kommen wird.

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