Amazon Dive: Wer springt denn da aus dem Baum?

Orlando Duque und Eber Pava tauchen mitten im Dschungel aus großer Höhe in den Amazonas.
Von Evan David

Im Amazonasgebiet geht es feucht und wild zu. Das gilt für die überfüllten Städte genauso wie für den Dschungel, in dem man alle Zivilisation hinter sich lässt.

Hier begaben sich Orlando Duque und Eber Pava auf eine einmalige Erkundungsreise. Diese Gegend wimmelt nur so vor Leben, doch die beiden waren unbewegte Natur aus. Die erfahrenen Klippenspringer wollten der Natur noch ein bisschen näher kommen also sonst – und einen der unglaublich hohen Kapokbäume finden, von dem sie in den trüben und schlammigen Amazonas springen konnten.

Klippenspringen ist schon riskant genug. Doch von einem Baum in den Amazonas zu springen, ist noch gefährlicher. Klippen bieten einen festen Absprung und Seewasser ist meist tiefer und klarer. Außerdem ist dort das Risiko eines im Wasser treibenden Baumstamms oder eines Kaimans (so heißen die Krokodile im Amazonas) deutlich geringer. „Das macht es noch spannender für uns“, so Pava, „und wir sind noch näher an der Natur dran.“

Nach schier endloser Suche fanden sie schließlich einen vielversprechenden, 17 Meter hohen Baum, der über tiefes Wasser ragte. Doch obwohl die Crewmitglieder Stunden damit zubrachten, eine Sicherheitsplattform anzubringen, während sie von unzähligen Insekten zerstochen wurden, war das Ergebnis nicht zufriedenstellend. „Gleich beim ersten Sprung bemerkten wir, dass der Ast nicht stark genug war, um uns zu tragen“, so Duque. „Daher wollten wir hier keine weitere Zeit verlieren, sondern weitersuchen.“

Verpasst nicht die nächste Folge, in der Duque und Pava ihre Suche im Amazonasgebiet fortsetzen...

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