All diese Orte gibt’s nicht? Gibt’s doch!

Ob Sanddünen in Namibia oder Salzebenen in Südamerika – es gibt schon seltsame Orte auf dieser Welt.
Ein Baum mitten im Nirgendwo.
Alien-Landschaft © Patrick Galibert
Von Marc Schwarz

Es heißt: Die Wahrheit ist manchmal seltsamer als Fiktion – und diese unglaublichen Orte stammen nicht aus Märchen oder digitalen Filmlandschaften. Diese außergewöhnlichen Locations gibt es wirklich – Ehrenwort!

Über dem Schnee, unter den Wolken
Valery Rozov bereitet sich hier in Königin-Maud-Land (Antarktis) auf den Sprung vom Gipfel der Holtanna (2650 m) vor. Der russische BASE-Jumper sprang außerdem von der Ulvetanna (2930 m) und Tungespissen (2277 m). Auch vom Everest wagte Rozov bereits einen BASE-Jump.

Valery Rozov bereitet sich auf den Sprung vom Holtanna-Gipfel vor.
Valery Rozov in der Antarktis © visualimpact.ch/Thomas Senf

Unterwegs nach Gunung Mulu
Höhlenforscher erkunden hier die Clearwater River Cave. Die achtlängste Höhle der Welt befindet sich im Gunung Mulu Nationalpark in Sarawak, Borneo (Malaysia).

Die riesigen Höhlen vom Gunung Mulu Nationalpark, Sarawak, Borneo, Malaysia.
Die riesigen Höhlen vom Gunung Mulu Nationalpark © Robbie Shone

Außergewöhnlicher Amazonas
Der Amazonas ist 6.437 km lang und legt von Nevado Mismi zum Atlantik insgesamt 5.170 Höhenmeter zurück. Er durchquert Kolumbien, Peru und Brasilien. Nur wenige Menschen sind bisher die gesamte Länge gepaddelt.

Länge: 6.437 km
Höhe: 5.170 m
Abfluss: 209.000 m³/s
Quelle: Nevado Mismi
Mund: Atlantik
Länder: Kolumbien, Peru, Brasilien

Vogelperspektive auf den Amazonas, der sich durch den Regenwald schlängelt.
Vogelperspektive auf den Amazonas © Marcia Baptista

Bezauberndes Bora Bora
Bora Bora gilt bei vielen Reisenden als das Juwel des Südpazifiks. Der tropische Dschungel und das türkisfarbene Meer haben bisher noch jeden verzaubert, der das Glück hatte, dort Urlaub zu machen. Nicht schlecht der Ausblick, oder?

Zwei Gipfel ragen auf Bora Bora hervor.
Bora Bora aus der Luft © Gamma-Rapho via Getty Images

Trocken und salzig
Salar de Uyuni gehört zu der bolivianischen Hochebene Altiplano in Südamerika. Auf der Hochebene findet man Süßwasser- und Salzwasserseen sowie Salztonebenen wie die im Bild unten.

Salar de Uyuni bei Sonnenaufgang.
Sonnenaufgang über Salar de Uyuni © Flickr Vision

Galapagos-Sonnenuntergang
Die Galapagos Inseln sind zwar für ihre Tierwelt bekannt, bieten aber auch wunderschöne Naturschauspiele.

Puerto Villamil, Isabela Island, Galapagos Inseln, Ecuador
Sonnenuntergang auf den Galapagos Inseln © Andre Distel

Gletscherblau
Peyto Lake ist ein See im Banff Nationalpark in den kanadischen Rocky Mountains, der von Gletschern gespeist wird. Seine helle türkise Farbe entsteht durch das Steinmehl des Gletschers, das in den See fließt. Noch seltsamer ist nur der pinkfarbene See in Australien.

The Peyto Lake ist für seine türkise Farbe berühmt.
Peyto Lake im Banff Nationalpark, Kanada © Andre Distel

Mond über Maui
Mt. Haleakala ist riesiger Schildvulkan, der 75 Prozent der hawaiianischen Insel Maui ausmacht und einen unglaublichen Ausblick auf das Tal bietet. Während die Temperaturen an der Küste von Maui bei etwa 25 °Celsius liegen, sinken sie auf dem Gipfel von Haleakala oft auf 0 °C. Doch natürlich ist Maui eher für seine Surf-Spots als für seine sonnigen Gipfel bekannt.

Der Haleakala-Vulkan ist morgens von Wolken umgeben.
Hoch über Hawaii © Andre Distel

Insel im Nebel
Nahe der Johnstone Straight in British Columbia (Kanada) ragt eine kleine Insel aus dem Nebel heraus. Die Gegend eignet sich wunderbar für Kajak-Abenteuer.

Eine Insel verschwindet im Nebel.
Gefunden: Insel im Nebel © Michael Clark

Mars auf Erden
Deadvlei ist eine Tonpfanne im Namib-Naukluft Park in Namibia. Sie ist von 350 Meter hohen Sanddünen umgeben, und die Bäume auf diesem Bild sind schätzungsweise 900 Jahre alt.

Ein Baum mitten im Nirgendwo.
Alien-Landschaft © Patrick Galibert

Nichts als Sand
Die Namib-Wüste erstreckt sich über 2000 Kilometer entlang der Atlantik-Küste von Angola, Namibia und Südafrika.

Endlose Dünen in der Wüste.
Endlose Dünen in Namibia © Patrick Galibert

Der Rote See
Dies ist nicht das Rote Meer, das man aus der Bibel kennt (das liegt an der Grenze zu Afrika, dieses hier liegt in Afrika). Doch es ist ziemlich eindeutig, warum der See dem Namen alle Ehre machen würde. Die Seen in der Nähe der Walvis Bay verdanken ihre rote Farbe einer Alge namens Dunaliella salina.

Salzsee mitten in der Namib-Wüste.
So entsteht Salz © Patrick Galibert

Ein Monument der Natur
Vom Grand View Point Overlook im Canyonlands Nationalpark nahe Moab, Utah, hat man einen wunderbaren Ausblick auf Monument Basin und White Rim.

Beeindruckende Landschaft im Canyonlands Nationalpark
Canyonlands Nationalpark © Michael Clark
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