Red Bull Dolomitenmann: Wilder, härter, länger

Der Trail der Qualen wird 2014 noch spektakulärer. Wie das geht? Erfahrt es hier.
Martin Horak @Red Bull Dolomitenmann
Red Bull Dolomitenmann © Fabio Piva/Red Bull Content Pool
Von Harald Wieser

Wenn vom 5. - 7. September der Red Bull Dolomitenmann in seiner 27. Edition über die beeindruckende Bergbühne der Lienzer Dolomiten geht, wird gerade für den Schlussakt Spannung pur erwartet. Im Gegensatz zu den bisherigen Rennen werden es in diesem Jahr nämlich die Kajakfahrer sein, die die Staffel aus Berglaufen, Paragleiten, Mountainbiken und Wildwasserfahren beenden – und das mit vollem Equipment. Den neue Streckenführung siehst du oben.

Den Kanuten wird 2014 so einiges abverlangt: „Bisher war die Strecke schon enorm schwierig, mit Schwimmpassagen, dem Startsprung, Aufwärtspassagen und Slalom. Aber heuer kommt noch extra was dazu. Eine weitere Tragepassage beim Isel-Katarakt, danach einen Kilometer stromaufwärts bis Mitte Lienz und als Draufgabe mit Boot und Paddel bis ins Ziel sprinten. Aber mit uns Paddlern kann man’s ja machen“, meint Urgestein Harald Hudetz augenzwinkernd. Der „Mr. Dolomitenmann“ ist mit 7 Siegen in seiner Sportart immer noch Teil der Hall of Fame beim Lienzer-Klassiker. "Leider kann ich wegen einer Schulterverletzung heuer nicht mitmachen. Ich wäre gern für mein Team ins Ziel gesprintet.“

Der veränderte Streckenverlauf, mit den Kanuten am Schluss des Rennens wird vor allem den Zieleinlauf wesentlich verändern. Davon ist auch der Rennleiter Thomas Zimmermann überzeugt:
 

Einen Radfahrer sieht man öfters ins Ziel fahren, da ist ein Kajakfahrer, der seine gesamte Ausrüstung über die Ziellinie schleppen muss schon spektakulärer.


Zimmermann ist davon überzeugt, dass die Strecke insgesamt anspruchsvoller geworden ist und dass die 27. Edition des Red Bull Dolomitenmanns zischen 15 Minuten und einer halben Stunde länger dauern wird, da auch die Mountainbiker 200 Höhenmeter mehr zu überwinden haben und sowohl Bergläufer als auch Paragleiter 5 bis 10 Minuten länger unterwegs sein werden. Die neue Streckenführung, den Trail der Qualen, siehst du hier:

Vollgas in der Übergangszone. „Zwischen 12 und 15 Uhr wird in der Übergabezone Vollgas sein!“ ist Zimmermann sicher. „Die Übergabe der Paragleiter an die Mountainbiker und später jene der Mountainbiker an die Kanuten findet auf relativ engem Raum statt. Das war auch nicht einfach umzusetzen und wird logistisch ein größerer Aufwand als bisher. Das wird sich aber auch auf die Stimmung der vielen Zuschauer dort auswirken: Musik und top Moderatoren werden dem Publikum ordentlich einheizen.“

Erstmals live im TV. Neben der Veränderungen der Strecke gibt es diesmal noch eine Neuerung. „Das Event wird zum ersten mal live bei ServusTV übertragen. Das ist gar nicht so einfach umzusetzen, sorgt aber für gleich noch einmal mehr Spannung.“ ist Thomas Zimmermann begeistert.
 

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