Diese Sportler halten 5 Minuten lang die Luft an

Red Bull High Performance trainiert die besten Sportler, ruhig zu bleiben und nicht zu atmen.
© Bryce Groark/Red Bull Content Pool
Von Nate Hoppes

Hättet ihr gedacht, dass ihr nach nur einem Tag mit umfangreichen Anatomiekursen und einigen intensiven Trainingseinheiten euren Atem beinahe fünf Minuten lang anhalten könnt – und dass das eure sportlichen Leistungen drastisch verbessern kann?

Das Red-Bull-High-Performance-Camp war ursprünglich als Überlebenstraining für Surfer gedacht, um deren Fähigkeit, den Atem in extremen Situationen anzuhalten, weiterzuentwickeln. Dadurch sollten sie mehr Selbstvertrauen für diese Situationen entwickeln und gelassener bleiben. Jetzt ist das Camp für Sportler aus verschiedenen Disziplinen geöffnet.

Ich kann einfach nicht glauben, was der Körper alles leisten kann. An nur einem Tag habe ich meine Fähigkeit, die Luft anzuhalten, um 400 Prozent verbessert. Das hat mir im Wasser viel Selbstvertrauen gegeben

Zum Jahrgang von 2014, der nach Kona, Hawaii gereist ist, um an diesem Programm teilzunehmen, gehören Profi-Gamer James Ho, die Motorsportlegenden Travis Pastrana und Tarah Gieger, Snowboarder Ben Ferguson, Freeskier Bobby Brown, die Olympiasiegerin im Ski-Slopestyle Dara Howell, Surf-Ironman Matt Poole und Surf-Ironwoman Jordan Mercer.

Theoretisch können Sportler, die wissen, wie sie ihre Atmung kontrollieren und unter unbequemen, schwierigen und stressigen Umständen ruhig bleiben, bessere Leistungen abliefern – egal, welche Sportart sie betreiben.

„Es gibt physiologische Grenzen, wie lange man seinen Atem anhalten kann,“ erklärt Andy Walshe, Leiter von Red Bull High Performance. „Man hat diese Idee, wie weit und wie tief man gehen kann. Ihr [die Sportler] geht die ganze Woche über bis an diese Grenze.“

Im Gegensatz zu dem Trainer, der im Golfwagen sitzt und dich anschreit, während du einen Berg hinauf rennst, nimmt Andy Walshe mit den Sportlern an diesem Programm teil. „Man kann das nicht von der Seitenlinie betrachten und ein echtes Gefühl dafür bekommen, was sie durchmachen.“

Die Sportler werden dazu aufgefordert, ihre mentalen und physischen Grenzen zu durchbrechen, während sie frei zum Grund des Ozeans tauchen. Die lebensrettenden Techniken, die sie dabei lernen, können in Stresssituationen angewendet werden.

Mercer hat verstanden, dass diese Art von Training ein wichtiger Schritt auf ihrem Weg zur Big-Wave-Surferin ist. „Wenn du in eine sechs Meter hohe Welle paddelst – und das ist ein Ziel von mir – dann ist das Atem-anhalten-Camp ein toller Start. Ich kann einfach nicht glauben, was der Körper alles leisten kann. An nur einem Tag habe ich meine Fähigkeit, die Luft anzuhalten, um 400 Prozent verbessert. Das hat mir im Wasser viel Selbstvertrauen gegeben.“

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