Red Bull Dolomitenmann: Mitleiden bei ServusTV!

Der Aufwand hinter den Live-Bildern: Zahlen, Fakten und Interviews zur TV-Premiere.
Red Bull Dolomitenmann © Philipp Schuster / Red Bull Content Pool
Von Eugen Waidhofer

Der Red Bull Dolomitenmann wird in diesem Jahr erstmals live übertragen – und katapultiert die Berichterstattung bei ServusTV in eine neue Dimension. Noch nie war der Aufwand so groß, um die Zuschauer mit perfekten Live-Bildern von einem Wettkampf zu versorgen:
 

  • 16 Kilometer Kabel wurden verlegt
  • 23 Kameras liefern Live-Bilder
  • 3 Satelliten-Stationen wurden aufgebaut
  • 3 Übertragungs-Wägen sind vor Ort
  • 1 Funkstation am Gegenhang ist notwendig


Bei der Live-Übertragung am Samstag, den 6. September, werden insgesamt 110 Menschen im Einsatz sein: 40 Techniker, 40 Redakteure, der Rest sind Kameraleute, Heli-Piloten etc.
 

Wir sind beim Red Bull Dolomitenmann von 650 bis 2400 Meter im Einsatz, berichten von 4 Wettbewerben und müssen eine Strecke von rund 60 Kilometer abdecken. Das hat es in dieser Dimension noch nicht gegeben.


Sagt Thomas Zimmermann, der als einer der Rennleiter für die Technik beim Red Bull Dolomitenmann verantwortlich ist. Seit fast einem Jahr plant er die optimale Positionierung der Kameras – sieben Mal wurde alles wieder umgestellt. „Das war sicher die größte Herausforderung in der Vorbereitung“, so Zimmermann. Für den Renntag selbst macht sich der hauptberufliche Sporthändler keine Sorgen: „Ich bin überzeugt, dass wir alles durchgedacht haben. Es gibt für alle Eventualitäten – von Nebel über Verletzungen bis hin zu Rennunterbrechungen – mindestens einen Plan B.“

Das ganze Interview mit Thomas Zimmermann findet ihr hier.

Red Bull Dolomitenmann: Hubschrauber-Pilot Fritz Wallner
Hubschrauber-Pilot Fritz Wallner

TV-Hubschrauber-Pilot Fritz Wallner wird die Zuseher am 6. September mit Bildern aus der Luft versorgen. Trotz 35 Jahren Flugerfahrung sind die Live-Aufnahmen für den 56jährigen eine Herausforderung. „Teilweise fliegen wir nur 20 Meter über den Bäumen. Ein böiger Wind kann uns da leicht runterdrücken.“ Und er bräuchte drei Augen für diesen Job: Eines zum Fliegen, eines für den Live-Bildschirm und eines für die Übersicht am Boden. „Eigentlich ist Heli-Fliegen die fünfte Disziplin beim Red Bull Dolomitenmann“, findet Fritz Wallner.
 

Ich werde die gesamte Strecke einmal mit einem Einheimischen abfliegen, um alle Hindernisse und Gefahrenstellen, wie zum Beispiel eine Materialseilbahn, rechtzeitig und stressfrei zu sehen.


Das ganze Interview mit Fritz Wallner findet ihr hier.

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