Live- und Retro-Bilder vom Red Bull Dolomitenmann

ServusTV überträgt am 6.9. ab 9:15 Uhr live. Wir zeigen die besten Bilder aus 26 Jahren Kult-Rennen.
Blick auf die Zwischenlandestation für Gleitschirmflieger beim Red Bull Dolomitenmann.
Bergläufer auf dem Weg nach oben © Sportclub Dolomitenmann
Von Tarquin Cooper

Am Wochenende startet der Red Bull Dolomitenmann. Der vermutlich härteste Teamwettbewerb wird dieses Jahr zum ersten Mal live bei ServusTV übertragen - Start ist Samstag um 9:15 Uhr. 

Wir haben das zum Anlass genommen, um einen Blick in die Archive zu werfen und die lange Geschichte des Rennens zusammenzufassen. Unter dem Motto "Seht mal, was wir gefunden haben!" dürfen wir behaupten, dass wir ein paar echte Perlen entdeckt haben.

Das Rennen selbst hat sich im Laufe der Jahre nur leicht verändert. Der Dolomitenmann ist ein Staffelwettbewerb, in dem die Teammitglieder das anspruchsvolle Terrain der Lienzer Dolomiten zu Fuß, per Gleitschirm, Mountainbike und Kajak bewältigen müssen.

Outfits und Ausrüstung der Teilnehmer hingegen haben sich grundlegend verändert! Mountainbikes mit Felgenbremsen? Spandex-Leggings im 80er-Jahre-Stil? Blickt zurück und staunt…

Der Start

Stirnbänder, Schnurrbärte und grelle Farben: Die 80er muss man einfach lieben! Der erste Dolomitenmann fand im Jahr 1988 statt. Hier machen sich die Läufer auf dem Lienzer Hauptplatz startklar.

Teilnehmer beim Red Bull Dolomitenmann 1992.
Der Start beim Red Bull Dolomitenmann © Sportclub Dolomitenmann

Kraftsäulen

Manche Dinge ändern sich nie. Okay, die Turnschuhe gehören in ein Museum, aber die Bergläufer benötigen immer noch dieselbe Entschlossenheit und Kraft wie früher. Die Laufstrecke beginnt in Lienz und beinhaltet einen Höhenunterschied von nahezu 2000 Metern.

Ein Teilnehmer zwischen Steinsäulen beim Red Bull Dolomitenmann
Steinsäulen markieren die Strecke © Sportclub Dolomitenmann

Style-Alarm, Teil 1

Möglicherweise war es das einzige Mal in der Geschichte des Rennens, dass die Strecke von Schnee bedeckt war, aber ins Auge springt vor allem der lilafarbene Skianzug. Sowas hat man wirklich getragen? Heutzutage wäre es ein Fashion-Fauxpas, aber damals galten glänzende Einteiler als Inbegriff von Coolness.

Schnee auf der Laufstrecke beim Red Bull Dolomitenmann
Bislang lag nur einmal Schnee auf der Strecke... © Sportclub Dolomitenmann

Style-Alarm, Teil 2

Style-Polizei: Verhaften Sie diesen Mann! Es ist schwierig, sich eine Zeit vorzustellen, in der es akzeptabel war, in einem unifarbenen Einteiler rumzurennen. Aber das Foto stammt aus dem Jahr 1992, und es muss wohl sehr kalt gewesen sein. Die Zuschauer sahen rot!

Ein Teilnehmer beim Red Bull Dolomitenmann 1992
Modesünde im Jahr 1992 © Sportclub Dolomitenmann

Hinauf in den Himmel

Nach dem Berglauf übergeben die Athleten den Stab an die Gleitschirmflieger, die zunächst in Richtung Moosalm gleiten und nach einer Zwischenlandung zurück zum Talboden fliegen.

Gleitschirmflieger bereiten sich beim Red Bull Dolomitenmann auf den Start vor.
Vorbereitung auf den Gleitschirmflug © Sportclub Dolomitenmann

Vogelperspektive

Ein Markenzeichen des Red Bull Dolomitenmannes ist seine Popularität bei Zuschauern und Fans, die alljährlich in Massen herbeiströmen, um die besten Athleten der Welt im Wettkampf zu erleben.

Blick auf die Zwischenlandestation für Gleitschirmflieger beim Red Bull Dolomitenmann
Gleitschirmflieger bereiten sich auf den Start vor © Sportclub Dolomitenmann

Damals…

Die Leggings sind super - aber seht mal, was sie verhüllen… Die eisernen Wadenmuskeln von Alfons Hörhager, der hier gerade zur Gleitschirm-Etappe aufbricht. Erratet ihr, aus welchem Jahr das Foto stammt?

Alfons Hörhager startet mit seinem Gleitschirm beim Red Bull Dolomitenmann 1997.
Sehr stylisch: Alfons Hörhager im Retro-Look © zooom.at / Ulrich Grill

Und heute…

Beim Red Bull Dolomitenmann waren einige der besten Piloten der Welt am Start. In diesem Jahr ist erneut Paul Guschlbauer dabei. Der Red-Bull-X-Alps-Athlet konnte den Dolomitenmann bereits in den Jahren 2010 und 2013 gewinnen.

Paul Guschlbauer beim Dolomitenmann in Lienz in Österreich am 7. September 2013.
Paul Guschlbauer beim Dolomitenmann. © Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Tatkräftige Hilfe

Mountainbike-Fans, genießt diesen Anblick! Erinnert ihr euch an die Zeit, als Federgabeln noch maximal 100 Millimeter Federweg hatten? Oder an ein Leben ohne Scheibenbremsen? Und dann die schweren Rahmen aus der Prä-Carbon-Ära und diese dünnen Reifen… Das ist erst 15 Jahre her.

Der Kajakfahrer vom Team Red Bull unterstützt seinen Teamkollegen beim Red Bull Dolomitenmann.
Starthilfe für einen Mountainbiker im Jahr 1998 © Sportclub Dolomitenmann

Über den Lenker

Und das ist der Grund, warum Bike-Hersteller es für eine gute Idee hielten, eine Federung einzubauen.

Ein Teilnehmer stürzt beim Red Bull Dolomitenmann.
Hardtail-Panne © Sportclub Dolomitenmann

Harter Kerl auf einem Hardtail

Unglaublich, an die Zeit zu denken, als Mountainbikes überhaupt nicht gefedert waren. Hier strampelt sich Sigi Hochenwarter beim Dolomitenmann 1996 auf so einem Retro-Modell ab.

Sigi Hochenwarter beim Red Bull Dolomitenmann 1996
Sigi Hochenwarter beim Dolomitenmann 1996 © zooom.at / Ulrich Grill

Tiefer Fall

Der berühmte Sprung aus sieben Metern Höhe ist nach wie vor ein legendärer Teil der Kajakstrecke.

Ein Kajakfahrer stürzt sich beim Red Bull Dolomitenmann ins Wasser.
Die Kajak-Strecke beginnt mit einem 7-Meter-Sturz © Sportclub Dolomitenmann

Kampf gegen die Stromschnellen

Ein Kajakfahrer kämpft sich 1996 durch die Stromschnellen. Das Motiv wurde auf Diafilm fotografiert, in jenen Tagen, als man nicht einfach wahllos auf den Auslöser drücken konnte. Das erkennt man auch an den Retrofarben. Instagram war damals überflüssig…

Ein Kajakfahrer beim Red Bull Dolomitenmann 1996
In den Stromschnellen im Jahr 1996 © zooom.at / Ulrich Grill

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