VIDEO: Ein Flug über dem Atlantischen Ozean

Madeira ist das Maui des Atlantiks – und damit der perfekte Ort zum Gleitschirmfliegen.
Von Daniel Woods

„Nicht alle Starts sind schlecht“, lacht Veso Ovcharov. „Für Gleitschirmflieger ist es ein Paradies – ein großer, steilwandiger Felsen mit 80 ‚offiziellen‘ und unzähligen ‚inoffiziellen‘ Starts. Für Anfänger ist der Ort nicht geeignet, weil man im Falle eines Problems baden geht, aber für fortgeschrittene Piloten und Experten ist er großartig.“

Gemeinsam mit dem Betreiber der örtlichen Gleitschirmschule haben Petar Loncar und Veselin Ovcharov die gesamte subtropische Insel erkundet. „Sie hat große Ähnlichkeit mit Hawaii, nur dass sie nicht vulkanischen Ursprungs ist und nicht so dicht bewachsen“, so Veso. „Und es gibt weniger Regen! Auf Madeira befindet sich die zweithöchste Steilklippe der Welt.“

Petar Loncar und Veselin Ovcharov beim Gleitschirmflug über Madeira
Ein Gleitschirmflug über Madeira © Veselin Ovcharov

Der Ausflug lief nicht ohne Probleme ab. Es gab zahlreiche problematische Strandlandungen in verwirbeltem Wind, aber der größte Fehler ereignete sich, als ein Tour-Guide nach einer Fahrt bergauf vergaß, am Auto die Handbremse zu ziehen. Es rollte rückwärts… und stürzte mitsamt der Gleitschirm-Ausrüstung 250 Meter in die Tiefe. Noch schlimmer: Es landete direkt zwischen Häusern. „Es hätte leicht zu einer Tragödie kommen können“, sagt Veso. „Zum Glück wurde niemand verletzt!“ Da scheint es in der Luft ja fast noch sicherer zu sein...

Petar Loncar und Veselin Ovcharov beim Gleitschirmflug über Madeira
Vogelperspektive: Gleitschirmflug über Madeira © Veselin Ovcharov

Insgesamt können es Ovcharov und Petar Loncar nicht erwarten, noch einmal zurückzukehren: „Es gibt dort zwar nicht viele Piloten, dafür sind sie aber äußerst gastfreundlich.“ Nur mit dem Auto sollte man vorsichtig sein!

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