Red Bull Defiance in Neuseeland

In Wanaka gehen Sportler, die es wissen wollen, beim ultra-harten Adventure Race an den Start.
Braden gibt Vollgas
Braden gibt Vollgas © Miles Holden/Red Bull Content Pool
Von Josh Sampiero

Ein Maximum an Tempo, Höhe und Intensität: Das ist das Red Bull Defiance Adventure Race, ein zweitägiger Multisport-Wettkkampf in Wanaka, Neuseeland.

Red Bull Defiance

Wo: Wanaka, Neuseeland
Wann: 25.-26. Oktober
Distanz: 108 Kilometer
Höhenunterschied: 3.200m
Etappen: 7
Disziplinen: Fahrrad, Laufen, Kajak

Was ist ein „Adventure Race“?
Das ist zuallererst ein Rennen, das sich nicht so genau definieren lässt. Es erfordert bestimmte Fähigkeiten, Ausdauer und mentale Stärke, denn die Sportler müssen die Strecke mit verschiedenen Fortbewegungsarten bewältigen. Ein Adventure Race kann alles von einem einfachen Lauf bis zu einem Schießwettbewerb umfassen, wie hier zum Beispiel (ja, ernsthaft!).

Es geht also nicht um einen normalen 5-Kilometer-Lauf?
Nichts an einem Adventure Race ist normal! Wenn du dir das Video ansiehst, bekommst du einen Eindruck davon, worauf sich die Teilnehmer beim Red Bull Defiance einlassen. „Der letzte Lauf über das, was wir hier in Wanaka die ‚Skyline‘ nennen, ist brutal!“ sagt Teilnehmer Braden Currie. „25 Kilometer mit über 1.000 Höhenmetern – und das am Ende des Rennens. Die schnellen Läufer bewältigen das ins drei bis vier Stunden!“
 

Braden Currie, ein Adventure-Sportler neuen Typs
Braden Currie, ein Adventure-Sportler neuen Typs © Miles Holden/Red Bull Content Pool

Und wer macht bei sowas mit?
Wenn das Red Bull Defiance an diesem Freitag im neuseeländischen Wanaka losgeht, werden Zweimann-Teams die Herausforderung angehen und laufend, fahrend und paddelnd ins Rennen starten. Braden Currie von Red Bull legt die Messlatte hoch: Der 28-jährige Neuseeländer ist eine neue Art von modernem Sportler. „Ein Multisport-Athlet zu sein bedeutet, dass du erstmal eine sehr gute Ausdauer haben musst“, erklärt Currie. „Laufen, radfahren, paddeln… Man muss extrem fit sein, sodass man mithalten kann, wenn jemand einen Ausbruch versucht – oder in der Lage sein, selbst in den Bergen die anderen hinter dir zu lassen.“
 

Laufen und Radfahren...Beides ist gefragt!
Laufen und Radfahren...Beides ist gefragt! © Miles Holden/Red Bull Content Pool

Das Red Bull Defiance ist ein etwas anderes Rennen
Was dieses Rennen von anderen wie der bekannten Mark Webber-Challenge unterscheidet? Tempo und Einfachheit. „Das Rennen ist viel kürzer, nur zwei Tage Etappenrennen“, sagt Currie. „Die Navigation fällt weg, also ist es viel schneller. Hier geht es mehr um die Physis als um die mentale Stärke. Keine Unterbrechungen, kein Verirren… Hier geht es um die pure Kraft und Ausdauer. Da sind Sportler gefragt, die das Adventure Race wie einen Sprint im Stadion angehen. Wenn der Startschuss fällt, gibt man alles!“
 

Da kommt die Gangschaltung zum vollen Einsatz
Da kommt die Gangschaltung zum vollen Einsatz © Miles Holden/Red Bull Content Pool

Ach übrigens, es wird auch zur Waffe gegriffen…
Die Athleten bekommen nicht nur von einer Startpistole das Signal zum Rennen, sie müssen auch selbst die Waffe in die Hand nehmen. „Tontaubenschießen ist in Neuseeland sehr beliebt“, sagt Braden. „In der Mitte einer Etappe bekommen die Sportler zwei Chancen, auf eine (fliegende) Tontaube zu schießen. Wenn sie die treffen, werden ihnen 500 Meter der Strecke erlassen.“

Wie sieht die Strategie aus?
Da das Rennen in Bradens Heimatstadt stattfindet, ist er zweifellos ein Favorit – aber seiner Einschätzung nach sind andere Teams aus Australien und Neuseeland harte Konkurrenten. Seine Strategie? Beim ersten Aufstieg auf den Berg vorne zu sein und von dort an die Führung zu übernehmen.

Und so kannst du das Event miterleben:

Um zu sehen, wie Braden und die anderen Teams sich schlagen, folge @RedBullNZ auf Instagram – dort gibt es alle 15 Minuten Live-Updates des zweitägigen Events. Auch @RedBullNZ und @RBDefiance auf Twitterbieten Live-Updates, und die Action-Videos des Tages kannst du auf Facebook.com/redbulldefiance sehen.
 

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