Wirklich wahr! Diese 10 Plätze existieren

Vom Flughafen Friedhof bis zum historischen Kloster, unsere Erde hat so viel mehr zu bieten.
Von Josh Sampiero

Es gibt so viele unglaubliche Plätze auf dieser Erde. Doch weil es nicht so einfach ist, zu ihnen zu gelangen, haben wir Fotos der schönsten Spots zusammengestellt. Egal ob von Menschenhand gemacht oder von der Natur gegeben, alle sind wahnsinnig beeindruckend.

Schau dir unbedingt unsere erste Sammlung an - scrolle runter und dich erwartet ein Flughafen Friedhof, der weltgrößte durchgehende Wasserfall und das Tor zur Hölle, das seit 40 Jahren ununterbrochen in Flammen steht.

Der Flughafen Friedhof, Arizona, USA

Stillgelegte Boeing B-52 Bomber parken auf dem Flugzeug Friedhof in Arizona, USA
Flugzeug Friedhof, Arizona © Getty Images

Wohin gehen Flugzeuge, um zu sterben? Genau hier hin! Stillgelegte Boeing B-52 Bomber breiten ihre breiten Flügel über den Sand von Arizona aus. Über 5.000 „Flugzeug-Leichen" stehen an diesem Ort im Südwesten der USA.

Warum Arizona? Die trockene Wüste verlangsamt den Verfall der Flugzeuge - aber ehrlich gesagt ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, dass diese Vögel jemals wieder fliegen werden.

Shiprock, New Mexico
 

Shiprock aus der Vogelperspektive
Shiprock aus der Vogelperspektive, New Mexico © Getty Images/Universal Images Group

Shiprock war das kulturelle Herzstück der Ureinwohner Nordamerikas, die Navajo Indianer, und ragt 500 Meter über der Wüste von New Mexico. Es sieht aus wie ein Schiff, das durch die Wüste segelt. „Shiprock" ist auch der Name der nächst gelegenen Stadt, 17 km entfernt.

Der Berg spielte bereits eine kleine Rolle in einigen Filmen und Büchern und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Kletterer und Fotografen.

Tigernest-Kloster, Bhutan

Der Taktsang Temple liegt über dem Dorf Pharo in Bhutan
Der Taktsang Temple © Getty Images

Der Taktsang Tempel in Bhutan ist 400 Jahre alt, liegt auf 3,000 Metern Höhe und wurde neben natürlichen Höhlen gebaut, die in der buddhistischen Religion heilig sind.

Der richtige Name ist „Paro Taktsang". Das Kloster befindet sich an der Stelle, wo Guru Padmasambhava (er hat den Buddhismus nach Bhutan gebracht) im 8. Jahrhundert meditierte, genau drei Jahre, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden.

Tor zur Hölle, Turkmenistan

Menschen bestaunen das Tor zur Hölle in Turkmenistan
Tor zur Hölle, Turkmenistan © Getty Images/Flickr RF

Das Tor zur Hölle ist ein von Menschen entfachtes Feuer. Das Gebiet in Turkmenistan ist reich an Erdgasreserven. Um die Freisetzung des giftigen Gases zu vermeiden, wurde in den 70er Jahren beschlossen, es zu verbrennen. Man dachte, es würde nur wenige Wochen in Flammen stehen. Nun brennt es schon seit fast 40 Jahren. Das Loch ist 70 Meter breit und in der Mitte brodelt die Erde und steigen die Flammen hoch. Kann es dich in die Hölle bringen? Wir wissen es nicht, aber wenn man zu nah ran geht, findet man es sicher raus.

Champagne Pool, Waiotapu, Neuseeland

Dampf steigt aus einem geothermischen Pool
Geothermisches Wasser des Waiotapu © Getty Images/Flickr RF

Es ist der Ort zu dem die Maori kamen, um Schmerzen in den Muskeln und in der Seele zu lindern. Der Champagner Pool in Waiotapu, Neuseeland, ist einer von vielen heiligen Quellen. Der Pool entstand vor 900 Jahren (das ist fast wie gestern in der geologischen Zeitrechnung) während einer hydrothermalen Eruption.

Woher hat er diese außergewöhnliche Farbe? Von der metallischen Masse in den Steinen rund um den Pool. Und woher kommt der Name? Wegen dem konstanten Blubbern, dank der permanenten Freisetzung von Kohlenstoff Dioxid. (CO2, wie ein sprudelndes Glas Champagner)

Great Blue Hole, Belize
 

Vogelperspektive auf das Blue Hole
Das Blue Hole, Belize © Getty Images

Obwohl Taucher noch einige mehr „blaue Löcher" nennen könnten, ist dieses Loch wohl das Bekannteste. Das „Great Blue Hole" ist 124 Meter tief und Teil von dem berühmten karibischen Lighthouse Reef, etwa 70 Kilometer von der Stadt Belize City entfernt.
Warum es so bekannt ist? Für das große Vorbild aller Taucher, Jacques Costeau, gehört es unter die 10 besten Tauchgebiete der Welt - und jetzt ist es auch noch UNESCO- Weltkulturerbe. Es ist nicht das tiefste blaue Loch, dafür muss man bis zum Dean´s Blue Hole auf die Bahamas fahren. Dort werden aber nur Extremtaucher auf ihre Kosten kommen.

Seven Giants, Sibirien, Russland
 

Stefan Glowacz steht auf der Spitze einer Felsformation in Russland
Stefan Glowacz steht auf der Spitze © Klaus Fengler/Red Bull Content Pool

Die Seven Giants sind eine Felsformation in einem abgelegenen Teil nördlich des Ural-Gebirge mitten im tiefsten Sibirien. Der Legende nach waren die sieben riesigen Säulen einst eine Familie von sieben Giganten, die die ganze Region terrorisierten und dann von einem mächtigen Zauberer in Stein verwandelt wurden.

Obwohl sie abgelegen sind (der Normalsterbliche braucht einen Hubschrauber oder ein Snowmobil), sind sie bei den Russen als eines der „Wunder von Russland" bekannt. Die 30–40 Meter hohen Bergspitzen galten als unbezwingbar, bis dem Bergsteiger Stefan Glowacz beim „Red Bull 7 Giants Projekt" die einzigartige Erstbesteigung gelang.

Angel Falls, Venezuela

Ein einzigartiger Blick in die Tiefe der Angel Falls.
Ein langer Weg nach unten © Airpano.com

Angel Falls in Venezuela ist der höchste ununterbrochene Wasserfall der Welt, der fast 1.000 Meter vom Auyantepui Berg im Canaima National Park in die Tiefe stürzt. Vielleicht kennst du ihn von dem Pixar Film "Oben", dort wird er "Paradise Falls" genannt.
Warum wird er "Angel Falls" genannt? Der erste Mensch, der über diesen Wasserfall flog, war Pilot Jimmie Angel. Er landete sogar ein Flugzeug über die Angel Falls. Die Reifen versanken in der schlammigen Erde, der Flieger blieb dort 30 Jahre lang stecken.

Buzludzha Monument, Bulgarien

Licht fällt durch das beschädigte Dach des verlassenen Militär Standorts in Buzludzha, Bulgarien
Verlassener Militär Standort in Bulgaria © rebeccalitchfield.com

Nein, dies ist kein Überrest von einem Darth Vader Raumschiff nach einem Angriff der Rebellen. Es ist Buzludzha, ein verlassenes sowjetisches Monument in Bulgarien, 1981 eröffnet und anschließend zur Ruine zerfallen.

Wandbilder der bulgarischen und sowjetischen Geschichte schmücken die Wände. Das Dach aus wertvollem Kupfer wurde entfernt, das Gebäudeinnere dem harten Winter ausgesetzt. Auf dem Foto ist der riesige zentrale Zuschauerraum zu sehen.

Split Apple Rock, Neuseeland

Split Apple Rock in Neuseeland © Chris Gin

An der Küste von Neuseeland liegt eine interessante geologische Absurdität - Split Apple Rock. Der Fels steht im Abel Tasman National Park. Das Wasser ist so flach, dass man als Tourist ohne Probleme dort hin laufen kann.

Ist es vielleicht ein Meteorit aus dem Weltraum? Eine Bowlingkugel der Götter? Warum der Fels so aussieht, bleibt wohl für immer ein Geheimnis.

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