10 Bilder, bei denen du Fernweh bekommst

Du musst raus und reisen? Hier sind 10 unglaubliche Orte, die du dir nicht entgehen lassen solltest.
Von Alison Mann

Von Schneemonstern bis zu unglaublichen Eisbergen, hier sind ein paar der mysteriösesten Orte, die die Welt zu bieten hat. Der Planet gibt uns so viele schöne Orte, die unsere Augen verwöhnen. Wie könnten wir uns also ein solch umwerfendes Angebot entgehen lassen?

Wir haben eine Sammlung von faszinierenden Bildern zusammengestellt – ein mysteriöser Tempel, der auf einem Felsen thront, etwas auf dem Sand, das Wissenschaftler sprachlos macht, und der größte Buddha der Welt. Wenn dir das gefällt, gefallen dir sicherlich auch unsere früheren Sammlungen, nämlich 12 sagenhafte Orte für eure Urlaubsreise und Wirklich wahr! Diese 10 Plätze existieren.


Hier warten unglaubliche Schneemonster auf dich…

Ausblick vom Mount Zao in Yamagata, Japan
Echter Schnee am verschneitesten Ort der Erde © Getty Images/The Asahi Shimbun

Yamagata, Japan

Es sieht aus wie eine Filmszene mit den ganzen mammutweißen Schneemonstern, die über einen Berg stapfen, und den Gondeln, die nur knapp über ihnen schwingen. Eine solch zauberhafte Szene muss japanisch sein.

Zao Onsen ist eines der besten Skiresorts, das an einer Vulkankette beim Mount Zao liegt. Zufällig ist es auch der einzige Ort in Japan, an dem ‚Schneemonster‘ leben – oder gefrorene Bäume, wenn ich das Geheimnis verraten soll.


Besuche einen Tempel im Ozean!

Der Tanah Lot Tempel, Bali
Tanah Lot Tempel © Getty Images/Axiom RM

Tanah Lot Tempel

Vom Tanah Lot Tempel, der auf einer üppigen grünen Insel in einer wunderschönen Bucht thront, hat man eine atemberaubende Sicht. Solltest du dir aber die mystischsten Bedeutungen des Namens „Tanah Lot“ erhoffen, wirst du enttäuscht sein. Tanah Lot bedeutet einfach nur „kleine Insel, die im Meer treibt“.

Wenn die Insel für dich ein bisschen wie eine Bühne aussieht, liegst du gar nicht so falsch: Ein Drittel des Felsens ist künstlich, nachdem der echte Fels begonnen hatte, abzubröckeln. Touristen lieben den Tempel, aber er ist auch für die Einwohner Balis einer ihrer wichtigsten Meerestempel.


Steige auf den Tafelberg ‚Tepui‘

Der beeindruckende Mount Roraima in Venezuela und Guyana
Der berühmte Mount Roraima © Getty Images/Collection Mix: Subjects RM

Mount Roraima, Guyana

Wenn du eine verlorene Welt finden möchtest, ist Mount Roraima genau das Richtige für dich. Besucher können riesige Wasserfälle bewundern, Labyrinth-ähnliche Bergspitzen, ein von Kristallen bedecktes Tal und ziemlich wilde Vegetation.

Aus der Luft kann man die ungewöhnlich flache Spitze des Berges sehen, die bei den Anwohnern als Tepui bekannt ist – was so viel bedeutet wie „Haus der Götter“.

Die Sage berichtet von Pemon, der sich nicht an den Gipfel traute, weil er Angst hatte, von den Göttern bestraft zu werden und unheimlichen Kreaturen, die in den Wolken wohnen, zu begegnen.

Du willst mehr von Mount Roraima entdecken? Dann check die Fotogallerie von Kletterprofi Stefan Glowaczs Expedition.


Ein kurzes Bad in der Türkei?

Travertin-Becken bei heißen Quellen in Pamukkale
Travertin-Becken bei heißen Quellen in Pamukkale © Getty Images/Flickr RF

Die Travertinbecken in Pamukkale

Es schaut aus, als wäre es aus Baumwolle gemacht, oder wie ein eisiger Hafen der Ruhe – es ist ein wahres türkisches Paradies. Die treppenförmigen weißen Terrassen sind natürlich nicht aus Baumwolle, aber auch nicht aus Eis. Sie entstehen, wenn Wasser aus den Thermalquellen, das viel Kalziumkarbonat enthält, in die Terrassen fließt.

Am Anfang sind sie sehr weich, aber dann werden sie hart und laden Touristen zum Bad im 35,6 Grad warmen Wasser ein. Herrlich!


Bete mit dem größten Buddha der Welt

Der riesige Buddha im chinesischen Leshan ist mit seinen 71 Metern der größte Buddha der Welt.
Der 71 Meter hohe Buddha ist der größte der Welt © Getty Images/age fotostock RM

Der Riesige Buddha von Leshan, China

Wenn es um mysteriöse Orte geht, kann man mit einem riesigen Buddha nicht viel falsch machen – der Riesige Buddha von Leshan ist keine Ausnahme. Die gigantische Statue blickt über den Ort, an dem drei Flüsse zusammenfließen – der Min, Qingyi und Dadu.

Im Jahr 713 begannen die Menschen, die Statue zu bauen, und sie brauchten bis 803, also über 90 Jahre, bis sie sie fertig gestellt hatten. Aber die ganze Arbeit hat sich gelohnt – es ist immer noch der größte Stein-Buddha der Welt! Er misst ungefähr 71 Meter und seine Finger sind 3 Meter lang.


Fliege in einem Ballon über ein Winterwunderland

Heißluftballons fliegen über Cappadocia, eine historischen Region in Zentralanatolien.
Ballons über Cappadocia im Winter © Anadolu Agency

Cappadocia, Türkei, im Winter

Eine Landschaft wie aus einem Märchen, die nur als Kuriosität beschrieben werden kann – eine geologische Kuriosität. Die Strukturen, die wie Honigwaben aussehen, sind über die anatolischen Ebenen verteilt und sind das Ergebnis einiger komplizierter Wunder der Natur.

Die hohen Gebilde sind aus weichem Gestein, sodass Menschen früher Städte darunter gebaut und darin gewohnt haben. Unter der Erde ist Cappadocia genauso faszinierend wie oben, weil es dort ein Tunnellabyrinth und Räume gibt.


Spiele James Bond in Japan

Hashima Island vor Nagasaki, Japan
Die berüchtigte Kriegsschiffinsel © Getty Images/The Asahi Shimbun

Hashima Insel vor Nagasaki, Japan

Du kennst sie aus dem Bond-Film Skyfall. Diese Insel, die inzwischen nicht mehr bewohnt ist, liegt 15 Kilometer von Nagasaki in Japan entfernt. Früher wohnten dort Arbeiter, die in Unterwasserkohleminen arbeiteten. Als diese Industrie 1974 verschwand, verschwand auch die Bevölkerung. 2009 wurde der Ort für Tagesausflüge geöffnet.

Wenn du wirklich James Bond spielen willst, musst du versuchen, dass du nicht von den täglichen dreistündigen Touren bemerkt wirst – aber genau diese Gruppen könnten auch medizinische Hilfe leisten, wenn du auf Glassplittern ausrutschst, von lockeren Balkonen stürzt oder irgendeiner anderen Gefahr ausgesetzt bist.


Beobachte Erdformung live

Ein Vulkan beherrscht eine Insel in Japan
So wurden früher Welten gebaut... © Getty Images/The Asahi Shimbun

Vulkaninsel in der Ogasawara-Kette, Japan

Der kleine braune Fleck auf der rechten Seite des Bildes? Das ist die Insel Nishinoshima – aber sie wird in kurzer Zeit vom Vulkanausbruch ausgespuckt, der im November 2013 begann. Die neugeformte Landmasse ist jetzt 1,58 Quadratkilometer groß. Beeindruckend? Nur wenn du merkst, dass sie jetzt achtmal so groß ist wie vorher.


Wandere durch einen Wald aus Stein

Der Tsingy von Bermaha, Madagaskar
Ein Wald aus Stein auf Madagaskar © Olivier Grunewald

Tsingy de Bemaraha, Madagaskar

Der Fotograf Oliver Grunewald liebt es, an außergewöhnliche Orte zu reisen – deshalb ist er auch drei Mal nach Madagaskar geflogen. Dieses Mal wollte er den Tsingy de Bemaraha, auch bekannt als Wald aus Stein, fotografieren. Das ist ein Labyrinth aus scharfkantigen Steinspitzen und Schluchten und Spalten.

Bleib dran am Redbull Skate Channel und verfolge das Skate-Abenteuer in Madagaskar, bei dem die besten Skater der Welt die Stadt hinter sich lassen und auf Stein skaten.


Besichtige einen tibetanischen Tempel

Key Gompa – Tibetanisches Buddhakloster in Spiti
Key Kloster, Tibet © Getty Images/Moment RF

Key Gompa, Spiti, Tibet

Dieses tibetanische Mönchskloster liegt fast 4200 Meter über dem Meeresspiegel in der Nähe des Flusses Spiti. Es wurde im 11. Jahrhundert gegründet und seitdem wohnen dort Mönche. Auch der Dalai Lama hat es während der Jahrtausendfeier im Jahr 2000 besucht. Es ist zwar immer noch ein aktives Mönchskloster, doch Besucher sind willkommen – wenn sie die 210 Kilometer lange Busfahrt von Manali nach Kali auf sich nehmen wollen.

read more about
Zur nächsten Story