Mit der Kraft des Windes über Stock und Stein

Ultrarunner Christian Schiester sucht beim Segeln nach seinen Grenzen und findet den Sinn des Lebens
Sail ‘n Run in Griechenland
Von Thomas Wernhart

Christian Schiester hat in seiner Karriere Rekorde purzeln lassen und zu Fuß Strecken bezwungen, die man nicht für möglich halten würde. Er ist nonstop 260 Kilometer durch die Sahara gelaufen, hat im Himalaya Stage Race den Mt. Everest bewundern können und ist neben den tropischen Gefilden des Amazonas-Dschungels durch die Eiswüste der Antarktis gelaufen – doch dem 48-Jährgen geht es nicht nur um Rekorde. Sich selbst zu finden und glücklich zu sein, sind die Gründe, warum der Steirer diese Strapazen auf sich nimmt.

Durch das Laufen hat Schiester außerdem das Selbstvertrauen bekommen, Dinge zu tun, die er sich nie getraut hätte. Vor Jahren hat er angefangen zu Segeln und bald darauf in einem Sturm in Kroatien sein Boot verloren - doch ans Aufgeben denkt der Extremläufer niemals, obwohl er weiß, dass das Meer keine Fehler verzeiht. Er zieht sich heute immer wieder auf sein Segelboot in Griechenland zurück um dort zu die Ruhe zu genießen, zu Laufen und in die Natur einzutauchen.


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