Red Bull Five Blocks: Die Highlights der Highballs

Zehn internationale Kletterasse nahmen es im Silvapark Galtür mit fünf atemberaubenden Bouldern auf
Rustam Gelmanov (RUS) und "Zu jung zum sterben'' © Armin Walcher / Red Bull Content Pool
Von Ines Schneider

Man nehme Bernd Zangerl, den Silvapark Galtür, fünf Highballs und zehn internationale Boulderspezialisten und vereine diese geballte Power in einem Event. Das Ergebnis: Klettersport auf höchstem Niveau beim "Red Bull Five Blocks". Vom 6. - 9. August folgten zehn Topathleten der Einladung ins Tiroler Paznaun und hatten folgende Mission: Die Eroberung von fünf ausgewählten Highballs mit bis zu acht Metern Höhe. Mit sportlicher Höchstleistung, Teamwork und viel Leidenschaft wurde gebouldert, bis die Finger bluteten.

Gibt`s ein Problem?

Für die zehn Kletterspezialisten galt es mit fünf Highballs auch fünf Boulderprobleme zu lösen. Und das in der schwierigsten Disziplin des Sports, hoch oben über Absprunghöhe. In den weiteren Hauptrollen neben den Athleten glänzten:

Come Together der Boulderprofis

Die sportliche Challenge stand für die Athleten zwar im Mittelpunkt, der Teamspirit siegte jedoch über den reinen Wettkampfgedanken. "Ich konnte hier einige Jungs kennenlernen, die ich vorher noch nicht persönlich getroffen habe", so Ned Feehally (UK). "Es hat großen Spaß gemacht, mit all diesen hervorragenden Athleten zu bouldern und gemeinsam die Limits zu pushen."

Ready to rock © Armin Walcher / Red Bull Content Pool

Best Team & Best Line

Selbst wenn der Wettkampfgedanke beim Event in den Hintergrund rückte - für die zehn Boulderspezialisten ging es letztlich auch um die Siege in den Wertungen "Best Team" und "Best Line/Style". Eine eigens ausgearbeitete Scorecard diente als Vorlage für die Bewertung durch die Spotter, das finale Ergebnis war aufgrund der hohen Leistungsdichte erwartungsgemäß eng. "Es war eine wirklich schwierige und enge Entscheidung, alle hätten eine Auszeichnung verdient", zollte Bernd Zangerl den Athleten großen Respekt vor ihren Leistungen auf höchstem Niveau. Knapp die Nase vorn hatte am Ende jedoch Alexander Megos. Er darf mit der Auszeichnung für die "Best Line/Best Style" nun eine weitere Trophäe in seinen Pokalschrank stellen. Ned Feehally und Anthony 'Andy' Gullsten überzeugten als "Best Team" und zeigten neben einer Topleistung am Fels, dass bei ihnen auch das "Wir" groß gehalten wurde.

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