Verkehrte Welt für vier Vierschanzentourneesieger

Red Bull 400: Analyse von Gregor Schlierenzauer, Thomas Diethart, Andreas Kofler und Stefan Kraft.
Die ÖSV-Adler beim Red Bull 400. © Mirja Geh / Red Bull Content Pool
Von Stefan Stein

Auf der Finalschanze der Vierschanzentournee in Bischofshofen, war für die 4 österreichischen Tournee-Sieger Gregor Schlierenzauer, Thomas Diethart, Andreas Kofler und Stefan Kraft die Welt vekehrt. Auf der Paul-Ausserleitner Schanze, wo die Skispringer schon so viel Grund zum Jubeln hatten ging es bei bei Red Bull 400 von unten nach oben.

Zum Highlight Video geht's hier! 

Sind ja nur 100 Meter...
Das dachten die 4 Vierschanzentournee-Sieger Gregor Schlierenzauer, Thomas Diethart, Andreas Kofler und Stefan Kraft, bevor sie das Abenteuer Red Bull 400 in der Staffel in Angriff nahmen. Wir haben die Statements der Vier zu ihren Läufen.

Gregor Schlierenzauer:

„Es ist ja schon ein bisschen eine schräge Idee, die Skisprungschanze verkehrt anzugehen. In der Luft ist es außerdem um einiges besser und kühler. Aber man merkt schnell, dass 100 Meter doch ganz schön anstrengend sein können. Es war eine gelungene Abwechslung zum üblichen Training, wo man ständig Hantelscheiben sieht!“

Noch lacht er: Gregor Schlierenzauer © Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Andreas Kofler:

„Es ist ganz schön zach, diese 100 Meter unterschätzt man. Und ganz ehrlich: Lieber springe ich runter, als raufzulaufen. In der Luft wirst du ja auch immer schneller und kriegst bei der Landung 135 km/h zusammen – das geht sich beim Laufen nicht ganz aus (Lacht).“

Hat neben Sprungkraft auch Ausdauer: Andi Kofler © David Robinson/Red Bull Content Pool

Thomas Diethart:

„Ich bin mit meiner Leistung echt zufrieden und war auch gar nicht so langsam, die Übergabe an den Kofi war auch gut. Das Rennen selbst habe ich mir länger vorgestellt – aber gut, dass es schon vorbei ist (Lacht).“

Thomas Diethart: "... war nicht so langsam" © Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Stefan Kraft:

„Am Anfang habe ich mir gedacht: Vollgas! Nach 50 Metern haben die Füße echt nicht mehr gemacht, was ich wollte. Es ist auch ganz anders als wir’s im Training gewöhnt sind, wo wir hauptsächlich Schnellkraft machen. Aber eine geile Sache, richtig zach – und Respekt an alle, die die ganzen 400 Meter machen."

Stefan Kraft auf dem Weg nach oben © Mirja Geh / Red Bull Content Pool
Related
Red Bull 400
read more about
Zur nächsten Story