Wer gewinnt den härtesten Staffellauf der Welt?

Das Team “Kleine Zeitung” krönt sich nach einem harten Kampf in Österreich zum Dolomitenmann.
Paul Guschlbauer beim Red Bull Dolomitenmann in Lienz, Österreich, am 12. September 2015.
Paragliding-Ass Paul Guschlbauer in Aktion © Mirja Geh/Red Bull Content Pool
Von Joe Curran

Alle Ergebnisse findet ihr HIER.

Die 28. Ausgabe des Red Bull Dolomitenmann-Events war ein hart umkämpfter Wettbewerb, der seinen Höhepunkt im Sieg des Teams “Kleine Zeitung” fand, das sich mit nur zwei Minuten Vorsprung auf heimischem Boden zum Sieger krönen konnte. Den zweiten und dritten Platz erreichten die Teams von Red Bull und Vita-Life.

Die österreichische Stadt Lienz ist Gastgeber dieses spektakulären Teamwettbewerbs, bei dem sich zuerst 125 Bergläufer um 10 Uhr morgens einen Sprint auf den 1.000 Meter hohen Kuehbodentoerl liefern. Petro Mamu aus Eritrea war der Star des Berglaufs und stellte mit 1:20.03 Stunden einen neuen Streckenrekord auf – und setzte mit seiner Leistung das Team “Kleine Zeitung” bei der Übergabe an die Pole Position.

Dann übernahmen die Paragleiter den Wettbewerb und liefen den restlichen Weg bis zur Bergspitze, von wo aus sie in die Luft stiegen, um dann, nach einer Zwischenlandung und einem Lauf, noch einmal zu starten. Christian Maurer vom Team Vita-Life erreichte als erster sein Ziel. Der Schweizer Paragleiter war nach seinem Sieg des diesjährigen Red Bull X-Alps-Events noch in Bestform und verschaffte seinem Teamkollegen Juri Ragnoli einen guten Vorsprung, um kurz darauf in den Mountainbike-Wettbewerb des Events zu starten.
 

Ragnoli schaffte es während des Uphill-Kurses, mit einem brutalen Höhenunterschied von 1.400 Metern, den Vorsprung seines Teams zu verteidigen. Das Team Vita-Life war bei der Übergabe immer noch in Führung, als Stephan Brodicky in den letzten Wettbewerb des Red Bull Dolomitenmann startete, bei dem die Kanuten auf der Isel um den Sieg paddeln, bevor sie nach einem letzten Sprint über den Lienzer Hauptplatz mit dem Kajak auf dem Rücken die Ziellinie überqueren.

Für viele der Teilnehmer ist das Wildwasserfahren mit dem Kayak der Härteste unter den Wettbewerben und genau hier wurde das Ruder noch einmal herumgerissen. Manuel Filzwieser vom Team „Kleine Zeitung“ und Harald Hudetz vom Team Red Bull schafften es, Brodicky nach den zermürbenden Streckenabschnitten, bei denen die Kanuten stromaufwärts gegen Stromschnellen ankämpfen müssen, zu überholen und ihre Führung beim Downhill-Slalom zu verteidigen.

Das Team “Kleine Zeitung” konnte seinen Vorsprung halten und kam mit einer Zeit von 4:07:57 Stunden als Sieger ins Ziel. Zweiter wurde das Team von Red Bull mit einer Zeit von 4:09:38 Stunden. Das Team von Vita-Life erreichte die Ziellinie nach 4:10:14 Stunden. Es ist bereits das zweite Mal, dass das Team von „Kleine Zeitung“ den Red Bull Dolomitenmann gewonnen hat, ihren ersten Sieg feierten sie im Jahr 2013.

Red Bull Dolomitenmann Ergebnisse
1. Kleine Zeitung – 04:07:57 Stunden
2. Red Bull – 04:09:38 Stunden
3. Vita-Life – 04:10:14 Stunden

4. Rise & Fall – 04:10:53 Stunden
5. Pure Encapsulations I – 04:13:17 Stunden

Alle News und Infos über den Wettbewerb findet ihr auf redbulldolomitenmann.com.

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