„Dieser Trip hat mein Leben verändert!“

Red Bull Can You Make It – Moritz war dabei und hat unglaubliche Erfahrungen fürs Leben gemacht.
Lebe lieber ungewöhnlich! © Dirk Mathesius/Red Bull Content Pool
Von Felix Kozubek

Raus aus der Komfortzone, rein ins Ungewisse, den Ur-Instinkten folgen und die eigenen Grenzen sprengen - das sind die Zutaten für das Abenteuer eines Lebens. Nur wenigen Menschen ist ein solches Abenteuer vergönnt, nur wenige haben den Mut dazu. Für Red Bull Can You Make It – den Real-Life Adventure Contest von Red Bull - braucht es Mut, aber vor allem Bock auf Abenteuer. 7 Tage, 3 Freunde, 1 Ziel - mit nur 24 Dosen Red Bull einmal quer durch Europa. Moritz und seine beiden Kollegen Thomas und Andi haben 2014 dieses Abenteuer gewagt. Nun erzählen sie ihre Geschichte.
 

Hey Moritz. Du hast 2014 bei Red Bull Can You Make It mitgemacht. Wie ist es dazu gekommen?

Das war ein totaler Zufall. Ich mache seit einiger Zeit „Tricking“. Das ist eine relativ junge Sportart die verschiedenen Kampfsportarten, aber auch Breakdance mischt. In unserer Facebook-Gruppe hat jemand einen Link zu Red Bull Can You Make It gepostet. Ich fand das sofort super und dachte mir - hey coole Sache, da will ich dabei sein. Ich habe dann zwei Freunde angerufen. Die waren auch begeistert. Kurze Zeit später haben wir unser Video eingeschickt und waren dabei.

Erzähl uns kurz von der Challenge. Wie lief das genau ab?

Unser Startpunkt war London. Von dort aus mussten wir nach Berlin kommen. Ganz ohne Geld und unsere Handys. Wir hatten nur die 24 Dosen Red Bull und absolut keine Ahnung was auf uns zukommen würde. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir einfach nur Bock auf das Abenteuer und wussten, dass wir zu sogenannten Checkpoints müssen. Dass dort Challenges wie Kajak fahren oder Bike Challenges auf uns warten würden, war uns noch nicht wirklich bewusst.

Wie verlief eure Reiseroute? Wo seid ihr überall vorbeigekommen?

Von London aus ging es nach Dover. Von dort mit der Fähre nach Calais und weiter nach Lille. Dann nach Gent, Brüssel und Maastricht. In Deutschland waren wir in Aachen, Köln, Münster, Hamburg und zum Schluss eben in Berlin.

Von Checkpoint zu Checkpoint. © Philipp Benedikt/Red Bull Content Pool

Gibt es irgendein Erlebnis, das dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Ja, das war auf der Fähre von Dover nach Calais. Wir waren so müde, dass wir es irgendwie verpasst haben, mit den anderen Leuten auf der Fähre zu reden und zu fragen, ob uns jemand mit dem Auto mitnehmen kann. Der Hafen ist doch ein Stück von der Stadt entfernt. Wir waren also echt auf Hilfe angewiesen. Als wir angelegt haben war es schon 9 Uhr abends. Die meisten hatten das Schiff schon verlassen. Da waren vielleicht noch zwei, drei andere Leute an Bord. Unter anderem ein Asiate aus London, ein Graphiker. Er war beruflich unterwegs und wir sind mit ihm ins Gespräch gekommen. Er war von unserer Challenge so beeindruckt und begeistert, dass er uns einfach ein Taxi nach Lille spendiert hat. Das ist eine Fahrt von drei Stunden! Wo wir dann im Taxi gesessen sind, konnten wir echt kaum fassen was gerade passiert ist.

Gab es auch Momente an denen ihr an eure Grenzen gekommen seid?

In den ersten beiden Nächten haben wir zu lange gebraucht, um einen Schlafplatz zu finden und haben dann im Freien geschlafen. So etwas erlebst du halt auch nur bei einem solchen Abenteuer. Wenn du zu Dritt irgendwo im Freien liegst, direkt unterm Sternenhimmel, dann sind das Augenblicke die du nicht vergisst. Einerseits fragst du dich wie die Nacht wohl verlaufen wird, andererseits checkst du die Videos der anderen Teams, die gerade coole Challenges absolvieren. So etwas motiviert. Diese Momente haben unseren Kampfgeist geweckt. Wir wollten es unbedingt schaffen und haben uns gegenseitig gepusht.

All die Aufgaben schweißen zusammen. © Neil Emmerson / Red Bull Content Pool

Das klingt echt nach einer Gefühlsachterbahn. Kannst du kurz berichten wie ihr euch während der Reise gefühlt habt? Ist man da ständig unter Adrenalin?

Gefühlsachterbahn trifft es echt gut. Du bist ständig voller Emotionen. Klar, du darfst etwas erleben, das kaum jemand sonst erleben wird. Du spürst wie es ist, dich ohne Geld durchzuboxen. Auch wenn nicht immer alles klappt, ist es dafür umso schöner zu erleben, wie hilfsbereit der Großteil der Leute ist. Wenn du es schaffst deine Euphorie rüberzubringen, diesen Abenteuergeist, dann helfen dir die Menschen auch. Das sind Erfahrungen die dir einfach bleiben.

Du sprichst die Erfahrungen an. Was hast du von Red Bull Can You Make It mitnehmen können? Inwiefern hat dich das Abenteuer verändert? Hat es das überhaupt?

Ja, ganz klar. Man erlebt Dinge, die man sonst nie erleben würde. Das ist beeindruckend. Wenn du die ersten paar Male einfährst und dir niemand helfen will, dann wirst du mit der Zeit mutiger. Und jeder kleine Erfolg gibt dir Selbstvertrauen. Du wirst generell zufriedener. Die Erfahrung macht dein Leben einfach reicher. Wenn du ohne Geld rumrennst weißt du plötzlich zu schätzen, was du normalerweise alles hast und wirst dankbar dafür - Dieser Trip hat einfach mein Leben verändert!

Richtig lässig ist aber auch, dass du die Städte einfach aus einem ganz anderen Blickwinkel kennenlernst, als normal. Du hast nicht diese Touri-Sicht, sondern hast die Chance die Städte und Orte richtig intensiv zu erleben. Und du lernst coole Leute kennen.

Habt ihr heute noch Kontakt zu den anderen Teams?

Natürlich. Man wächst bei einem solchen Abenteuer zusammen. Am Ende treffen sich alle Teams am Zielpunkt. Dann gibt es eine große Party. Da feierst du dann mit 300 Gleichgesinnten. Das ist wirklich unglaublich. Jedes Team hat krasse Geschichten erlebt. Man tauscht sich aus, erzählt einander davon. Und auch heute, nach zwei Jahren, ist noch immer jeder aktiv. Wir haben eine Facebook-Gruppe in der regelmäßig jemand Fotos postet, von gegenseitigen Besuchen oder Treffen irgendwo auf der Welt. Red Bull Can You Make It, dieser Abenteuergeist, schweißt einfach zusammen.

Die After-Party hat es in sich! © Dirk Mathesius/Red Bull Content Pool

Würdest du wieder mitmachen?

Ja klar! Diese Erfahrung, sich von ganz unten, nach ganz oben arbeiten zu müssen, war mega cool. Das ist ein einzigartiges und besonderes Erlebnis. Eine „change my life“-Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann.

read more about
Zur nächsten Story