Die Jagd nach dem genialen Moment

Die Geschichte von „Team Innsbrooklyn“ bei Red Bull Can You Make It? 2014
3 Dosen für das Champions League Finale!
Von Felix Kozubek

Wer bei Red Bull Can You Make It? mitmacht, der wagt eine Reise ins Ungewisse. Vor dem Start ist niemanden klar, wie die Reise verlaufen wird - Nervenkitzel pur. Doch spätestens bei Anpfiff erwacht in jedem der pure Abenteurergeist, der Jagdinstinkt – die Jagd nach dem einen Moment, der einen Story, dem einzigartigen Erlebnis beginnt. Irina, Carmen und Wolf hatten diesen einen, diesen „Best Moment“. Nun erzählen uns die Red Bull Can You Make It? „Best Moment Winner 2014" ihre Geschichte. Wenn du jetzt schon Bock bekommen hast, dann melde dich HIER an.

Hey Leute. Starten wir kurz mit den Standardfragen. Wie lautete euer Teamname? Warum habt ihr euch entschieden mitzumachen und wo hat eure Reise begonnen?
Wolf: Irina, Carmen und ich sind als Team „Innsbrooklyn“ an den Start gegangen. Leute von Red Bull kamen eines Tages auf mich zu und haben uns von Red Bull Can You Make It? erzählt. Ich war von der ganzen Idee sofort begeistert und habe gesagt: „Klar. Da sind wir dabei!“ Wir haben dann unser Video gedreht und los ging die Reise. Gestartet sind wir in London.

Irina: Genau und wir hatten so gar keine Ahnung was auf uns zukommen würde. Wir wollten uns einfach überraschen lassen. Das einzige große Fragezeichen: Wie kommen wir von dieser Insel? Das hat sich aber dann recht schnell erledigt. Nach einem kurzen Aufenthalt in London, inklusive Tour mit dem Sightseeing-Bus und einem wunderschönen Sonnenaufgang auf den Klippen oberhalb von Dover, sind wir mit der Fähre dann über den Ärmelkanal nach Calais gefahren.

Die erste kleine Hürde habt ihr also schnell genommen. Wie ging es dann weiter? War das der Startschuss zur Best-Moment-Jagd?

Irina: Noch nicht ganz. Wir waren erstmal total erleichtert. Vor allem weil wir richtig schnell unterwegs waren. Mit zwei Briten sind wir ein Stück weit nach Frankreich in ein kleines Kaff und mit einer Lehrerin bis nach Lille gefahren. Mit einem ziemlich heißen Typen ging es dann weiter bis Gent und von dort aus mit dem Zug bis Brüssel.

Wolf:
Wir hatten zwischendrin noch so viele Dosen Red Bull dabei, dass wir teilweise gleich weitergereist sind. Wir wollten so viele Städte wie möglich besuchen und im Hinterkopf war noch immer der Gedanke, dass es richtig cool wäre, daheim in Innsbruck vorbeizukommen.

Tausche Dosen gegen Abenteuer.

Ein verständliches Ziel. Zuhause würden ja viele bekannte Gesichter auf euch warten. Wie erging es euch in Belgien? Wie war die Stimmung?
Wolf: Die war richtig gut. Wir wussten, die Basics laufen. Wir kamen mit unserer Zugtaktik recht gut voran und einen Schlafplatz hatten wir auch immer. Wir waren also recht gechillt und haben Lust auf mehr bekommen. In Brüssel hatten wir unseren ersten Höhenflug. Wir wollten unbedingt in einem schicken Hotel schlafen und sind einfach in die Luxusschuppen einmarschiert. Leider hat das nicht so ganz geklappt und wir mussten die Nacht dann in der Jugendherberge am Boden verbringen. Aber ab diesem Augenblick hat uns der Wunsch, etwas richtig Cooles erleben zu wollen, nicht mehr losgelassen.

Irina:
Das stimmt. Mit einem netten älteren Mann sind wir dann bis nach Köln gefahren. Nach dem anstrengenden Reisetag haben wir zum ersten Mal richtig realisiert, wie weit wir innerhalb von zwei Tagen gekommen sind. Dann war erstmal chillen angesagt. Essen und Kölsch für jeden von uns. Wir wollten die positive Energie einfach aufsaugen. Was später noch auf uns warten würde, hätten wir in dem Moment nie gedacht.


Hat euch diese kurze Ruhepause in Köln dann weiter beflügelt?
Wolf: Ja total. Wir waren dem Ziel schon sehr nahe und hatten noch viele Tage übrig. Deshalb haben wir uns entschieden, wir wagen das Abenteuer und reisen Richtung Süden. Wir wollten unbedingt nach Innsbruck. Wir sind dann recht schnell über Frankfurt, Ulm und Memmingen bis nach Zürich gekommen.

Irina:
Und das mit drei super Typen. Zwischen Memmingen und Lindau hat uns ein Schaffner irgendwo im nirgendwo aus dem Zug geschmissen. Gott sein Dank hatte die kleine Bahnhofsbar noch offen. Die drei älteren Männer die noch dort waren haben uns erst skeptisch angesehen und waren dann von unserer Geschichte aber total begeistert. Nach der besten Brettljause überhaupt, sind wir dann nochmal zum Zug, haben dann aber leider den Anschlusszug nach Zürich verpasst. Unsere drei Bar-Freunde haben das irgendwie geahnt und sind uns mit ihrem Sportwagen zur Hilfe gekommen. Sie haben uns dann bis nach Zürich gefahren und an der ETH rausgelassen. Spät nachts hat uns irgendein Typ dann die Türe zur Bibliothek aufgesperrt und wir konnten in einem Lernraum pennen. Am nächsten Tag aufzuwachen und hunderten lernenden Studenten im Pyjama gegenüberzustehen, war schon ein eigenartiges Gefühl. Noch am selben Tag haben wir es uns dann nicht nehmen lassen ganz kurz in Innsbruck vorbeizuschauen.


Was hat euch denn dann so sehr motiviert, dass ihr den großen Coup landen wolltet?
Irina: Auslöser für den großen Traum war eigentlich, dass wir uns schon vor Red Bull Can You Make It? geschworen haben, dass wir das Champions-League-Spiel zwischen Bayern München und Manchester United schauen wollten, egal wo wir gerade sind. Nun waren wir so nahe an München, dass wir gesagt haben: „Wieso nicht gleich dort?“. In dem Augenblick war uns allen klar: wenn du etwas wirklich willst, dann schaffst du das auch.

Wolf: Das Spiel auf irgendeiner Leinwand in München zu schauen war uns jedoch zu wenig. Wir wollten etwas Großes schaffen. Wir hatten bis dahin so viel geschafft, nur die eine Story fehlte uns noch, das i-Tüpfelchen. So haben wir dann auf dem Weg nach München im Zug bei den großen Bayern Sponsoren und beim FC Bayern selbst angerufen. Wir wollten unbedingt ins Stadion. Als der FC Bayern dann meinte: Kommt doch einfach mal bei uns im Fanshop vorbei, dort können wir reden, haben wir das kaum fassen können.

Die Anmeldung für 2016 ist offen!

Was ist dann passiert?
Wolf: Wir sind total euphorisiert im Fanshop angekommen. Dort kam dann aber gleich die große Ernüchterung. Anfangs wusste niemand von unserem Anruf. Nachdem wir unsere Story drei Mal erzählt hatten, haben sie uns ein total nettes „Leider-Nein-Paket“ inklusive Autogrammkarten und Schlüsselanhänger gegeben. Doch das war uns zu wenig. Wir wollten einfach nicht aufgeben und unbedingt ins Stadion. Wenn wir auf unsere Reise bis dahin etwas gelernt hatten, dann: Volle Überzeugung und unbändiger Wille öffnen jede Tür. Wir sind also einfach auf dem Trainingsgelände vom FC Bayern München geblieben und haben alles versucht. Da hat es dann schlussendlich auch geklappt: 3 Cans Red Bull für 3 Championsleague Tickets.

Irina: Mit unseren Karten in der Hand haben wir ein Selfie am Marienplatz gemacht. Wir konnten unser Glück überhaupt nicht fassen. Das Bild ging sofort viral. All unsere Freunde, denen wir ja von unserem großen Ziel erzählt hatten, haben es geteilt.


Das war aber noch nicht der Best Moment, oder? Der kam kurz darauf?
Wolf: Richtig. Wir hatten geniale Plätze genau an der Mittellinie. Manchester hatte gerade das 1:0 geschossen und die Fans feierten. Irina hat unser Team-Smartphone gezückt und den Fanblock gefilmt. Als sie langsam wieder zum Spielfeld schwenkte, machte Bayern gerade den Anstoß und fuhr einen schnellen Konter - Flanke, Tor, Ausgleich – alles auf einem Video. Das Stadion ging ab, die Fans sprangen auf und lagen sich in den Armen. Das war der krasseste Moment der ganzen Reise. Wir hatten es echt ins Stadion geschafft und dann das. Unglaublich. Die Jagd nach dem einen besonderen Erlebnis hat sich echt gelohnt.

Irina: Ich habe gar nicht realisiert was ich da gefilmt hatte. Wir haben uns einfach umarmt, haben gejubelt und den Moment genossen. Das war der Höhepunkt der Reise. Aber sowas von.


Und dann ging es nach Berlin?
Irina: Ja. Wir sind dann an nächsten Tag über Hamburg nach Berlin gefahren. Wir waren wie in einem Rausch, der totale Höhenflug. Wir hatten alles geschafft, waren total euphorisiert. In Hamburg waren wir deshalb noch auf der Reeperbahn, inklusive Besuch am Hamburger Dom und in Berlin auf einem Hip-Hop-Konzert. Wie krass ist das bitte? Nach dem Bayern-Erlebnis waren wir total überzeugt, dass alles möglich ist, dass wir einfach zu dem Konzert gegangen sind und den Türsteher angequatscht haben. Wir sind dann noch gratis auf das Konzert der Dilated Peoples und haben Wilson Gonzalez Ochsenknecht kennengelernt. Was für ein Abenteuer, was für eine Reise.

Wolf:
Die wir dann am nächsten Tag bei der Zieleinfahrt mit unseren Fahrrad-Cruisern beendet haben. Die anschließende Party mit 300 Menschen war dann noch die absolute Draufgabe. Euphorie pur. Sieben Tage Abenteuer, mit zig genialen Erlebnissen und dem besten Moment überhaupt!
 

Willst auch du in das Abenteuer deines Lebens starten, dann melde dich für das Red Bull Can You Make it? 2016 an. Die Reise startet am 12. April 2016 und gemeinsam mit 150 anderen Teams aus der ganzen Welt habt ihr ein Ziel: euch in sieben Tagen an einem noch geheimen Ort wiederzutreffen.

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