Das perfekte Action Wochenende in SALZBURG

Das Bundesland Salzburg hat viel zu bieten, aber wie sieht's in der Stadt aus? Hier ein paar Tipps!
Ab in die Lüfte! © Felix Woelk/ Red Bull Content Pool
Von Thomas Wernhart

Das Bundesland Salzburg hat, was Action betrifft, jede Menge zu bieten und erfüllt dem Adrenalinjunkie und Outdoor-Liebhaber jeden Wunsch. Hat man jedoch nur wenig Zeit, kein Auto oder möchte viele verschiedene Dinge an einem Tag erleben, dann ist man in der Stadt Salzburg, wie auch in Wien, gar nicht so schlecht aufgehoben. Wir haben eine Liste, die keine Langeweile zulässt und dir eine Hammer-Zeit verschafft.

Surfen in der Mozartstadt – Die Almwelle

Surfen im Binnenland? Ja, klar! Riversurfen wird immer bekannter und das Spiel mit den stehenden Wellen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Am Stadtrand von Salzburg in Salzburg Gneis liegt die Almwelle, die für jede Könnerstufe geeignet ist. Im Grunde kann man hier immer Surfen, vorausgesetzt man kann mit der äußerst erfrischenden Wassertemperatur, besonders in den kälteren Monaten, umgehen. Von Ende August bis Anfang September steht jedes Jahr die Kanalreinigung an, da wird die Welle stillgelegt, sonst steht dem Vergnügen nichts im Weg.


City Wall - Klettern über der Stadt

Der Kapuzinerberg ist einer von Salzburgs Stadtbergen und für einen schnellen Ausflug und ein bisschen Klettervergnügen perfekt geeignet. Möchte man die Aussicht über die Dächer der Stadt und ein bisschen alpines Gefühl entwickeln ist man an der City Wall goldrichtig. Der Klettersteig ist mit 70 Höhenmetern und etwa 100 Metern Länge ein nettes Projekt, das man jederzeit erledigen kann, die benötigte Ausrüstung gibt‘s vor Ort.

Mit Schwierigkeitsgrad „D“ bewertet ziehen sich verschiedene Routen über den Berg und um gleich vorzuwarnen, das überhängende obere Drittel kann schon sehr anspruchsvoll sein. Vor Kurzem wurde um Routen in der Schwierigkeit im Grad „A-B“ ergänzt, was das Erlebnis einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht - gemeinsam mit den Salzburger Bergführern können nun auch AnfängerInnen den Klettersteig hautnah erleben. Hat man die Spitze erreicht, geht’s als besonderes Highlight rasant mit dem Flying Fox wieder runter in die Glockengasse. Das Gelände ist frei zugänglich, man sollte sich aber unbedingt an die Regeln halten und es besteht Helmpflicht. Das Jugendbüro bietet in Kooperation mit den Naturfreunden Kletter-Workshops an, die Anmeldung erfolgt im Beauftragten-Center im Schloss Mirabell. Zu beachten ist, dass in der Zeit vom 1. März bis 30. Juni der Klettersteig allerdings jedes Jahr wegen der Falkenbrutzeit gesperrt bleibt.


Über den Wolken - Paragleiten Gaisberg


Wolfgang Wimmer liebt das Abenteuer und war als Supporter, mit seinem Teamkollege, Christian Reinegger auch schon beim legendären Red Bull X-Alps Rennen mit dabei und kämpfte sich zu Fuß und per Gleitschirm von Salzburg nach Monaco. Die Fliegerei hat den Salzburger schon immer interessiert und so machte er 2006 mit zwei Freunden sein Hobby zum Beruf. Die drei gründeten die Firma flytandem und bringen Menschen jeden Alters in die Lüfte über Salzburg. Mittlerweile zählt die Firma sieben Guides, die sich mit der Materie perfekt auskennen und dir ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen. Vom Gaisberg aus, der etwa 20 Minuten vom Zentrum entfernt ist, geht es in die Lüfte und man kann die Stadt und die spektakuläre Kulisse der umliegenden Berge gemütlich aus der Vogelperspektive betrachten. Mehr unter www.flytandem.at.


Pedal to the metal – Kartworld Salzburg

Wenn es draußen regnet, stürmt oder schneit, dann kann man sich in der Kartworld Salzburg voll austoben und ordentlich aufs Gas treten. Die Palette reicht von kurzen Races zu jeweils zehn Minuten bis zu Rennen für Gruppen ab acht Personen, wo man sich mit seinen besten Freunden um die Pole Position streiten kann. Es gibt diverse Angebote, für alle Vorlieben – einzige Voraussetzung eine Körpergröße von mindestens 150 cm. Für Kids und Jungendliche gibt es etwas ganz Besonderes, das nichts mit dem üblichen Schulbankdrücken zu tun hat – in der Kartschule können die Nachwuchsstars gemeinsam ab dem 6. Lebensjahr den richtigen und sicheren Umgang mit einem Motorsportfahrzeug lernen.

Die Damen der Schöpfung fahren am Mittwoch und Donnerstag zum halben Preis, wenn das kein Ansporn ist, den Männern zu zeigen, wo es auf der Rennstrecke lang geht! Geöffnet ist die Kartworld von Montag bis Donnerstag ab 17:00 Uhr, Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertage ab 14:00 Uhr. Während der Ferien: täglich ab 14:00 Uhr! Mehr Infos findest du unter www.kartworld-salzburg.at.


Indoor Kletterspaß – Kletterhalle Salzburg

Die Kletterhalle Salzburg wurde 2005 eröffnet und hat sich seit dem als perfekte Alternative zu den umliegenden Bergen und als Trainingsstützpunkt im Salzburger Land für den Salzburger Wettkampfkader etabliert. Hier finden Hobbysportler jede Menge Abwechslung, Kinder, Jugendliche kommen voll auf ihre Kosten und die Athleten lieben die vorzüglichen Trainingsmöglichkeiten. In der Kletterhalle Salzburg unterrichtet ausschließlich Fachpersonal und führt Anfänger und Fortgeschrittene gekonnt auf den nächsten Level. Auf 1.350 qm Kletterfläche findet man ca. 120 Routen, die im Hauptbereich ca. 17 Meter hoch sind und eine Kletterlänge von ca. 24 Metern erlauben. Die Routen werden vom hauseigenen Routensetzerteam, das auch immer wieder auf professionelle Routensetzer zurück greift, regelmäßig erneuert, um die Qualität für alle Könnerstufen hoch zu halten. Neben Anfängern kommen auch die Routiniers auf ihre Rechnung, immerhin sind ca. 35 Routen über 7a zu finden.

Neben dem Kletterbereich schließt der Kursbereich an, der ein optimales Übungsgelände für den Einsteiger darstellt. Durch die räumliche Abtrennung können auch bei viel Kletterbetrieb noch Kletterkurse ohne viel Ablenkung durchgeführt werden. Die Kletterhalle Salzburg bietet dem Einsteiger ein komplettes Verleihkontingent an, alle gängigen Schuhgrößen sowie Klettergurte, Sicherungsgeräte oder Seile können ausgeliehen werden.

Alle wichtigen Infos zu Preisen,Öffnungszeiten und dem Kursangebot gibt es unter www.kletterhalle-salzburg.at.


Natur pur in Anif - Kletterpark Salzburg

Nur etwa 15 Minuten vom Zentrum entfernt liegt im Waldbad Anif  der idyllische Kletterpark Salzburg. Der Kletterpark im Waldbad garantiert Abenteuer und Naturerlebnis für klein und groß, das in nächster Nähe zur Stadt und einfach zu erreichen. Ob Mönchsberg, Schlenken oder Watzmann, die sechs nach den Salzburger Hausbergen benannten Kletterparcours sorgen bei höchsten Sicherheitsstandards für Spaß und Spannung bei alt und jung. Auf über 110 Stationen in zwei bis 13 Meter Höhe kann man sich wie Tarzan durch die Baumwipfel schwingen und wie Spiderman die großmaschigen Spinnennetze durchklettern. Auch für das Wohl der Kleinsten ist gesorgt, denn für Kids ab drei Jahren gibt es einen eigens abgegrenzten Abenteuerpark für Kinder. Die Kleinen können sich auf einem riesigen Areal austoben sowie auf spielerische Weise ihre Motorik und Koordination trainieren.

Wer genug von der Kletterei hat, kann mit dem Speed-Flying-Fox, einer 300 Meter langen Zipline, ein Abschlusshighlight gönnen. Mit einer Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h rast du nach einem ereignisvollen Klettertag über die gesamte Länge des Anifer Waldbads. Der Speed-Flying-Fox ist nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, man sollte sich daher vorher erkundigen, um dieses Vergnügen nicht zu verpassen.

Alle Infos zum Kletterpark Salzburg findest du unter
www.kletterpark-salzburg.at.

Ein Spaß für alle. © www.kletterpark-salzburg.at

Sattelt den Drahtesel – Biken am Untersberg

Das Salzburger Land bietet alles, was das Bikerherz begehrt, doch in unmittelbarer Nähe der Stadt wird es knapp mit den Optionen – doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so steht ein Projekt auf dem Plan, das die Biker begeistern wird. Die Stadt Salzburg plant eine offizielle Mountainbike-Strecke am Gaisberg, die die Konflikte mit den Wanderern aus dem Weg räumen soll. Der Salzburger Stadtberg möchte eine Mischung aus "Flow-Trail" und "Single Trail" installieren - die ersten 500 Höhenmeter werden bei fertig gestellter Strecke über die Skiabfahrt bis zum Gaisberg führen, von dort können die Bergradler weiter über den steilen Güterweg in den Stadtteil Parsch abfahren.

Derzeit stecken ein paar kluge Planer die Köpfe zusammen, um die etwa vier Kilometer lange Strecke für alle Könnerstufen zugänglich zu machen. Der Baubeginn könnte nach der Schneeschmelze erfolgen und der Trail sollte in einer Bauzeit von circa zweieinhalb bis drei Monaten fertig gestellt sein.

Skitour Untersberg

Der Hausberg der Salzburger bietet ein Tourengebiet das wirklich Spaß machen kann und das in nächster Nähe zur Stadt. Vom Salzburger Zentrum aus, ist man in knapp 20 Minuten in Fürstenbrunn, wo man in die Tour starten kann. Natürlich kann man sich die Sache natürlich auch ein bisschen vereinfachen und bis zum oberen Parkplatz etwas mehr als einen Kilometer hinauffahren und von dort aus starten. Die Tour zieht sich bis zum Salzburger Hochthron auf 1.853 Meter Höhe, umfasst rund 1.260 Höhenmeter und dauert in etwa dreieinhalb Stunden. Neben der normalen Schitourenausrüstung sollte man auch immer ein Lawinenverschüttetensuchgerät mit sich führen.

Vor allem die Abfahrtsvariante Kleines Brunntal erfordert lawinensichere Verhältnisse und auch eine gute Skitechnik. Stellenweise ist die Abfahrt sehr eng und mit einem Gefälle von bis etwa 40 Grad nichts für Ungeübte. Man sollte die Abfahrt Kleines Brunntal bei geringer Schneelage meiden, da einige Absätze etwas heikel zu überwinden sein können, erwischt man die rcigtogen Bedingungen wird man für seine Anstrengungen wirklich belohnt.

Mehr Infos zur Schneelage oder den Touren findet man unter www.untersbergbahn.at

Die perfekte Abkühlung – Die Strubklamm

Etwa 30 Minuten vom Salzburger Stadtzentrum entfernt liegt die Strubklamm und dieses Naturjuwel bietet dem Outdoorfreund eine Menge Optionen. Gelegen zwischen Ebenau und Faistenau gehört sie zu den längsten Schluchten Österreichs und zieht im Sommer jede Menge Canyoning-Gruppen, die auf der Suche nach Action und Abkühlung sind, an. Lange Schwimmpassagen im Almbach führen durch den teils extrem engen Canyon und immer wieder muss man seinen Mut zusammen nehmen, um in den nächsten Sektor zu gelangen – nicht weniger als 17 Sprünge bis max. zehn Meter warten auf die Abenteurer, aber keine Angst, man kann sich auch von einem der erfahrenen Guides abseilen lassen. Das glasklare Wasser verlockt zum Plantschen und beitet an einem heißen Somertag Erfrischung, trotzdem sollte man die Tour nicht unterschätzen, denn sie verlangt den Teilnehmern körperlich einiges ab, da man fünf bis sechs Stunden unterwegs ist. Anbieter gibt es in der Gegend einige, wer auf eigene Faust losziehen möchte, sollte mit viel Erfahrung auf dem Gebiet und einer guten Ortskenntnis ausgestattet sein – mit professionellen Guides bewegt man sich auf der sicheren Seite.

Der höchste Sprung ist respekteinflößend.
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