Der 30 m-Sprung von einem der größten Wasserfälle

Zwei der weltbesten Klippenspringe haben sich der Herausforderung Victoriafälle gestellt.
Von Jazz Kuschke/Astrid Heinz

Die Klippenspringer Orlando Duque und Jonathan Paredes waren auf der Suche nach einem einzigarten Ort für ihre waghalsigen Sprünge – in Sambia wurden sie fündig. Und zwar an einem der größten Wasserfälle der Welt: den Victoriafällen, wo der Sambesi-Fluss mit bis zu 10.000 Kubikmetern Wasser pro Sekunde in die Tiefe stürzt.

Klippenspringen ist eine der extremsten Sportarten die es gibt: Bei einem Sprung aus 25 Metern Höhe tauchen die Athleten mit bis zu 90 km/h ins Wasser ein. Da reicht schon ein kleiner Fehler und der perfekte Dive wird zum Desaster.

Die Location wird genau analysiert © Kolesky/Nikon/Red Bull Content Pool
Der Sprühnebel steigt bis zu 300 Meter hoch auf © Kolesky/Nikon/Red Bull Content Pool

Die Olympischen Springbewerbe muten neben dem Cliff-Diving fast wie eine Kinderjause an: Hier wird „nur“ aus bis zu 10 Metern gesprungen. Der Standard bei den Red Bull Cliff Diving Word Series liegt dagegen zwischen 25,5 und 28 Metern.

Für das Projekt Victoriafälle haben Orlando Duque und Jonathan Paredes diese „Komfortzone“ jedoch verlassen. Mit ein paar „kleinen“ Sprüngen (21, 22 und 24 Meter) tasteten sie sich bis auf unglaubliche 30 Meter heran. Ein Wagnis mit Herzklopfen: Der Mexikaner Paredes war noch nie zuvor aus dieser Höhe gesprungen und beim Kolumbianer Duque war es schon fast zehn Jahre her.

Allen Risiken zum Trotz hat das Duo gewagt und gewonnen! Orlando Duque und Jonathan Paredes tauchten sanft in den Sambesi ein und mussten sich dann nur mehr vor gefährlichen Stromschnellen, Strömungen, Krokodilen und anderem Getier in Acht nehmen …

Mit diesem Sprung ist ein Traum wahr geworden.

Orlando Duque

Die Dokumentation „The Smoke That Thunders“ über den Sprung von den Victoriafällen läuft am 26. April bei Red Bull TV.

Hier wird ein Traum wahr © Kolesky/Nikon/Red Bull Content Pool
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