Die neuen Spielzeuge für das Red Bull Skydive-Team

Boys and their toys: Hier siehst du, wie die Red Bull Skydiver mit ihren neuen Suits abheben.
Von Gunther Geist/Astrid Heinz

Sie haben keine Motoren, keine Propeller und keine komplizierten Instrumente – eigentlich sind Wingsuits die einfachsten Fluggeräte die es gibt. Und doch können Skydiver damit echte Kunststücke im freien Fall vollbringen.

Für die besten Piloten gibt es ein paar Manöver, die in die Kategorie „legendär!“ einzuordnen sind. Wie etwa dieses: Den freien Fall reduzieren und wie eine Rakete über den Himmel rasen. Viele behaupten, dieses Kunststück bereits vollführt zu haben – beweisen können es nur wenige. So viel ist aber sicher: Mit den neuen Wingsuits ist das Red Bull Team fix am Start, wenn es um spektakuläre Manöver geht.

Abgehen wie eine Rakete

Marco Waltenspiel und das Red Bull Skydive Team © Wolfgang Lienbacher/Red Bull Content Pool

Und worum geht es nun konkret? Das weiß der Wingsuit-Pilot und Fotograf Wolfgang Lienbacher zu berichten: Die Burschen haben völlig neuartige Anzüge probiert. Diese kombinieren die Performance eines Highspeed- und eines Highglide-Suites (die sind normalerweise größer) mit der Beweglichkeit eines Stunt-Suites (die sind normalerweise kleiner). 

Noch mehr luftige Action

Dank der neuen Suits sind die Red Bull Piloten die neuen Könige der Lüfte und können durch die verbesserte Beweglichkeit fast so gut manövrieren wie ein Vogel – etwa vom vertikalen Sturzflug wieder in die Horizontale.

Ihre neuen Spielsachen haben die Jumper in Bovec (Slowenien) ausprobiert und vor lauter Freude sind sie in drei Tagen gleich 25 Mal geflogen.

Zum Schluss haben wir auch noch die Antwort auf eine heißdiskutierte Frage: Können Wingsuit-Piloten eigentlich auch „nach oben“ fliegen? Dazu sagt die Community ganz eindeutig „Nein!“.

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