Natur pur: Österreichs höchste Berge

Diese fünf Bergspitzen ragen majestätisch in den Himmel und warten darauf erklommen zu werden.
Entdecke die Dächer Österreichs. © Glantschnig
Von Thomas Wernhart

Nicht ohne Grund startet die österreichische Bundeshymne mit „Land der Berge“, denn die Alpenrepublik hat in Sachen alpiner Sehenswürdigkeiten so viel zu bieten, dass man schon fast in den Freizeitstress kommt, wenn man all die schönen Superlativen dieses Landes erleben möchte. Wir erleichtern euch die Entscheidung und nach den fünf tiefsten Seen und den höchsten Wasserfällen, haben wir nun eine Liste der höchsten Berge für dich. Also Kalender zücken und sofort einen Ausflug an die Höhenluft planen.

1. Der Großglockner – Österreichs höchster Berg

Der Großglockner ist mit 3798 Metern der höchste Berg Österreichs und eine der dominantesten eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Seit dem 18. Jahrhundert spielt dieser imposante Berg eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Alpinismus und ist nicht ohne Grund mit 5000 Gipfelbesteigungen pro Jahr auch heute noch ein beliebtes Ziel der Bergsteiger. Du möchtest den Großglockner bezwingen? Unsere Kollegen von Bergwelten machen dich fit – einfach HIER klicken.

2. Wildspitze – Der höchste Berg Tirols

Die Wildspitze liegt versteckt im hintersten Eck des Ötztales und ist die „Heimat“ der berühmtesten Eismumie der Welt. Fern von Après-Ski-DJs und betrunkene Skitouristen türmen sich der felsige Südgipfel (3768m) mit Gipfelkreuz sowie der Nordgipfel (3765m) auf und wachen über das Tal. Seit dem Bau der Pitztaler Gletscherbahn ist Besteigung der Wildspitze als Tagestour zu begehen, doch auch viele andere Touren locken, wie Bergwelten verrät.

3. Weißkugel – La Palla Bianca

Die vollständig von Gletschern umgebene Weißkugel ist der Eisriese der Ötztaler Alpen und mit 3738 Metern der höchste Grenzberg Österreichs. Die anspruchsvolle und atemberaubende Skihochtour auf den zweithöchsten Gipfel der Ötztaler Alpen wird mit einer Aussicht belohnt, die schöner nicht sein könnte und das Gute ist, je nach Können, kann man sich dem mächtigen Gipfel aus beinahe allen Himmelsrichtungen nähern. Das Panorama reicht von den Berner Alpen im Westen über die Glarner Alpen, die Rätischen Alpen und Bernina, Ortler, Brenta, Dolomiten und Großglockner bis zur Schobergruppe im Osten. Der leichteste Anstieg erfolgt als Hochtour von Hintereisjoch aus über den Südgrat, doch man sollte gewarnt sein, Erfahrung und eine komplette Gletscherausrüstung sind nötig, um sicher an sein Ziel zu kommen.

4. Glocknerwand – Die sieben Türme

Der 3722 Meter hohe Berg in der Glocknergruppe besticht durch seine sehr steilen, über 400 Meter hohen Wände und einen Gipfelbereich der mit mächtigen Schneewechten bedeckt ist. Die Schneeansammlungen auf den Türmen der Glocknerwand machen die Besteigung gefährlich und unberechenbar und somit zu den am schwersten zu besteigenden Gipfel der gesamten Glocknergruppe. Die Überschreitung aller sieben Türme hinüber zum Großglockner gehört zu den anspruchsvollsten Unternehmungen der gesamten Ostalpen und sollte nur bei perfektem Wetterbericht in Angriff genommen werden. Hochalpine Erfahrung und Fitness sind ebenfalls Voraussetzung, wenn man diese Tour wagen möchte.

Was für ein imposanter Anblick! © Thomas Mertens

5. Großvenediger - “Die Weltalte Majestät“

Dass man von seinem Gipfel bis nach Venedig blicken kann, ist leider eine Mythos, doch der bemerkenswerte Berg in den Hohen Tauern ist trotzdem einen Besuch wert. Die „weltalte Majestät“, wie auf dem Gipfelkreuz geschrieben steht, ist der stark vergletscherte Hauptgipfel der Venedigergruppe an der Grenze von Osttirol zu Salzburg. Mit einer Höhe von 3657 Metern ist er der höchste Berg Salzburgs und ein beliebtes Reisziel. Die Aufstiege auf den Großvenediger sind zwar technisch nicht allzu schwierig, um das spaltenreiche Gletschergelände jedoch sicher zu passieren, sollte man aber Hochgebirgserfahrung und entsprechende Ausrüstung mitbringen. Bergwanderer, die den Umgang mit Pickel, Steigeisen und Seil nich beherrschen, sollten von der Tour Abstand nehmen oder sich nur mit Bergführer an die Besteigung wagen. Am 3.September 2016 jährt sich die Erstbesteigung der „weltalten Majestät“ zum 175. Mal und es gibt ein interessantes Programm, das man nicht verpassen darf. HIER findest du alle wichtigen Infos.

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