Red Bull 400: Das Duell der Zwillinge

Manuel & Hans-Peter Innerhofer plaudern über das Laufen, ihren Trainingsalltag und das Brüderduell.
Die beiden wollen hoch hinaus. © sportalpen.com
Von Thomas Wernhart

Ihr lauft seid eurer Kindheit und habt in diesem Sport eure Leidenschaft gefunden - was fasziniert euch an daran so sehr?
Manuel: Am meisten fasziniert mich die Bewegung und Fortbewegung in der Natur und auch die Leistungsverbesserung, die Limts des machbaren hinauszuschieben.
Hans Peter: Bei mir ist es wohl auch so. Die einfache Bewegung und die Freiheit, die man in der Natur erleben kann, faszinieren mich. Wenn ich nach der Arbeit noch in den Bergen laufe kann, gibt mir das sehr viel Kraft und enorme Glücksgefühle.

Ihr seid mit 21 Jahren noch sehr jung, wisst aber genau wo ihr hin wollt. Was war euer größter Sieg bisher und gibt es Ziele für die Zukunft?
Manuel: Meinen größten Erfolg durfte ich heuer bei den Berglaufstaatsmeisterschaft feiern, wo ich überlegen den Titel bei den Erwachsenen gewinnen konnte. Aber auch die Bronzemedaille bei der Berglauf WM 2013 bei den Junioren wird mir in Erinnerung bleiben. Meine größten Ziele sind bei der Berglauf Europameisterschaft und Weltmeisterschaft ganz vorne mitzulaufen.
Hans Peter: Mein größter internationaler Erfolg bis jetzt ist der 15. Platz bei der U20 Berglauf EM. In Österreich konnte ich schon mehrfache U20 & U23 Staatsmeistertitel in verschieden Disziplinen gewinnen, auch in der allgemeinen Klasse stand ich schon öfters am Podest. Meine größter Sieg wäre eine Medaille bei einer Berglauf EM oder WM und gemeinsam mit meinen Bruder auf dem Podest zu stehen. 

Ein Leben fürs Laufen. © sportalpen.com

Wie sieht euer Trainingsalltag aus, was macht euch besonders Spaß, wobei müsst ihr euch richtig überwinden?
Hans Peter: Ein normaler Trainingsalltag beginnt mit einem guten Frühstück meistens um 6.00Uhr, danach arbeite ich bis ca. 17.00Uhr und danach wird die Arbeitskleidung mit meiner Sportkleidung getauscht. Das Training beginnt meistens mit kurzen Aktiven Dehnungsübungen und lockeren Einlaufen und je nach Trainingsplan machen wir dann gemeinsam unser Training – das ganze etwa . sechs bis acht Mal die Woche.
Manuel: Ich liebe es am Morgen zu laufen und aktiv in den Tag zustarten. Das Berglauftraining macht um diese Uhrzeit am meisten Spaß – dieses Gefühl in der Früh am Gipfel zu stehen und den Sonnenaufgang zu sehen ist unschlagbar. Am meisten überwinden muss ich mich auf der Laufbahn, wenn ein richtig hartes Intervalltraining auf dem Programm steht.

Habt ihr ein paar Trainingstipps, die ihr der Red Bull 400 Community verraten könnt?
Manuel: Für mich ist es sehr wichtig, Spaß zu haben, auf meinen Körper zu hören und ihm zu geben, was er braucht. Abwechslung spielt dabei auch eine große Rolle und es kommt nict selten vor, dass ich mich aif mein Mountainbike setze oder Langlaufen gehe.
Hans Peter: Ein wichtiger Tipp für das Training ist, immer kleine und erreichbare Ziele zu setzen. So kann man immer wieder kleine Etappensiege verbuchen und im Training mentale Stärke zu haven.

Naturerlebnis pur. © sportalpen.com

Wie schätzt du RedBull 400 ein und bereitest dich speziell vor?
Manuel: Es wird sicher wieder ein beinharter und knapper Kampf. Ich bin gerade dabei, mich auf die Berglauf WM Ende September in Bulgarien vorzubereiten und da ist Red Bull 400 eine gute Trainingseinheit die ich mitnehmen möchte.
Hans Peter: Ich bereite mich für Red Bull 400 nicht spezifisch vor und sehe diesen Event als gutes, effekitves Training. Au0erdem ist die Stimmung wahnsinnig motovierend.

Gibt es ein Ziel für den Event in Bischofshofen und wie sieht es im Brüderduell aus?
Hans Peter: Mein Ziel ist ganz klar eine Platzierung auf dem Podest. Ich schätze Manuel etwas besser ein, aber ich werde alles versuchen ihn am 27. August zu schlagen.
Manuel: Mein Ziel ist es auf jeden Fall besser zu sein als letztes Jahr, ob ich meinen Bruder schlagen kann, kommt aber natürlich immer auf die Tagesverfassung an. Ich bin aber ganz sicher, dass es ein spannendes Rennen wird und freu mich schon riesig darauf loslegen zu dürfen.

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