100% Natur! Die 14 schönsten Plätze der USA

Ein riesen Land mit unbegrenzten (Un-)Möglichkeiten – wir haben ein paar Tipps für dich.
Einfach mal die Beine baumeln lassen.
Einfach mal die Beine baumeln lassen. © Travis Burke
Von Thomas Wernhart

Es gibt so viele unglaubliche Plätze auf dieser Erde, diesmal reisen wir in die USA und entdecken zusammen einige der spektakulärsten Ort der Vereinigten Staaten. Doch weil es aus verschiedenen Grünen nicht so einfach ist, an diese Plätze zu gelangen, haben wir Fotos der schönsten Spots zusammengestellt. Scrolle runter und begib dich auf eine Rundreise das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Yellowstone Park, Wyoming/Montana/Idaho

Ein Paradies für alle, die die Natur und das Abenteuer lieben. Im ältesten Nationalpark der Welt reihen sich unzählige Naturspektakel nahtlos aneinander – man muss hier im Leben mindestens einmal gewesen sein und die geothermalen Quellen, Geysire, Schlammtöpfe und Wildtiere wie Bisons, Grizzlybären und Wölfe gesehen haben. Im TV kommt der park natürlich auch vor - Hanna-Barbera-Zeichentrickserie „Yogi Bär“ spielt im Jellystone-Nationalpark.

The Grand Canyon

Der wohl bekannteste Canyon der Welt hat eine Länge von 450 Kilometern und wurde vom Colorado River über vier bis fünf Millionen Jahre aus dem Gestein des Colorado-Plateaus gefressen. Die Schlucht ist zwischen sechs und 30 Kilometer breit und bis zu 1800 Meter tief. Unzählige Aussichtspunkte geben einen Überblick über die spektakuläre Landschaft, doch auch Wanderungen im Canyon und Bootstouren sind sehr zu empfehlen.

Rafting im Grand Canyon.
Rafting im Grand Canyon. © Forest Woodward

Yosemite National Park, Kalifornien

Kletterer, Abenteurer, Fotografen – das Yosemite Valley hat für jeden was zu bieten und muss weit oben auf der „bucket list“ stehen.

Bryce Canyon, Utah

Der Grand Canyon mag berühmter sein, aber der Bryce Canyon in Utah ist spektakulärer, wie wir finden. Die farbigen Felsnadeln, die sogenannten Hoodoos, die an den durch Erosion entstandenen Amphitheatern zu finden sind, sind ein spektakuläres Beispiel für natürliches Architektentum. Man sollte diesem „falschen Canyon“ wenn man in der Gegend ist, unbedingt einen Besuch abstatten.

Farbenfrohe Felsnadeln.
Farbenfrohe Felsnadeln. ©

Niagara Falls, New York/Ontario (CAN)

Der Niagara River ist die Verbindung des Eriesees mit dem Ontariosee uns stürzt an den Niagarafällen 57 Meter in die Tiefe. Die oben gelegenen Inseln (Luna Island und Goat Island) spalten die Fälle in drei Teile: die American Falls, die Bridal Veil Falls und die Horseshoe Falls. Trotz ihrer Bekanntheit und der Imposanz erhielten die Fälle nie den Status eines UNESCO-Welterbes. Mit mehr als 18 Millionen Besuchern jährlich zählt die Niagararegion zu den beliebtesten Touristenattraktionen Nordamerikas. Auch im Winter bietet die Wasserfälle ein unglaubliches Naturspektakel.

Niagara Falls, New York
Niagara Falls, New York © Christian Pondella/Red Bull Content Pool

Redwood National Forest, Kalifornien

Im Redwood National Forest, der im Norden Kaliforniens nahe an der Grenze zu Oregon liegt, wachsen knapp 50% des natürlichen Bestands an Küstenmammutbäumen (Sequoia sempervirens) - den höchsten Bäumen der Erde. Hier steht auch „Hyperion“, das höchste lebende Exemplar mit einer Stammlänge von 115,60 Metern. Küstenmammutbäume können über 110m hoch werden und einen Stammdurchmesser von über sieben Metern erreichen – Chris Sharma hat das zum Anlass genommen, diese Giganten zu besteigen.

Death Valley, Kalifornien

Das Death-Valley (Tal des Todes) liegt in der Mojave-Wüste und gilt als eine der trockensten Gegenden der Erde. 1913 wurde hier eine Temperatur von 56,7 °C und 2012 erreichte das Tal mit 41,7 °C den Rekord für „die wärmste nächtliche Tiefsttemperatur“. Sollte es einen hierher verschlagen, sollte man sich den Wandernden Felsen der Racetrack Playa mit eigenen Augen gesehen haben.

Wandernde Felsen.
Wandernde Felsen. ©

Antelope Canyon, Arizona

Die Farben und das Licht des Antelope Canyons im Navajo-Reservat sind für jeden Fotografen ein Traum, doch Vorsicht, die von immer wiederkehrende Sturzfluten erschaffenen Slot Canyons bieten auch viele Gefahren – wie Aron Ralston 2003 in Utah feststellen musste. Der Arm des Wanderers wurde von einem Felsblock eingeklemmt und er entkam nur, weil er sich diesen mit einem einfachen Messer absägte. im Film „127 Hours“ zeigt James Franco,wie die Geschichte ablief.

Ein Traum für Fotografen.
Ein Traum für Fotografen. ©

Arches National Park, Utah

Der Arches National Park liegt nördlich der Stadt Moab und ist die Heimat von riesigen natürlichen Steinbögen, die durch Erosion und Verwitterung ständig neu entstehen. Im Parkgebiet befinden sich über 2000 Arches mit einer Öffnung von mindestens 90 cm, wobei der „Delicate Arch“ mit einer Höhe von knapp 20 Metern der wohl imposanteste ist.

Will Gadd beim Sightseeing.
Will Gadd beim Sightseeing. © Francois Portmann/Red Bull Content Pool

The Wave, Arizona, USA

„The Wave“ ist eine schwer erreichbare Sandsteinformation im Coyote Buttes Gebirgszug, die durch Erosion entstanden ist. Nicht nur der Weg dorthin ist anstrengend, auch die Erlaubnis zu bekommen ist nicht gerade einfach, da man über ein Lossystem auserwählt wird. Hat man die Chance, dann sollte man sie nützen und diesem Ort die Eher erweisen.

Die trockenste Welle der Welt.
Die trockenste Welle der Welt. © Phillip Colla/oceanlight.com

Devils Tower, Wyoming

Der Devils Tower wurde 1906 als erstes National Monument der Vereinigten Staaten ausgewiesen. Der Berg ist vulkanischen Ursprungs und erhebt sich etwa 265 Meter über sein unmittelbares Umland und besitzt einen Durchmesser von fast 150 Metern. International bekannt wurde Devils Tower durch Steven Spielbergs Film „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ - der Devils Tower erschien dort mehreren Menschen in Visionen, ein Feld direkt neben dem Monument diente dabei als Landebasis für Raumschiffe von Außerirdischen.

Achtung Außerirdische.
Achtung Außerirdische. © Kennan Harvey/Aurora Photos

Zion National Park, Utah

Der Zion National Park in Utah bietet durch seinen Lage zwischen dem Colorado-Plateau, dem Great Basin und der Mojave-Wüste eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen und so einiges zu sehen. Dieser Ort ist ein Traum für Abenteure und wenn du dort vorbei kommen solltest, garantieren wir eine aufregende Zeit.

Crater Lake, Oregon

Dieser Kratersee des Vulkans Mount Mazama im südlichen Oregon ist mit 594 Metern der zweittiefste See Nordamerikas und lockt die Besucher mit seiner ungewöhnlich tiefblaue Farbe. Der See entstand durch die Füllung der Caldera mit Regen- und Schmelzwasser und obwohl sich die Wassermenge nur etwa alle 250 Jahre austauscht, ist die Wasserqualität ist die beste in ganz Nordamerika.

Perfekte Wasserqualität im Kratersee.
Perfekte Wasserqualität im Kratersee. © Mike Doukas

Fly Geyser in Nevada

Der 1964 von Menschenhand geschaffene Geysir in Nevada entstand durch eine fehlerhaft durchgeführten Bohrung. Das Bohrloch wurde nicht sachgerecht verschlossen und so förderte aufsteigendes Wasser Mineralien nach oben, die sich am Ausgang des Bohrloches ablagerten. Inzwischen hat er eine Größe von 1,5 Metern erreicht, wobei die unterschiedlichen Farben eine Folge der vielen Mineralien ist. Mikroorganismen, Algen und andere Pflanzen färben die Oberfläche zusätzlich. Wenn du einmal beim Burning Man vorbei schauen solltest, dann kannst du dort auch den Geysir besichtigen.

Wie auf einem anderen Planeten.
Wie auf einem anderen Planeten. © Getty Images

Horseshoe Bend, Arizona

Der Horseshoe Bend ist ein hufeisenförmiger Mäander des Colorado River der im lokalen Sprachgebrauch auch als „King Bend“ bekannt ist. Das Aussichtsplateau ist über einen Fußweg von ca. einem Kilometer erreichbar, von dort aus bietet sich ein sehr beeindruckendes Farbenspiel. Vorsicht, es sind keine Sicherungen vorhanden und an heißen Tagen kontrolliere Ranger, ob jeder eine Flasche Wasser dabei hat. Ohne darf man vom Parkplatz nicht verlassen.

Einfach mal die Beine baumeln lassen.
Einfach mal die Beine baumeln lassen. © Travis Burke
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