5 Gründe die Red Bull Fuxjagd nicht zu versäumen

Wenn die besten Fixie Fahrer sich jagen sollte man nicht in die Quere kommen - aber dabei sein!
Das Lusthaus eröffnet neue Jagdgründe © Philipp Schuster | Red Bull Content Pool
Von Bernhard Blum

Das einzigartige Verfolgungsrennen im ehemaligen Jagdrevier des Wiener Praters ist der heurige Showdown der Fixie-Szene. Aber nicht nur deshalb versäumt man die Action auf dem Rundkurs um das Lusthaus besser nicht. Um die Stimmung und die Spannung einzufangen, würde auch ein Dutzend Kameras nicht reichen. Deshalb macht man sich am besten selbst vor Ort ein Bild von…

1. Den Rädern
Fixies bestechen durch ihren Minimalismus, was bei der Red Bull Fuxjagd vom mechanischen Standpunkt auch so bleiben wird. Ein Gang, starrer Antrieb, keine Bremsen. Trotzdem wird es eine beeindruckende Schau von Drahteseln werden. Die 64 Räder der Starter sind entweder die Rennmaschinen für besondere Anlässe oder die Rennmaschine aus dem Alltag, allerdings sicherlich auch feinabgestimmt für diesen besonderen Anlass. Die Beschreibung: „steel frame, fixed gear, no breaks" aus dem Fixie-Blockbuster Premium Rush wird jedoch nicht immer zutreffend sein. Denn auch Leichtgewichte aus Alu und Carbon werden einen inspirierenden Eindruck hinterlassen.

Schlicht und einfach: perfekt © Bernhard Blum

2. Den Fahrern
Jede Randsportart hat ihre Protagonisten. Die der Fixie-Szene sind im Prater im Einsatz und mit Sicherheit ein mindestens genauso beeindruckender Anblick wie ihre Räder. Die Bandbreite der Outfits wird vom Profi-Spandex-Bodysuit bis zur zerrissenen Jeans reichen und so lassen sich die verschiedenen Fahrertypen leicht erkennen. Vom ehrgeizigen Vereinsradfahrer bis zum chaotischen Strassenpiraten oder Wheelie-fahrenden Freestylern werden Protagonisten jedes Schlags vertreten sein, die die Fixie-Kultur prägen.

3. Dem Ort
Fixie-Fahrer in Action zu sehen ist eher eine Seltenheit. Zwar wächst die Zahl derer die dem schwebeähnlichem Zustand des dauernden Strampelns verfallen sind. Doch das dauernde Strampeln führt auch dazu, dass man solche Verkehrsteilnehmer, wenn überhaupt, nur kurz von hinten sieht. Am früheren Jagdschloss der K&K Monarchie hat man jedoch freie Platzwahl im 360 Grad Radius um den Rundkurs. Die historische Szenerie wird auch bei den Zuschauern Jagdstimmung aufkommen lassen, nämlich nach den besten Plätzen. So wird es sicherlich eine schwierige Entscheidung ob man entweder in einer der Steilkurven, bei einer der Schikanen oder vielleicht im Zieleinlauf hautnah dabei sein will.

Die Anreise per Rad ist äußerst empfehlenswert © Philipp Schuster | Red Bull Content Pool

4. Dem Wettkampf
Dieses Rennformat unterscheidet sich komplett von anderen Wettbewerben. Es ist besonders anspruchsvoll und wird auch erfahrene Athleten an ihre Grenzen bringen. Nur der flinkste, geschickteste und letztlich ausdauerndste Fixie-Fahrer mit den meisten Skills wird sich durchsetzen. Nachdem der Kurs aber für alle Teilnehmer komplettes Neuland ist, kann nur derjenige der sich am besten auf die unbekannten Gegebenheiten einstellen wird auch der schnellste Jäger sein.

5. Der Stimmung
Die Tatsache, dass die Streckenführung für alle Starter eine Überraschung sein wird, verschärft die Spannung. Und garantiert den Zusehern eine sich hochpeitschende Stimmung und Action bis an, und vermutlich sogar über, die Grenzen der Belastbarkeit. Die engen Steilkurven werden die Fahrer mit zusätzlicher Fliehkraft zurück in den Kurs peitschen und wird es bei jeder Runde aufs Neue aufregend anzusehen sein, ob der top speed auch durch die Engstellen sturzfrei mitgenommen werden kann. Oder die Jagd schon in den Heuballen ein vorzeitiges Ende findet.

Sei am Samstag dabei und sieh den Fixie-Füchsen dabei zu wie sie ihr Letztes geben sich bis auf den Letzten jagen!

Wer wird wohl als Letzter abklatschen? © Philipp Schuster | Red Bull Content Pool
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