V-Max: Rekordjagd in der Atacamawüste

Video: Der Speedbike-Weltrekordhalter Max Stöckl hat in Chile seinen eigenen Weltrekord gebrochen.
Von Thomas Wernhart

Wenn Max Stöckl sich ein Ziel setzt, dann kann man sich sicher sein, dass der 42-jährige Tiroler alles daran setzt, um dieses zu erreichen. Diese Mal hieß die Mission „wieder einmal richtig schnell Rad zu fahren“, in anderen Worten: Max wollte seinen eigenen Speedbiking-Rekord von 164,95 km/h übertreffen und dazu macht er sich mit seinem Team auf in die Atacamawüste in Chile, wo er die perfekten Bedingungen für dieses Vorhaben ortete. Was dort geschah und wie der Hüne mit dem roten Rennanzug und dem futuristischen Helm die 167,7 km/h erreicht hat, erfährst du im Clip.

Max Stöckl hat seine Leidenschaft für das Downhill-Mountainbiken vor über 20 Jahren entdeckt und vor etwa 17 Jahren damit angefangen, auf die Jagd nach Speedweltrekorden zu gehen. Der Oberndorfer, der auch Chef eines UCI-Downhill-Teams ist, sammelt Rekorde wie andere Briefmarken, doch der Unterschied ist: hat er einen Rekord in der Tasche, sind die Gedanken schon wieder beim nächsten Projekt Ein Kreislauf, der Max und sein 20-köpfiges Team nun in die trockenste Wüste der Welt führte. Die Atacamawüste liegt an der chilenischen Pazifikküste und hat neben viel Fels, Geröll und Staub zwar nicht sonderlich viel zu bieten, aber bei diesem Ausflug zählte nicht die Schönheit der Natur, sondern Werte wie Luftdruck, Hangneigung und ein Auslauf, der lang genug war, um nach dieser rasanten Fahrt mit 167,7 km/h wieder sicheren Boden unter die Füße zu bekommen. 

„V-Max: So schafft man 167 km/h auf dem Mountainbike!“ setzt dich virtuell aufs Bike und zeigt dir, gegen welche Kräfte Max Stöckl anzukämpfen hatte, um den Rekord zu knacken.

So schafft man 167 km/h auf dem Mountainbike
So schafft man 167 km/h auf dem Mountainbike © Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Rekorden steht: „Es soll ein Rad bleiben und kein Motorrad ohne Motor! Alle Teile sind käuflich erwerbbar, keine Spezialteile!“ Neben dem knallroten Rennanzug und dem futuristischen Helm, haben wir bei ihm nachgefragt, wie ein Bike aussehen muss, das solchen Extrembelastungen und Geschwindigkeiten jenseits der 160 km/h-Marke stand hält.

Die Antwort findest du in „V-Max- Die Anatomie des Weltrekord-Bikes“.

Wir haben zwei Jahre auf diesen Tag hingearbeitet, um auf diesem Berg zu stehen. Wir hatten schon am Start Tränen in den Augen. Das war sehr emotional.

Man & Machine.
Man & Machine. © Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Max und seine Team haben die 11.000 Kilometer weite Reise mit nur einem Ziel aufgenommen: Die Limits des Speedbikings weiter hinaus zu schieben und einen neuen Weltrekord nach Österreich zu holen und das ist der Crew rund um den Tiroler mit Bravour gelungen. Lauf für Lauf tastete sich der 42-Jährige auf der holprigen Geröllpiste an den Topspeed heran, wobei ihn jeder Lauf an die Grenzen den physisch möglichen brachte. Die mentale Spannung gepaart mit dem Luftwiderstand und den äußeren Faktoren bringen die Nerven fast zum Zerreißen, doch am Ende, durfte die Crew jubeln und die Freudentränen ließen die Wüste für ein paar Minuten erblühen.

Wie sich Max Stöckl auf dieses Abenteuer vorbereitet und die Zeit in Chile erlebt hat, verrät er uns in „V-Max: Speedbike-Weltrekordhalter Max Stöckl im Interview.

Fertig, aber überglücklich!
Fertig, aber überglücklich! © Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Noch nicht genug? Natürlich haben die Fotgrafen vor Ort auch ihre Kameras zum Glühen gebracht und sich die Finger wund geschossen. Frei nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ haben wir eine Bildergalerie für dich, die dich direkt an den Ort des Geschehen beamen und mit auf die rasante Reise nehmen wird.

Klick dich rein, schau dir „V-Max- Die große Action-Galerie“ und lass dich von diesem spektakulären Mountainbike-Abenteuer inspirieren. 

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