2016: die besten Sessions in den Red Bull Studios

Im ersten vollen Jahr unseres Berliner Studios ist viel passiert – hier sind sieben Highlights!
Drums und Tasten: Good Compny
Drums und Tasten: Good Compny © Robert Hammann
Von Ralf Theil

Da hatte Megaloh seinem hypothetischen Tagebuch aber wirklich einiges zu erzählen, nach der zweitägigen Session mit Afrobeat-Urvater Tony Allen und einer Allstar-Band, die Songs von Megas „Regenmacher“-Album in westafrikanische Grooves kleidete. Inzwischen wurden die „Regenmacher Afrobeat Sessions“ als EP veröffentlicht und völlig zu Recht gefeiert. So entstand der neue, alte Groove:

Mal ehrlich, ein hübsches Studio haben wir ja. Aber selten sah es so gut aus wie in „10k Types Of Torture“, dem experimentellen Video, das Mule & Man bei uns gedreht haben. Dass das Duo aus Kid Simius und Bonaparte beim Dreh Spaß hatte, legen das Exklusivinterview mitsamt Making Of nahe – das Endprodukt sah so aus:

Im Rahmen des letztjährigen Tech Open Air besuchte uns die brillante Musikerin Laurel Halo im Juli für ein konzentriertes Liveset mitsamt beeindruckendem Maschinenpark. Stephan Szillus schrieb ein paar Worte über den Abend – Laurels Performance seht ihr hier:

Was Oddisee an Live-Shows beeindruckt und wieso die allermeisten Rap-Konzerte ihm absolut keinen Spaß machen, erklärte der Rapper im Interview. Wie es besser geht, machte er kurzerhand selbst vor, mitsamt seiner Band The Good Compny in unserem Liveroom:

Studioarbeit der anderen Art hatte sich Henrik Schwarz vorgenommen, als er mit einem klassischen Streichquartett an technoider Musik für sein nächstes Album werkelte – eine Mini-Doku über Herausforderungen und Erfolgserlebnisse:

Möglicherweise hast du aber auch unsere Kooperation mit dem XJAZZ-Festival verpasst. Das wäre schade, aber kein Drama. Denn wir haben zum Glück gefilmt. Im ersten Film traf Demian Kappenstein spontan zur Jamsession auf seine hochkarätigen Mitmusiker, hier steht – oder vielmehr: sitzt – der Schlagzeuger Günter Sommer im Zentrum des improvisierten Geschehens:

Und um die Sache rund zu machen, schließen wir mit einem DJ-Mix. Kein Geringerer als Kabuki stellte im Herbst eine Stunde lang eine Selektion aus unveröffentlichten und raren Tunes zwischen Jungle, Breakbeat und 808 vor, blitzsauber gemixt und mit passender Old-School-Attitüde, denn: Lickwood means rewind, gunshot means forward. Booya.

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