Austrian Apparel: Planetary Magnitude, EP-Premiere

„Als würde man mit einem Kamel auf LSD in eine Oase einreiten.“
Austrian Apparel
Tiefenentspannt: Austrian Apparel © Jono Jebus
Von Christoph Wagner

Austrian Apparel präsentieren auf ihrer neuen EP „Planetary Magnitude“ feinsten Techno zwischen Melancholie und Weltraum. Die beiden Wiener brachten viel Zeit und Mühe auf, um ihr neues Werk ins All zu schicken. „Man merkt schon, dass ein ganzes Zeitalter an Arbeit da reingewandert ist. Es sind fremde Galaxien, die das zustande gebracht haben.“ Eingespielt wurden alle Tracks, wie auch bei ihren Live-Auftritten mit Effektgeräten, Drum Machines sowie alten und neuen Synthesizern. „Wir spielen die ca. 1.000 Mal und irgendwann entsteht dann auch ein Arrangement.“

Den Abschluss der EP machen zwei Tracks in neuem Gewand. Dafür sorgten Ken Hayakawa und Thomas Kraus mit zwei großartigen Remixen von „gAAxy“ und „Darken Sht“. Veröffentlicht wird die EP auf dem Wiener Label Schönbrunner Perlen.

Wir baten die beiden Musiker Dominik Traun und Sebastian Wasner um Statements zu ihren Tracks:

„gAAxy“

S: „Diese Nummer erzeugt bei uns immer massive Gänsehaut, wenn wir sie hören oder live spielen. Das ist einfach so wie wenn das Universum in diesem Track entsteht und auch gleichzeitig wieder in sich zusammenfällt. Einfach der Wahnsinn.“

„Darken Sht“

D: „Darken Sht" gleicht die Rauheit von „gAAxy" aus und ist von vergebender Natur. Die arpegierten Akkorde geben Struktur vor und verbinden sich mit der Leidenschaft der getragenen Synthflächen.

Austrian Apparel
© Thomas Unterberger

„Sample Slut“

S: „Der Name hat wahrscheinlich überhaupt nichts mit dem Track zu tun. Für mich ist das so eine orientalische Wüstenreise in der Nacht, in welcher verschiedene Sachen passieren. Als würde man mit einem Kamel auf LSD in eine Oase einreiten. So ungefähr fühlt sich der Track für mich an.“

„J4“

D: Das ist eine Ambient-Nummer. Bei der Nummer war es ziemlich romantisch. Der Sebastian hat die Akkorde eingespielt und ich habe am Synth geschraubt. Es waren also vier Hände auf einem Keyboard. Der Synthesizer, den wir verwendet haben heißt Roland Jupiter-4. Deswegen heißt die Nummer auch J 4. Der Track ist sehr aus dem Bauch heraus entstanden.

Jetzt reinhören: Austrian Apparel in der Red Bull MOBILE Zone

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