Ryan Sandes beim Training für Leadville 100

Ryan Sandes gibt uns Insider-Informationen über das berüchtigte Leadville 100 in Colorado.
Von Josh Sampiero

“Leadville liegt 3.180 Meter über dem Meeresspiegel – es ist Amerikas höchste Stadt“, sagt der Red Bull Athlet Ryan Sandes. „Das ist eine heftige Umstellung, wenn man aus Südafrika kommt! Hier schnappt man viel nach dünner Luft.“

Doch trotz der Herausforderungen für den Athleten aus Südafrika, der praktisch auf der Höhe des Meeresspiegels lebt, sind seine Ergebnisse bei einem der härtesten Rennen in Nordamerika sehr gut: Das eine Mal, bei dem er mitlief, siegte er auch. Das war 2011. Jetzt wagt Sandes einen zweiten Versuch und um sich gut vorzubereiten, rannte er die letzten drei Wochen in den USA viel in entsprechenden Höhen. 

„Die ersten zwei Wochen waren sehr intensiv! Dein erster und zweiter Lauf sind gar nicht mal so schlimm, aber dann kommen vier, fünf Tage, an denen du völlig erledigt bist. Ich musste sogar beim normalen Gehen anhalten, um meine Herzfrequenz unten zu halten. Aber wenn du dich vor allem an den ersten Tage nicht übernimmst, dann akklimatisierst du dich schnell. Aber ich werde mich hier nie völlig normal fühlen!“

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil von jedem Ultra-Rennen, bei dem die Athleten lange genug unterwegs sind, um sich ständig versogen zu müssen, ist die Ausrüstung. Ryan nimmt sich die Zeit, uns einen Überblick über sein Leadville 100-Kit zu geben, wie du in diesem Video sehen kannst.

 

Wie fühlt sich Sandes also in Anbetracht der bevorstehenden Herausforderung? Selbstsicher, optimistisch und realistisch. In diesem Jahr ist nämlich der Ultra-Marathon-Läufer Scott Jurek wieder mit von der Partie, sowie der Lokalmatador Nick Clark und ein einzigartiger Herausforderer, der Olympiateilnehmer Michael Aish, der sicher für ein gutes Lauftempo sorgen wird und Erfahrung sowie viel Ausdauer mitbringt.

Aber Sandes‘ Strategie bleibt ganz simpel. Er ist die Strecke schon abgelaufen, was ihm einen Vorteil bringen wird. „Ich fordere die Strecke heraus, nicht die anderen Läufer“, sagt Sandes. „Die Wege sind gut gepflegt und sehr gut zu laufen – auch wenn man sich zeitweise vorkommt, als sei man mitten in der Wildnis!“

Das Rennen beginnt am 17. August. Auf dem Twitter-Konto Leadville 100 kannst du die Updates mitverfolgen.

 

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