Aniol Serrasolses: Warum ich Kajakfahre

Das spanische Kajak-Phänomen Aniol Serrasolses über die Kunst, sich Wasserfälle hinunterzustürzen.
Von Josh Sampiero

Es hat Hand und Fuß, wenn es von Aniol Serrasolses kommt – „Manchmal fühle ich mich auf einem reißenden Fluss, wie auf einem Zug, den du nicht anhalten kannst.“ Dieses Video demonstriert, wie der extreme Paddler es weder langsam noch entspannt angeht. Dank der intensiven Regenfälle und der späten Schneeschmelze haben die Flüsse der Pyrenäen den höchsten Stand seit langem.

Aniol Serrasolses nachdem er "the dome" während der Abfahrt des Santo Domingo River in Chiapas, Mexiko am 12. März 2013 herunterfuhr.
Aniol Serrasolses inspiziert die Situation © Marcos Ferro/Red Bull Content Pool

 „Das Wasser und die darin treibenden Baumstämme fließen mit großer Geschwindigkeit und Kraft, die Wellen sind stärker und alles passiert doppelt so schnell, also ist es auch komplizierter.“ Doch nicht einmal diese extremen Bedingungen sind ein Hindernis für ihn – wie man in diesem Video klar sehen kann. Aniol stürzt sich jedoch auch nicht blind in die Gefahr. „Ich kenne die Angst und erlebe sie beim Kajakfahren oft“, bestätigt Aniol. „Wenn du keine Angst hast, bist du verrückt, denn dieser Sport ist gefährlich!“ 

Aniol reist auf der Suche nach den größten Wasserfällen und den schwierigsten Stromschnellen von einem Ende der Welt zum anderen. In den kommenden Monaten wird er mit seinem Kajak die Flüsse von British Columbia, Alaska und Peru befahren. Wird er je mit dem Kajakfahren aufhören? Unwahrscheinlich. Aniol meint dazu: „Ich liebe diesen Sport und werde immer weiter paddeln.“

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