Kampfansage an die Schweizer Weltmeister

Red Bull XRow: Wer kann Titelverteidiger Swiss Selection gefährlich werden – ein Überblick.
Red Bull XRow: Action © Romina Amato/Red Bull Content Pool
Von Team Red Bull Schweiz

Herausforderer. «Für uns ist Red Bull XRow der Höhepunkt der Herbstsaison», sagen die Light Bulls. Kein Team hat nach aktuellem Stand der Anmeldungen mehr WM-Edelmetall an Bord als die Deutschen. Dass sie die Regatta von Zug nach Luzern unbedingt gewinnen wollen, ist eine Kampfansage an die Swiss Selection, welche bisher zweimal teilnahm und zweimal gewann.

Titelverteidiger. Klar wollen die Lokalmatadoren ihren Titel behalten. «Der Fokus liegt jetzt ganz auf dem Red Bull XRow» meldet Simon Niepmann, welcher vor kurzem WM-Gold gewann. Mit Mario Gyr und Simon Schürch sitzen auch zwei amtierende Vize-Weltmeister im Boot. Für Schub sorgen zudem drei der vier amtierenden U23-Weltmeister im Schwergewichts-Doppelvierer: Barnabé Delarze, Nico Stahlberg, Augustin Maillefer, verstärkt durch David Aregger. Antreiber am Streckenrand wird der zurückgetretene Rudergigant André Vonarburg sein, der seine alten Kameraden von Zug nach Luzern begleitet.

Geheimfavoriten. Gute Chancen auf einen Spitzenplatz räumen Ruder-Experten auch dem holländischen Nationalmannschafts-Achter ein, dem WM-Fünften. Allerdings müssen die Niederländer erst noch beweisen, dass sie auf den hügeligen Laufstrecken gut vorwärts kommen. Dukla Prag schickt eine junge, hungrige Equipe an den Start, der ebenfalls viel zuzutrauen ist.

Einen Dreikampf wird es bei den Frauen geben: Die «Tetten» aus Holland, letztes Jahr als einziges weibliches Team am Start, erhalten Konkurrenz aus Frankfurt (FRG Germania) und von einer Squad aus Grossbritannien.

Per Boot von Zug nach Luzern. Rund zwanzig Achterteams werden am 5. Oktober um 14.15 Uhr vor dem Hafen Zug starten. In Immensee gehen sie an Land, laufen durch die Hohle Gasse nach Küssnacht a.R. und stechen in den Vierwaldstättersee. In Meggen müssen sie erneut aus dem Wasser, laufen über das Meggenhorn und bringen ihre Boote in Ober Rebstock wieder in die gewohnte Position. In Luzern gleiten sie unter der Kappellbrücke hindurch und legen mitten in der Altstadt an, wo sie ihre letzten Kräfte für die Zielgerade vor der Jesuitenkirche mobilisieren. Die Schnellsten werden um vier Uhr im Ziel erwartet. Sie können es selber kaum erwarten, im Ziel zu Boden zu sinken.

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