Red Bull XRow: Tradition trifft junge Wilde

Teil 3 der Team-Präsentation: von britischen Rekord-Olympioniken bis zur belgischen Premiere.
Red Bull XRow: Teampräsentation © Dean Treml/Red Bull Content Pool
Von Flavia Forrer


Leander Club (6)

Der Leander Club aus den UK gibt es seit 1818 und hat eine aussergewöhnliche Ehrung: Seine Ruder-Mitglieder haben mehr olympische Medaillen als jeder andere Sport-Verein auf der ganzen Welt gewonnen. Aber der Club betont, dass sie nicht nur Talente von heute und gestern haben. Sondern auch junge Ruderer, Talente von morgen, fördern. So auch die jungen acht Ruderer, die sich erneut der Herausforderung in der Schweiz stellen. Letztes Jahr ruderte der Club auf den siebten Rang, wir werden sehen, ob dieses Jahr mehr drin liegt.


Team Austria (7)

Die erfolgreichen Brüder Paul und Bernhard Sieber, die normalerweise gemeinsam im Doppelzweier starten, wagen sich in einen Achter. Unterstützt werden sie von Dominik Sigl, Boris Chernikov, Florian Berg, Matthias Taborsky, Markus Lemp, Michael Hager und Steuermann Valentin Parzer. Zusammen sind sie das Team Austria. Auch ihre Ruderkollegen haben kaum Erfahrung mit einem Achter-Team respektive Neuner-Team. Doch Bernhard Sieber ist von seinem Team überzeugt: „Das Team hat auf Anhieb richtig gut funktioniert. Das gemeinsame Traning war richtig geil, weil unser Steuermann eine positive Motivation und Gruppendynamik reinbringt.“


Youngstars Luzern (8)

Der Seeclub Luzern stellt nebst den Switzerland Selections noch ein zweites Team und zwar die „Youngstars Luzern“. Die Mannschaft hat bereits einige Erfahrung mit dem Red Bull XRow, so nimmt sie bereits zum vierten Mal teil. Dieses Jahr erscheinen sie mit noch mehr Gruppendynamik: Raffael Balzarini, Simon Schmid, Kevin Stadelmann, Florian Dillier und Steuerfrau Caroline Pechous nahmen dieses Jahr gemeinsam an mehreren nationalen Regatten teil. Da wird es für Felix Freudiger, Timons Wernas, Luka Ilisevic und Denis Kohli ein Leichtes gewesen sein, sich während des Trainings im Team einzufügen. Ausserdem geniessen sie einen gewissen Heimvorteil.

Red Bull XRow 2013: Team Austria

Molesey (9)

Mit dem Molesey-Team kommt die zweite Mannschaft aus dem Vereinigten Königreich. Alle acht Rudermänner haben bereits einige Erfahrungen in Ruderregatten. Charlie Clarke, Mehdi Kordi, Al Webb, Roger Ewing und Josh Davison sind Gewinner der traditionsreichen Ruder-Veranstaltung „Henley Royal Regatta“, die seit 1839 jährlich in England statffindet. Die anderen drei Ruderer Ray Poulter, Pete Wells und Matt Tatlock sind genauso erfolgreich: Ray und Matt waren dieses Jahr an der Weltmeisterschaft dabei. Letztes Jahr erreichten sie beim Red Bull XRow den zehnten Platz, vielleicht liegt dieses Jahr ein besserer Rang drin.


Seeclub Zug (10)

Nebst dem Seeclub Luzern und dem Seeclub Zürich nimmt auch der Seeclub Zug am Red Bull XRow teil. Der Seeclub Zug war dieses Jahr der erfolgreichste Club an der Schweizermeisterschaft auf dem Rotsee. Gesamthaft brachten sie sieben Siege nach Hause. Bringen sie diese Motivation und Ausdauer mit an die Regatta am kommenden Wochenende, so haben sie beste Chancen, sich einen besseren Platz als den letztjährigen elften Rang zu holen.


V.S.R. (14)

Zum ersten Mal seit es das Red Bull XRow gibt, stellt Belgien ein Team: V.S.R. Auch diese Mannschaft verlässt sich auf das Geheimrezept: Zwei Brüder mit ins Achter-Boot nehmen, die bereits miteinander ruderten. So haben sie die Brüder Hannes und Thijs Obreno mit im Boot. Unterstützt werden sie von Thibaut Schollaert, Giel Vanschoenbeek, Arjan van Belle, Pierre de Loof, Tim Brys, Mathieu Foucaud und Steuerfrau Annelore Ameel. Ob die Gebrüder Obreno oder die Motivationsrufe der Steuerfrau Annelore das Team auf einen hoffnungsvollen Rang bringt, sehen wir am kommenden Samstag.

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