Fotos: Radelnd auf dem Amazonas

Hervé Neukomm ist auf dem Fluss Amazonas unterwegs – mit einem Fahrrad.
Von Evan David

Die Idee, den Amazonas hinunter zu fahren, kam Hervé Neukomm, als er sich mitten in der Wüste Namibias befand. Das Kuriose an der Sache? Er ist auf einem Boot unterwegs, das er mit seinem zuverlässigen Fahrrad antreibt. In unserer Geschichte hier erfährst du mehr über diesen unerschrockenen Abenteurer – aber erst solltest du dir die Fotogalerie unten ansehen.

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Ein Amazonasbummel
Ein Amazonasbummel Inmitten von üppigem, tropischem Grün steuert Hervé Neukomm sein Fahrboot durch einen schmaleren Amazonas-Abschnitt hindurch. © Hervé Neukomm
Das Fahrrad als Bootsmotor
Das Fahrrad als Bootsmotor „Jede Art von pedalgetriebenem Boot ist ein Tretboot, aber meins ist etwas anders“, sagt Hervé. „Mein Fahrrad ist ein echtes Fahrrad und das Boot ist mit zwei Seitenpropellern ausgestattet. Ich habe es mit der Unterstützung eines Tischlers aus Ecuador gebaut und es ist ganz aus Zedernholz.” © Hervé Neukomm
Nur eine kleine Kreuzfahrt...
Nur eine kleine Kreuzfahrt... Hervé: „Einige Leute halten mich für verrückt, weil ich mich mit einem so kleinen Boot auf einen so großen Fluss wage (und da ich mittlerweile den Amazonas kenne, kann ich da nur völlig zustimmen), und andere sind voller Bewunderung.” © Hervé Neukomm
Sonnenuntergang – ein Ort zum Nachdenken
Sonnenuntergang – ein Ort zum Nachdenken Der Amazonas ist ein wilder, herrlicher Fluss – und ein Ort völliger Ruhe. Für Hervé ist es ein Ort, um in sich zu gehen. „Ich fühle mich stark und wie ein Teil des Dschungels. Es entsteht eine harmonische Verbindung. Doch gleichzeitig empfinde ich auch großen Respekt und große Demut." © Hervé Neukomm
Ja, sie beißen, aber...
Ja, sie beißen, aber... …es könnte schlimmer sein. Im Amazonasgebiet leben viele Tiere, doch dies ist eines der wenigen, die weniger gefährlich sind, als sie aussehen. Das ist kein ausgewachsener Alligator, sondern ein 'Kaiman' – eine kleinere Alligatorart. © Hervé Neukomm
Reine Lebensenergie
Reine Lebensenergie Am Ende seines Trips wird Hervé Neukomm 7.500 Kilometer auf 26 unterschiedlichen Flusszweigen im Amazonasbecken in die Pedale tretend zurückgelegt und das Atlantische Becken erreicht haben. Ja, da sei ihm ein Moment Entspannung gegönnt. © Hervé Neukomm
Die Einheimischen probieren es auch mal
Die Einheimischen probieren es auch mal Hervé: „Die Einheimischen reagieren ganz unterschiedlich. Die meisten sind erstaunt und vom Boot fasziniert. Einige verstehen das Konzept nicht und meinen, dass sicher irgendwo ein Motor versteckt ist. Das Lachen ist immer groß, wenn sie verstehen, dass tatsächlich meine Beine das Boot antreiben." © Hervé Neukomm
Schatten, ich will Schatten
Schatten, ich will Schatten Die brutale Hitze im Amazonasgebiet belastet den menschlichen Körper ungemein – Gott sei Dank hat das Rad-Boot ein Sonnendach, das Hervé vor der unerbittlichen Sonne schützt. © Hervé Neukomm
Nur kurz grüßen
Nur kurz grüßen Dies ist ein junger Flussdelphin im Amazonas. Wie erkennt man, dass er jung ist? Ältere Flussdelphine haben eine deutlich hellrosa Haut. Der Flussdelphin ist auch für seine Geselligkeit bekannt, und für seine fehlende Scheu vor Menschen. © Hervé Neukomm
Eine wirklich große Ratte
Eine wirklich große Ratte Dies ist ein Capybara – auch Wasserschwein genannt und allgemein bekannt als größtes Nagetier der Welt. Diese amphibische Kreatur fühlt sich im Wasser ebenso wohl wie an Land. Die größten Bestände sind in Brasilien beheimatet. © Hervé Neukomm
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