Fotos: Brian Grubb wakeskates auf Reisterrassen

Wakeskatepioneer Brian Grubb in einer ungewöhnlichen Session an einem ungewöhnlichen Ort.
Von Josh Sampiero

Seit Brian Grubb das Wakestkaten für sich entdeckt hat, betrieb er den Sport an immer neuen Orten – aber bisher noch nie an einem Ort, der mit diesem hier vergleichbar wäre. Gemeinsam mit dem deutschen Wakeskater Dominik Preisner verwirklichte Grubb sich einen Traum, den er auf der Rückseite eines philippinischen Peso-Geldscheins entdeckt hatte – die 2.000 Jahre alten Reisterrassen von Banaue. Die in die Berghänge gehauenen Pools stellten ein „fantastisches Wakestaking-Potential in einer vollkommen natürlichen Umgebung dar”, so Grubb. Wir stimmen ihm zu. Nach einem Blick auf die Fotos unten solltest du unbedingt das Video ansehen.

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Langkornrutsche
Langkornrutsche Grubb zeigt ein Frontboard-Manöver auf einer Holz-Rampe. „Es war eine technische Line", sagt Grubb. „Man musste die Fahrt wirklich gut planen." © Daniel Deak Bardos/Sophia Langner
Pflanzenbewässerung
Pflanzenbewässerung Grubb lässt das Wasser über den Rand des Beckens spritzen. Die Reisterrassen wurden vor mehr als 2.000 Jahren gebaut. „Normalerweise sind die Becken nicht so voll mit Wasser", erklärt Grubb. „Die Reisbauern haben sie aufgefüllt." © Daniel Deak Bardos/Sophia Langner
Abgehen der Line
Abgehen der Line Anders als ein Boot mit einem Fahrer kehrt die Winde nicht zurück, um dich nach jeder Fahrt wieder aufzusammeln – du greifst nach dem Griff und trottest zum Start der Line zurück. Training? Na, mit Sicherheit ist es anstrengender als im See herumzuschwimmen. © Daniel Deak Bardos/Sophia Langner
Die Vision eines Pioniers
Die Vision eines Pioniers Brian Grubb ist nicht einfach nur ein Wakeskate-Weltmeister – er ist auch einer der Pioniere dieses Sports. Ohne seine visionäre Denkweise wäre diese Session nicht konzipiert und ausgeführt worden – und die Mühe hat sich eindeutig gelohnt. © Daniel Deak Bardos/Sophia Langner
Reiskunst bei Nacht
Reiskunst bei Nacht Sorry, wir konnten der Versuchung nicht widerstehen! Grubb bei einem Lauf für die Nachtaufnahmen. Die spärliche Beleuchtung war eine weitere Herausforderung bei der ohnehin schon anspruchsvollen Line mit vier Drops. © Daniel Deak Bardos/Sophia Langner
Kopf in den Wolken
Kopf in den Wolken Die Feuchtigkeit des frühen Morgens - „Wir waren immer schon um vier oder fünf Uhr morgens auf den Beinen, um uns für das Fahren vorzubereiten”, sagt Grubb. „Wir gingen immer an verschiedene Stellen und versuchten verschiedene Lines." © Daniel Deak Bardos/Sophia Langner
Unberührtes Tal
Unberührtes Tal „Das obere Becken ist vier oder fünf Meter breit und von dort blickt man auf dieses endlose Tal hinunter", sagt Grubb. „Das Tal bietet eine atemberaubende Aussicht." Der perfekte Ort für einen 30-Fuß Down-Rail.
Terrassen-Air
Terrassen-Air Grubb mit einem Ollie aus dem ersten Becken: „Wir fuhren eine 160m-Line – Flat Bar aus dem Becken, Ollie am zweiten 5-Fuß-Drop, ein Down-Rail am 8-Fuß-Drop und ein Flat-Rail bis nach unten. Man musste am richtigen Punkt landen, um die Rail zu schaffen! Sehr technisch."
Fontäne im Sonnenuntergang
Fontäne im Sonnenuntergang Grubb beendet den Tag bei Sonnenuntergang und genießt den Blick auf das weite Tal. Das Beste an den Terrassen? Optionen. „Wir sind drei oder vier verschiedene Lines gefahren und es wären sicher sieben oder acht möglich", sagt Grubb. „Hoffentlich bekommen wir die Genehmigung für den Event dort.” © Daniel Deak Bardos/Sophia Langner