Schweizer fotografiert "Atlantis"

In Österreich gibt es einen der ungewöhnlichsten Parks der Welt. Achtung – Schnorchel mitnehmen!
Von Josh Sampiero

Der Grüne See im steirischen Tragöß in Österreich ist eine visuelle Unterwasser-Kostbarkeit. Die meiste Zeit des Jahres können die Parkbesucher auf Pfaden und über Brücken spazieren gehen und sich auf Parkbänken ausruhen. Doch jeden Sommer wird der Park innerhalb kurzer Zeit von klarem, kaltem Schmelzwasser aus dem Karstgebirge überschwemmt. Der Sporttaucher Marc Henauer aus der Schweiz machte diese unglaublichen Aufnahmen. Unser Tipp – am besten gleich eintauchen.

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Ober- und unterhalb
Wasser bedeckt Bäume, Brücken und Pfade.
Ober- und unterhalb Zwölf Meer Wasser bedecken Bäume, Pfade, Bänke und Brücken, die sonst das ganze Jahr über im Freien liegen. © Marc Henauer/Solent News
Flüssiges Licht
Ein Taucher erfreut sich an der Unterwasseraussicht.
Flüssiges Licht Henauer war am Tag des Shootings vor allem mit den Lichtverhältnissen sehr zufrieden. „Wir hatten Glück, dass die Sonne wunderschöne Lichtstrahlen im Wasser erzeugte“, sagt er. © Marc Henauer/Solent News
Ein versunkener Sitzplatz
Eine Sitzbank unterhalb der Wasseroberfläche.
Ein versunkener Sitzplatz Diese Bank befindet sich normalerweise oberhalb der Wasseroberfläche. Man könnte sich vielleicht auf die Bank setzen und, wie in einer Badewanne, nur den Kopf über Wasser halten. Ein Problem: Schmelzwasserseen haben nicht gerade eine angenehme Badetemperatur. © Marc Henauer/Solent News
Brückenüberquerung
Ein Taucher überquert eine Brücke.
Brückenüberquerung Taucher und Fotograf Marc Henauer: „Ich kam mir vor wie in einem Märchen, als ich über grünes Gras, Pfade, Steine und Bäume schwamm.” © Marc Henauer/Solent News
Herrliche Kulisse
Taucher gehen ins Wasser.
Herrliche Kulisse Schon vor dem Tauchen unter die Wasseroberfläche ist die pittoreske Landschaft um den Grünen See herum einfach atemberaubend. © Marc Henauer/Solent News
Ohne Atempausen geht es nicht
Das Schmelzwasser erschafft eine neue Welt.
Ohne Atempausen geht es nicht Es war nicht leicht, alle Aufnahmen zu machen, es erforderte recht viel Zeit. „Meine Frau und ich waren sieben Tage am See“, so Henauer. „Jeden Tag machten wir drei Tauchgänge, und blieben jeweils eine Stunde unter Wasser.” © Marc Henauer/Solent News
Das richtige Licht
Beim Tauchen trifft man auf einen versunkenen Baum.
Das richtige Licht Henauer fügt hinzu: „Alle Bilder entstanden bei natürlichem Licht, ohne Blitz.” © Marc Henauer/Solent News
Spiegelbild
Ein unter Wasser liegende Parkbank.
Spiegelbild An der Nähe der Bank zur Oberfläche lässt sich der Wasserpegel erkennen. „Man kann im See nur einen Monat im Frühling tauchen“, erklärt Henauer. „In der restlichen Zeit des Jahres ist der See nicht tief genug.” © Marc Henauer/Solent News
Perfekte Bilder
Tauchen über einen versunkenen Pfad hinweg.
Perfekte Bilder Henauer kommentiert: „Ích freue mich sehr über das Ergebnis, denn wir hatten viele Probleme mit starkem Regen, Gewittern und Wind.” © Marc Henauer/Solent News
Still ruht der See...
Still ruht der See... Es gibt viele Brücken überall auf der Welt, unter denen man hindurchschwimmen kann. Dies ist eine der wenigen, die man schwimmend überqueren kann. © Marc Henauer/Solent News
Klare Sicht
Klare Sicht Am beeindruckendsten für Henauer? Die Sichtweite, die für Taucher ein Indikator dafür ist, wie klar das Wasser ist. „Die Sichtweite ist einfach unvorstellbar“, sagt er. „Solche Sichtverhältnisse findet man in der Regel nur in tropischen Meeren.“ © Marc Henauer/Solent News