Underground –Wakeboarding im Libanon

Der Niederländer Duncan Zuur hat eine einmalige Chance– Wakeboarden im libanesischen Jeita Grotto.
Von Josh Sampiero

In den 1990 Jahren war Wakeboarden vielleicht noch ein „Underground“-Sport, der vom Wasserskifahren kam, doch im letzten Jahrzehnt wurde er zum Mainstream. Daran gibt es keinen Zweifel. X Games-Events, große Namen, Stars, und weitere Sportarten, die sich daraus entwickelt haben wie das Wake-Skating und das Wake-Surfing zeugen dafür.

Aber der niederländische Rider Duncan Zuur erinnert an die Wurzeln des Sportes und geht „Underground“ – und das meinen wir wörtlich. Elf Kilometer von Beirut im Libanon entfernt, entspinnt sich über neun Kilometer das Kalkstein Höhlensystem Jeita Grotto. Die Höhlen – die dem prähistorischen Menschen schon bekannt waren – wurden 1836, also erst in der Moderne, wiederentdeckt.

Duncan Zuurs Portraitaufnahme während des "Red Bull Awaken The Grotto" in der Jeita Grotto im Libanon am 4. November 2013.
Der niederländische Wakeboarder Duncan Zuur © Roger Moukarzel/Red Bull Content Pool

Es ist ein weiteres Abenteuer ins Unbekannte für die Wakeboardcommunity, die ihren Sport an unerwartete Orte bringen möchte – wie die Reisterassen auf den Philippinen oder Patagoniens Gletscher.

Die Höhlen – die sich nur mit dem Boot erreichen lassen, da unterirdische Flüsse sie durchspülen – gehören zu den sagenhaftesten Landschaften unseres Planeten. Die größten Kammern erreichen eine Höhe von 120 Metern. Um in der Jeita Grotto Wakeboarden zu gehen, arbeitete Zuur sehr eng mit den Kuratoren des Kulturerbes zusammen und das Resultat ist einfach atemberaubend. Dazu sagt der Pro-Wakeboarder: „Ich habe sogar aufgehört, ans Wakeboarden zu denken, da ich von so viel Schönheit umgeben war – von einer Welt, die ich nie zuvor gesehen hatte.“

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