Fotos: Gleitschirmfliegen über die Marquesas

Horacio Llorens beschreibt die überwältigenden Bilder vom Freiflug über die Pazifik-Inseln.
Von Josh Sampiero

Am 5. Dezember setzten die Gleitschirmflieger Tom de Dorlodot und Horacio Llorens die Segel und starteten von Tahiti aus ihre zweimonatige Reise durch den Südpazifik. Doch im Gegensatz zu anderen Besuchern wollen sie dort nicht surfen oder schnorcheln – sie wollen fliegen.

Kürzlich kamen sie auf ihrer Reise an den Marquesas-Inseln vorbei, wo hohe Gipfel viele Flugmöglichkeiten bieten – und wo starke Winde oft Flüge verhindern. Trotz vieler Herausforderungen flogen sie dennoch – und die Bilder unten beweisen es.

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Begeistertes Selbstporträt
Begeistertes Selbstporträt Er hat Grund zu lachen – Tom de Dorlodot macht hoch über dem südpazifischen Paradies ein Selbstporträt. © Tom de Dorlodot/Search Projects
Ein Bulle in den Wolken
Ein Bulle in den Wolken Leichte Wolken, die sich um die Gipfel legen, sind auf den Marquesas Normalität. Horacio sagt dazu: „Die Landschaften hier sind so anders. Man kann ganz nah an den Bäume entlang fliegen und ist von Vögeln umgeben. Jeder tut das Richtige – für die Umwelt wird hier viel getan.“ © Tom de Dorlodot/Search Projects
Home sweet Home – auf dem Boot
Home sweet Home – auf dem Boot Der Katamaran dient seit Beginn der Reise am 5. Dezember als Zuhause. Auch wenn er hier vor Anker liegt, ist er meist in Bewegung und hat schon 16 Tage Segeltour hinter sich. Die größte Schwierigkeit? Abendessen. Horacio: „Es ist schwer, für 7 Leute zu kochen, wenn man mit 7 Knoten unterwegs ist!“ © John Stapels
Leichte Brise in der Bucht
Leichte Brise in der Bucht Auf Nuku Hiva bieten verschiedene Buchten unterschiedliche Flugbedingungen. An vielen Orten hat noch nie jemand Freiflug-Versuche unternommen. Llorens sagt: „Die Bewohner, die wir in Hou'umi Bay getroffen haben, hatten noch nie zuvor Gleitschirmflieger gesehen.“ © Tom de Dorlodot/Search Projects
Steiniger Spaziergang
Steiniger Spaziergang Diese Wanderung sieht aus wie eine Herausforderung, bis man sie damit vergleicht, wie de Dorlodot und Llorens sich durch den Dschungel kämpfen, wo man sich oft mit einer Machete den Weg durch die üppige Vegetation bahnen muss. © John Stapels
Hoch über den Felsen
Hoch über den Felsen „Wir flogen über einige Felsformationen, die einen unglaublichen Anblick bieten“, erzählt Horacio Llorens. „Ein toller Ort für Flugkunststücke. Doch wenn man die Rettungsleine ziehen muss, wird die Landung schwierig – daher haben wir nicht zu viel riskiert!“ © John Stapels
Lager in der Höhe
Lager in der Höhe Da häufig starker Wind wehte, wanderten Llorens und de Dorlodot die Berge hinauf, campierten an einer Abflugstelle und starteten ihre Flüge am nächsten Tag in der Morgendämmerung. © John Stapels
Paar-gliding
Paar-gliding Nein, das ist kein Marquesas-Paarungstanz. Die zwei Piloten fliegen in synchroner Präzision eine „Tiefe Spirale“. © John Stapels
Inselkrieger
Inselkrieger Aufgrund von schlechtem Wetter konnten die Jungs auf Nuku Hiva nicht fliegen. Sie nutzten die Zeit, um Einheimische zu treffen. „Der Wind war zu stark“, sagt Llorens. „Aber wir hatten die Chance, Einheimische zu treffen, ihre Traditionen kennenzulernen und an einem traditionellen Fest teilzunehmen.“ © John Stapels
Wanderung in die Höhe
Wanderung in die Höhe Die Jungs wandern über einen leichten Abschnitt. Das Boot liegt im Hintergrund in der Bucht. Llorens sagt: „Am schwierigsten war es für unseren Kapitän, denn oft wollten wir mit dem Boot an Orten halten, wo es schwer war, den Anker zu werfen – zu tief, zu flach oder einfach schwer zu erreichen!“ © John Stapels
Inselflug
Inselflug „Der Wind hier ist zwar stark, aber gleichmäßiger und wirbelfreier als in den Alpen“, sagt Llorens. „Dort weht der Wind schwächer und lässt sich leichter vorhersehen. Und wenn es dich zurückdrückt, kannst du einfach im nächsten Tal landen. Hier kann es sein, dass nichts als Wasser hinter dir liegt!“ © John Stapels
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