Michoacán: Vorhang auf für den Rio Hoyo del Aire

Auf dem Rio Hoyo del Aire gelang dem Michoacán-Team eine wahre Erstbefahrung - heutzutage selten!
Von Josh Sampiero

Als der Wildwassersport noch in den Anfängen steckte, war es nicht leicht, als Erster einen Fluss zu befahren – doch zumindest gab es noch viele unentdeckte Flüsse. Heutzutage beginnt der Kampf bereits damit, einen Fluss zu finden, auf dem noch nie jemand gepaddelt ist – aber das Team von „First Descent: Michoacán“ fand tief im Dschungel von Mexiko einen noch unbefahrenen Fluss.

Es ist der Rio Hoyo del Aire und wie das Video oben beweist, ist es ein jungfräuliches Wildwasser-Paradies mit großen Drops, wenigen Portagen und unglaublichen Fluss-Features, die ihn zu einer erstklassigen Paddel-Location machen.

Die Crew verbrachte zwei Tage damit, die oberen und unteren Abschnitte des Flusses zu erkunden. Zu den Highlights gehörten die Fahrt durch einen Spalt, der gerade so breit wie ein Boot war und das Ducken durch einen halb unterirdischen Wasserstrom.

Nachdem die Jungs am Anfang der Reise einige Enttäuschungen verkraften mussten – wie die Verletzung eines Kameramanns und die sichere und verantwortungsbewusste Entscheidung, auf einem anderen Fluss nicht einen riesigen Drop hinunterzufahren – war die zweitägige Session auf dem Hoyo del Aire es wert, vor Sonnenaufgang aufzustehen.

Joel Kowalski teilt seine Freude mit uns: „Es war schon aufregend, zur Brücke am Ursprung des Hoyo del Aire vorzudringen – ich habe diese Location schon seit einer Ewigkeit im Auge!“

Es gab nur eine Portage, die im Stile von „Werfen-und-Springen“ – die Kajakfahrer werfen ihr Boot die Klippe hinunter, springen hinterher und steigen unten wieder ein – leicht überwunden werden konnte.

„Dieser Fluss erwies sich als super!“, sagt Rafa. „Es gibt all diese kleinen, hervorragenden Drops!“

Kajakfahrer Dane Jackson auf einer Michoacan Kayak Expedition 2013
Ein Boot? Nicht nötig! © John Rathwell/Red Bull Content Pool

Das „Herzstück“ der Fahrt ist ein acht Meter tiefer Drop mit einem großen Wasserfall und einem klaren Landebereich – und das Team kam auf seine Kosten. Seth Ashworth aus Großbritannien bringt es auf den Punkt: „Das Tolle am Kajakfahren ist, dass wir an Orte reisen, die normale Menschen nie zu sehen bekommen.“

Das war noch nicht alles! Die nächste Folge von „First Descent: Michoacán“ folgt schon bald.

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