Eisklettern: Die härtesten Aufstiege in der Kälte

In dieser Fotogalerie zeigen wir euch die atemberaubendsten Kletterabenteuer des Winters.
Von Tarquin Cooper

Strapaziös, physisch extrem herausfordernd und manchmal beängstigend: Eisklettern ist eine der Sportarten, die den Athleten am meisten abverlangen. Auf Eis zu klettern ist von Natur aus eine unberechenbare Sache, und wo man sich nicht absichern kann, ist ein gutes Urteilsvermögen entscheidend. Aber Eisklettern bietet auch großartige Erlebnisse, und für die erfolgreichen Sportler einen großartigen Lohn für die Mühe. Diese Bilder zeigen die Höhepunkte einige der besten Eiskletterer bei den schwierigsten Kletterpartien dieses Winters…

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Am seidenen Faden
Jeff Mercier climbs Mach3 in Kandersteg, Switzerland.
Am seidenen Faden Jeff Mercier klettert am Mach3 in Kandersteg in der Schweiz. Das Foto machte Antoine Rolle, der auf eine parallel verlaufenden Route mit dem Namen „Tränen der Eisprinzessin“ kletterte. © Antoine Rolle
Weißer Donner
Will Gadd klettert Helmcken Falls
Weißer Donner „Wenn man sich in der oberen Wand verletzt, ist die Rettung ziemlich kompliziert“, so Gadd. „Es gibt keine Anleitung, wie man jemanden von hinter einem großen Wasserfall abseilt.“ © Christian Pondella/Red Bull Content Pool
Wildes Wasser
Will Gadd klettert Helmcken Falls
Wildes Wasser Das Wasser fließt den ganzen Winter. Daher mussten die Kletterer die Wetterbedingungen genau beobachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen. © Christian Pondella/Red Bull Content Pool
Eisiger Norden
Jon Walsh conquering the rocks.
Eisiger Norden Jon Walsh und Michelle Kadatz trotzen den berüchtigten Kletter-Bedingungen des schottischen Winters auf einer neuen Route (VIII, 8), die eine Variation von The Shield auf dem Ben Nevis bietet – dünnes Eis, schlechtes Wetter, aber der richtige Spirit! © Paul Bride
Eiskalt
Jon Walsh climbing up the ice
Eiskalt Jon Walsh erfreut sich perfekter schottischer Wetterbedingungen auf der Mega Route X VI,6. © Paul Bride
Pass auf mich auf...!
Michelle Kadatz sichert Walsh beim Aufstieg
Pass auf mich auf...! Jon Walsh versucht sich vorsichtig an der zweiten Steigung von Feeding Frenzy VI,7, während Sicherungsfrau Michelle Kadatz das Beste hofft. © Paul Bride
Eis und Meer
Albert Leichtfried erklettert eine Eiswand in Norwegen
Eis und Meer Im Februar wagten sich Albert Leichtfried und Benedikt Purner an die Erkundung der senkrechten Eisfelder Nordnorwegens. Die Ergebnisse waren spektakulär. © Elias Holzknecht
Norwegens Klippen über dem Meer
Albert Leichtfried erklettert eine Eiswand in Norwegen
Norwegens Klippen über dem Meer Während ihres Trips bezwangen Albert Leichtfried und Benedikt Purner Tiroler Tris (550m, WI 6), Enter Sandman (750m, WI7-) und Happy End (600m, M5 WI5). © Elias Holzknecht
Hoch hinauf
Albert Leichtfried erklettert eine Eiswand in Norwegen
Hoch hinauf Albert Leichtfried freut sich über die großartigen Bedingungen in Norwegen. © Elias Holzknecht
Stilvoll im Eis
Albert Leichtfried klettert auf Eis
Stilvoll im Eis Albert Leichtfried bei der ersten Besteigung von Zweite Geige (WI7/M7, 140m) in Vallunga in den italienischen Dolomiten. © Elias Holzknecht
Felsen und Eis
Benedikt Purner sichert das Seil
Felsen und Eis Die Route bestand aus einer gemischten Lines, die die Fähigkeiten zweier Bergführer auf die Probe stellte. „Dadurch, dass nicht überall 100% stabiles, reines Eis war, war die Route psychologisch herausfordernder“, sagt Albert. © Elias Holzknecht
Auf Eis gelegt
Albert Leichtfried und Benedikt Purner beim Eisklettern
Auf Eis gelegt Die österreichischen Kletterer Albert Leichtfried und Benedikt Purner auf der Zauberflöte in den italienischen Dolomiten. © Elias Holzknecht
Nicht heruntersehen!
Dani Arnold auf der Eis-Route "Crack Baby"
Nicht heruntersehen! Dani Arnold bewältigte mit einem Solo-Climb die Route Crack Baby in einer Rekordzeit von 27 Minuten und 13 Sekunden. Für erfahrene Kletterer ist das meist eine Tagestour. Mehr über das Wagnis erfährst du auf daniarnold.ch. © visualimpact.ch | Thomas Senf
Freeclimbing
Dani Arnold auf der Eis-Route "Crack Baby"
Freeclimbing Dani Arnold, der momentan den Geschwindigkeitsrekord an der Eigernordwand hält, © visualimpact.ch | Thomas Senf
Dani schwingt seine Werkzeuge
Dani Arnold auf der Eis-Route "Crack Baby"
Dani schwingt seine Werkzeuge Diese 340 Meter lange Route ist der Breitwangflue-Eisfall, 1.000 Meter über Kandersteg in der Schweiz. Arnold bewältigte sie in weniger als einer halben Stunde. © visualimpact.ch | Thomas Senf