Red Bull Ragnarok: Snowkiten in der Hardangervidda

Der perfekte Ort zum Snowkiten? Wie wäre es mit der abenteuerlichen Wildnis der Hardangervidda?
Von Oscar Rycroft

Bei dieser brandneuen Actionsportart werden zwei (ok, drei!) unglaubliche Sportarten kombiniert. Snowkiten, bei dem Skifahrer und Snowboarder einen Kite nutzen, um über Schnee zu fahren, entwickelt sich rasant zum beliebten Fortbewegungsmittel, wenn es ins Backcountry geht.

Red Bull Ragnarok ist der größte Snowkiting-Event der Welt, und am letzten Wochenende gingen mehr als 200 Teilnehmer in der norwegischen Hochebene Hardangervidda, dem größten Plateau Europas, an den Start. Einige kamen sogar aus der Karibik angereist!

Fahrt über die weite Ebene © Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

Dort, wo Polarforscher häufig mit geringem Kostenaufwand für Polarreisen trainieren, herrscht das ganze Jahr über ein raues und gnadenloses Klima mit starken Winden – genau die richtige Umgebung, wenn man es – wie die Teilnehmer – auf schnelle Zeiten abgesehen hat.

Welche Herausforderungen brachte Hardangervidda mit sich? Nun, die Natur hat ihre eigenen Regeln, und so pumpten die Teilnehmer ihre Kites unter einem strahlend blauen Himmel und bei leichten, aber nicht lauen, Winden auf. Die Frage war nun: Wer schafft es, die 65 km lange Strecke am effizientesten zu bewältigen? Bei Winden, die oft eher einem leichten Gesäusel ähnelten, mussten die Snowkiter all ihr Können aufbringen, um ihre sonst so kräftigen „Motoren“ in der Luft zu halten.

Doch auf dem weiten, abgelegenen und endlosen Schneeplateau kann man sich einer Sache sicher sein: In der Hardangervidda erlebt man immer ein Abenteuer.

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