Wasser, Feuer, Sand und Eis: eine Foto-Reise

Paul Bride brachte von einer Weltreise unbeschreiblich schöne Bilder der Elemente in Action mit.
Swells, die brechen
Brechende Wellen auf Hawaii © Paul Bride
Von Andrew T Crafts

Der Fotograf Paul Bride lag um 3 Uhr morgens zuhause in Squamish (British Columbia, Kanada) im Bett, als er plötzlich eine Eingebung hatte: “Ich werde die mächtigsten Naturgewalten fotografieren, die unseren Planeten geformt haben – Wasser, Feuer, Sand und Eis.“

Nach zwei Jahren, einer Menge Luftmeilen und unzähligen einsamen Nächten im Zelt hatte er seine Eingebung in Realität umgesetzt – eine Foto-Reihe dieser vier Naturelemente, in denen ihre Macht zum Ausdruck kommt. Pauls Bilder (und Worte) seht ihr unten…

In der Arktis liegen die größten Eisberge der nördlichen Hemisphäre. Grönland über dem Polarkreis steht für das Eis.

Eisberge inmitten von kaltem, ruhigem Wasser.
Schwimmende Eisberge im kalten, ruhigen Wasser © Paul Bride

Mehr als zehn Tage lang war ich alleine zu Fuß im Licht der Mitternachtssonne unterwegs – bewaffnet nur mit meiner Kamera und meinen Gedanken. Ich trug meine 57 kg schwere Ausrüstung und zeltete in den Fjorden von Ilulissat auf Grönland, um über 15.000 Jahr altes Gletschereis zu fotografieren.

Eisberge unter der Mitternachtssonne bewegen sich und stoßen aneinander.
Eisberge in der Mitternachtssonne © Paul Bride

70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Allerdings konnte ich nicht erwarten, an einem dieser Orte an einem beliebigen Tag aufzutauchen und eine massive Welle in ihrer ganzen Pracht zu erleben. Diesem Bild ging wochenlanges Studieren von Karten, Wellenberichten und Wettermustern voraus.

Starker Regen, gefiltertes Sonnenlicht und der Rücken einer brechenden Welle.
Regen, Sonnenschein und Wellen © Paul Bride

Tahiti ist die Heimat von Teahupo’o, einer der größten Wellen des Planeten. Dies steht für das Wasser.

Die Tube der Welle kommt näher.
Tube © Paul Bride

Kilauea, auf der großen Insel Hawaii, ist der aktivste Vulkan der Welt und er steht für das Element Feuer.

Molton-Lavba kühlt ab.
Abkühlende Molton-Lava © Paul Bride

Ich verbrachte fünf Tage mit dem Fotografieren. Dabei war ich allein, lebte aus einem Lieferwagen, schlug mich mit einer Stirnlampe durch den Dschungel, wanderte kilometerweit durch Lava-Felder und fand die Stellen, an denen die Lava auf den Ozean trifft.

Eine unglaubliche Farbenpracht beim Auftreffen der Lava auf dem Wasser
Zusammenprall von Lava und Wasser © Paul Bride

Namibia erreichte ich nach einem 43-stündigen Trip und hatte dort nur ein einziges Ziel: die Wüste fotografieren.

Eine massive Düne in der Namib-Wüste.
Vom Wind geformte Dünen © Paul Bride

Ich verbrachte eine Woche alleine in einem Zelt in der Namib-Wüste und machte meine Aufnahmen kurz vor dem Sonnenaufgang, und kurz bevor die Sonne unterging – den Rest des Tages verbrachte ich alleine brütend in der Hitze des Zeltes und versuchte zu schlafen.

Eine massive Düne in der Namib-Wüste.
Namib-Wüste © Paul Bride

In Sossusvlei (Namibia) findet man die größten Sanddünen des Planeten und die Namib-Wüste ist die älteste der Welt. Sie existiert ohne nachhaltige Wasserquellen seit 55 Millionen Jahren.

Tote Bäume mitten in der Wüste.
Tote Bäume © Paul Bride

Ich wollte die Zerstörung hinter mir lassen und die faszinierende Beschaffenheit der vier feindlichsten und mächtigsten Naturgewalten einfangen, die den Planeten geformt haben. Dabei war es mir wichtig, die Schönheit in natürlichem Licht und mit natürlichen Farben darzustellen.

Zwei Wellen kollidieren vor der Insel Kauai
Wellenkollision vor der Insel Kauai © Paul Bride

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