Adriatic Circle Tag 27: De Dorlodot verletzt!

Das Neueste von Tom de Dorlodot und Paul Guschlbauer, die Italien überqueren.
Von Tarquin Cooper

Sonntag, 27. Juli, 18:00

Tom de Dorlodot erlitt bei einer Bruchlandung schwere Verletzungen, ist aber den Umständen entsprechend wohlauf. Lies mehr über den Unfall und Toms derzeitigen Zustand in einem Interview, welches er aus seinem Krankenbett in Lugano gegeben hat.

Weitere Updates folgen, sobald neue Informationen bekannt sind.

Freitag, 25. Juli, 14:00

Wir wissen lediglich, dass die Jungs fliegen – und das ist gut! Woher wir das wissen? Natürlich dank unseres Live-Trackers, den ihr oben auf der Event-Seite sehen könnt. Viel mehr Neuigkeiten haben wir momentan nicht, aber immerhin haben wir endlich ein paar Smartphone-Bilder erhalten, die aufgrund des schlechten Handyempfangs große Mühe hatten, zu uns durchzudringen. Begrüßt Chrigel den Adler und genießt den Blick von oben!

Sollten im Laufe des Tages noch News eintreffen, halten wir euch auf dem Laufenden. Falls nicht, erfahrt ihr am Samstag und Sonntag, wie die Jungs auf ihrem Flug nach Osten vorankommen. Drückt die Daumen für gutes Wetter und eine megahohe Wolkenuntergrenze.

Ein schöner Anblick
Ein Blick durch die Wolken... © Tom de Dorlodot
Das ist mal ein angenehmer Anblick!
Ein gern gesehener Kollege! © Tom de Dorlodot

Donnerstag, 24. Juli, 18:00

Die technischen Probleme sind größtenteils behoben. Tom und Paul sind gerade in der Schweiz unterwegs und bewegen sich fast direkt Richtung Osten zum Großglockner, dem nächsten Checkpunkt. Auf der Eventseite könnt ihr genau verfolgen, wo die Jungs gerade sind!

Sie haben noch ein ganzes Stück vor sich – doch hohe Berge und tiefe Täler sind die Gleitschirm-Version von Autobahnen. Wenn das Wetter sich hält, können sie ordentlich Gas geben und schnell vorwärtskommen!

Mittwoch, 23. Juli, 18:45

Oh oh, es gibt technische Probleme! Ein kurzer Blick auf den Live-Tracker verrät, dass Pauls Ortungsgerät nicht richtig funktioniert, denn es scheint, als würde er weit hinter Tom zurückliegen – doch das ist nicht der Fall!

Die beiden Jungs konnten heute ein paar lange Flüge genießen und bewegen sich durch die Täler Richtung Osten zum nächsten Checkpunkt. Sie befinden sich momentan in der Luft, daher gibt’s das nächste Update, wenn sie gelandet sind – aber ihre Facebook-Seite und das Live-Tracking verraten uns, dass sie heute viel Spaß hatten!

Gleitschirmflug an Tag 23 von Red Bulls Adriatic Circle Abenteuer.
Ab in Richtung Tal... © Paul Guschlbauer

Dienstag, 22. Juli, 19:00

Kurzes Update von Tom via Whatsapp: „Nicht viel los. Wir sind auf dem langen Marsch von Charrat nach Sierre… Die Strecke bin ich schon während der X-Alps zweimal gelaufen – nur in die andere Richtung! Einfach Gehirn ausschalten und laufen… Aber vielleicht haben wir morgen die Chance zu fliegen. Wir sind nicht weit von einem Startplatz!“ Woher sie das wissen? Tja, sie haben den einheimischen Experten gefragt – Chrigel Maurer, der amtierende X-Alps Champion. „Paul rief Chrigel gestern früh an“, erzählt Tom. „Er wollte uns noch zurückrufen und sagen, wo wir heute schlafen können!“

Währenddessen gibt es von uns ein neues Video mit Aufnahmen, die das Duo uns geschickt hat. Doch bevor ihr hier unten auf den Link klickt und euch das neue Video anschaut, geht doch auf die Eventseite (Link oben) und schaut im Live-Tracker, wo sich die beiden im Moment befinden!

Montag, 21. Juli, 21:00

Drei Sekunden – so knapp verfehlte ein Baum Tom de Dorlodots Kopf. „Es war den ganzen Tag über windig und regnerisch“, sagt er. „Der Wind hat diesen riesigen Baum umgeknickt, direkt an der Stelle, an der ich drei Sekunden vorher noch stand!“ Scheint, als ob es in der Luft sicherer für ihn wäre!

Wenn ein Baum fällt...
Ja, jemand hat diesen Baum fallen gehört © Tom de Dorlodot

Doch seit Tagen schon verhindert das Wetter, dass die beiden in die Luft steigen. Gestern erreichten sie Chamonix und wanderten dann weiter – wobei sie auf ihrem Weg über matschige Pfade kurzzeitig von Freunden begleitet wurden. Zumindest kommen sie vorwärts: Sie haben die Grenze zur Schweiz überquert. Wir drücken die Daumen, dass der Regen bald aufhört – und keine weiteren Bäume umfallen!

Sonntag, 20. Juli, 11:00

Die SMS von Tom kam gegen Mitternacht: „Harter Tag heute. Starker Wind und etwas Regen. Fast in Chamonix. ;-) Morgen sind wir da!“

Paul schrieb uns, dass sie heute genauso weitermachen wie gestern: Sie wandern weiter bei regnerischem Wetter, sind aber fast schon am Abenteuer-Hotspot nahe des Montblancs. Dort wollen sie sich ausruhen und hoffen, ein paar bekannte Gesichter zu sehen.

Aber in der Zwischenzeit bekommen die Jungs nur Kühe zu Gesicht. Auf der Event-Seite oben könnt ihr live verfolgen, wo sie sich befinden.

Es muss weitergehen. Muh!

Samstag, 19. Juli, 22:30

Es ist langsam Zeit ins Bett zu gehen, doch der Live-Tracker oben zeigt an, dass die Jungs immer noch unterwegs sind. Wir haben den ganzen Tag nichts von ihnen gehört und auf ihren Facebook-Seiten gibt es auch nichts Neues. Was sagt uns das? Sie legen große Strecken an abgelegenen Orten zurück. Schaut morgen wieder rein, dann haben wir sicher ein Update für euch.

Freitag (=Flugtag!), 18. Juli, 14:00

Nach knapp drei Wochen, die sie fast ausschließlich zu Fuß verbrachten, macht unser Fliegerpaar endlich das, was sie von Anfang an vorhatten: Sie fliegen, so weit die Flügel sie tragen. Gestern hörten wir kaum etwas von ihnen, doch abends kam die Nachricht vom 100 Kilometer langen Flug! Auf der Event-Seite oben könnt ihr die Route (und ihren aktuellen Standort) genau nachverfolgen.

Der 70er-Style ist wieder angesagt
Starker Schnurri, Paul © Paul Guschlbauer
So fühlt es sich an, wenn man so hoch aufsteigt wie Tom und Paul!
Der Blick von der Wolkenuntergrenze auf 4.400m © Paul Guschlbauer

Auch heute waren sie fast den ganzen Tag in der Luft. Um 14:30 Uhr bekamen wir ein SMS-Update von Tom, dass er auf einem Berggipfel gelandet sei, aber nicht genau wisse, wo Paul steckt. Dessen Live-Tracker zeigt an, dass er Richtung Süden auf einen Berg steigt. Hoffentlich treffen sie sich bald wieder und machen gemeinsam weiter! Wir versorgen euch übers Wochenende täglich mit Updates.

Donnerstag, 17. Juli, 17:00

Gestern mussten die Jungs aufgrund von Gewittern nahezu den ganzen Tag am Boden bleiben, aber heute war eindeutig ein guter Tag in der Luft – das beweist die Länge der blauen Linien, die ihr oben auf unserer Event-Seite seht.

Zahlen kriegen wir erst, sobald sie landen (und glaubt uns: sie werden erst landen, wenn es absolut sein muss), aber wir sind uns ziemlich sicher, dass dieser Adriatic-Circle-Tag der bislang erfolgreichste wird. Am Ende werden sie am Boden und in der Luft vermutlich über 100 km zurücklegt haben. Wir hoffen, dass sie uns möglichst bald Fotos schicken können, und dass bis nächsten Dienstag ein Video fertig ist. In der Zwischenzeit könnt ihr euch hier das Video der letzten Woche anschauen!

Mittwoch, 16. Juli, 17:30

„Es waren zwar Wolken da, aber wir hatten gedacht, dass wir uns deswegen keine Sorgen machen müssten“, sagte Tom de Dorlodot. „Aber plötzlich wurden sie sehr schnell viel größer und dann gingen die Schleusentore auf – überall kam es runter!“

Unser Trio (denk daran, sie haben immer noch Ferdinand Van Schelven im Schlepptau) hat sich in den Wald verzogen, wo sie sich in einem Unterstand ein Feuer anzündeten und den Sturm abwarteten. Nach dem Sturm boten der nasse Boden und der graue Himmel schlechte Bedingungen für thermische Aktivitäten, weswegen ihnen heute Abend nichts anderes als eine Schlittenfahrt nach unten und eine kurze Wanderung übrig blieben. (Anscheinend sorgen solche Bedingungen auch dafür, dass der Handy-Empfang ziemlich schlecht ist, da nirgendwo eine 3G-Verbindung hergestellt werden konnte, um uns einige Foto zu schicken. C'est la vie.)

Bisher waren es 24 Stunden voller Enttäuschungen. Letzte Nacht bot das kleine Bergdorf, in dem sie ankamen, überraschend wenig Essen. Sie konnten zwar etwas Käse und Cracker von einheimischen Pfadfindern ergattern, gingen aber trotzdem hungrig ins Bett und wachten auch hungrig wieder auf. Deswegen hatten sie am Morgen keine andere Wahl, als fernab des Pfades nach Nahrung zu suchen, welche sie natürlich auch irgendwann fanden.

Van Schelven wird sie auf ihrer Reise zum Mont Blanc noch einige Tage begleiten. Vergiss in der Zwischenzeit nicht, dass du jeden ihrer Schritte auf der Event-Seite oben verfolgen kannst. Bis morgen, dann hoffentlich mit Bildern!

Dienstag, 15. Juli, 18:00

Die Jungs treiben sich dort herum, wo der Himmel eher bedeck ist, wie man auf dem Foto unten sehen kann! Tom hat auch auf Facebook gepostet, dass sie auf einem Berggipfel gelandet waren und weiter in das große Gebirge vordringen würden – wenn auch momentan nicht sehr schnell. Pauls Kommentar: „Wir sind heute etwa 10 Kilometer zu Fuß gegangen und haben einige Flüge gemacht – doch aufgrund der tiefen Wolkenbasis keine langen!“

Auf der Event-Seite oben könnt ihr genau sehen, an welcher Stelle sie sich zurzeit befinden.
 

#shirtlessselfie?
#shirtlessselfie? Das ist doch nicht Jersey Shore! © Paul Guschlbauer

Trotz des Lächelns oben herrschte bei unserem Kontrollanruf um 17.30 Uhr nicht die allerbeste Stimmung: „Wir stecken hier oben fest und warten, dass die Wolkendecke sich lichtet“, so Paul. In diesem Fall werden die beiden, wenn sie noch zwei Gleitschirmflüge schaffen, leicht 40km an diesem Tag zurücklegen. Doch wie auch immer, die Bedingungen werden im Laufe der Woche besser werden – also, aufgepasst, wenn das Team, zu dem sich zwischenzeitlich der Kumpel Ferdinand Van Schelven gesellt hat, weiterzieht!

Montag, 14. Juli, 18:00

Fernreisen bergen häufig ungeliebte Überraschungen, doch Tom und Paul erlebten heute eine mehr als willkommene: Ihr Kumpel und X-Alps-Konkurrent Ferdinand Van Schelven hat sie aufgespürt und wird sie ein paar Tage begleiten, jetzt wo sie in bekannten Gefilden unterwegs sind. „Wir sind endlich richtig in den Bergen“, so Paul. „Noch haben wir starken Wind und tief hängende Wolken, doch das Wetter soll im Lauf der Woche immer besser werden!“ Die Gesellschaft ihres Freundes – Tom und Paul waren beiden schon mit Van Schelven unterwegs – verleiht ihnen sicher Flügel. (Okay, das war jetzt etwas zu dick aufgetragen!) Auf jeden Fall hoffen sie, dass sie bald zu langen Flügen starten können.

Paul, Ferdinand und Tom
Ferdinand Van Schelven hat die Jungs aufgespürt © Paul Guschlbauer

Zunächst mal gilt es heute Abend Verpflegung zu bekommen. Sie wollen noch das nächste Dorf erreichen, dann wird es wieder ein 40-Kilometer-Tag. Vielleicht marschieren sie aber noch ein Stück weiter, um für morgen eine gute Absprungstelle zu erreichen. Paul hat in der Zwischenzeit Gewicht eingespart und sich von seinem dritten Paar Socken verabschiedet. Denn zwei reichen völlig, findet er: „Ich trage ein Paar, wasche es abends, und trage dann das zweite, während das erste trocknet.“ Wir wissen allerdings nicht, was er macht, wenn ein Paar ein Loch bekommt, was früher oder später passieren wird. Bleibt dran, denn morgen gibt es neue Updates. Außerdem könnt ihr den Fortschritt auf der Event-Seite oben verfolgen.

Sonntag, 13. Juli, 19:00

Das Tolle am Live-Tracking auf unserer Event-Seite oben ist, dass wir auch dann wissen, wo sich Tom und Paul befinden, wenn sie zu weit in den Bergen sind, um unsere Textnachrichten zu empfangen. Deshalb wissen wir zum Beispiel, dass sie heute in der Luft waren (wenn auch nur kurz) und sich nicht zu Fuß fortbewegen mussten.

Update: Gerade erhielten wir eine SMS von Paul! Hier ist der Text: „Wir ließen das Meer hinter uns, rechneten aber nicht damit, einen Flugtag zu erwischen. Doch dann sahen wir einen Vogel gegen 10:30 Uhr Höhe aufnehmen und fanden eine Absprungstelle. Also entschieden wir uns für einen Flug! Das war nicht leicht, da die Wolken auf 850 Meter Höhe hingen und es nur wenige Landemöglichkeiten gab. Trotzdem war es eine schöne Überraschung an einem Tag, an dem wir 40 Kilometer Fußmarsch eingeplant hatten!“

Wegen des schlechten Handyempfangs haben wir leider nur ein Foto von heute. Bitte sehr, ein tolles Selfie von Paul Guschlbauer. Morgen gibt es dann Nachschub!

Das ist mal ein Selfie! © Paul Guschlbauer

Gestern Abend war die Hoffnung groß, dass sie die großen Berge eher früher als später erreichen. Der heutige Flug hat sie diesem Ziel hoffentlich näher gebracht. Außerdem haben uns die beiden neue Fotos versprochen, sobald sie einen besseren Internetzugang finden. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Samstag, 12. Juli, 16:00

Der Fußmarsch unter bewölktem Himmel (und auf Asphalt) geht weiter. Die Jungs verlassen Genua. Gestern konnten sie trotzdem zwei große Erfolge feiern: Sie haben den ersten Wendepunkt erreicht und die ersten 500 Kilometer der Strecke absolviert.

Das ist bereits eine starke Leistung!

Auf Schnellstraßen per Express in die Alpen © Paul Guschlbauer

Wie halten sich die beiden also bei Laune, wenn sie wie geplant in den nächsten vier Tagen 45 Kilometer Fußmarsch pro Tag zurücklegen? Abgesehen davon, dass sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten (was ihnen Spaß macht, wie sie behaupten), helfen gute Songs. Paul hört Monkey Safari, während Tommy D sich häufig „At Home“ von den Crystal Fighters reinzieht. „Das gibt mir Power“, sagt er!

Freitag, 11. Juli, 15:00

Man konnte die Autos im Hintergrund vorbeirauschen hören, als Tom de Dorlodot an sein Telefon ging, nur eine Stunde von Genua entfernt. Er war nicht beim Bergsteigen – aber wie du unten siehst, war die Aussicht trotzdem nicht schlecht!

Du kannst dem Abenteuer auch im Live Tracking folgen!

Das Red Bull Adriatic Circle-Abenteuer nähert sich Genua in Italien.
Genua ist nicht mehr weit © Paul Guschlbauer

„Heute war ein kurzer Tag“, erzählt Tom, „nur ungefähr 30 Kilometer! Aber das Schwierigste ist, dass alle anderen hier Urlaub machen und am Strand liegen, während wir unsere riesigen Rucksäcken schleppen!“ Natürlich werden die beiden in Genua mal kurz ins Meer hüpfen, bevor sie essen und sich ausruhen.

Ein Foto der italienischen Küste nahe Genua, aufgenommen von Tom de Dorlodot und Paul Guschlbauer bei ihrem Adriatic Circle-Abenteuer.
Das Meer © Paul Guschlbauer

Den Großteil des Abends werden sie den Plan für die nächsten beiden Tage diskutieren, für die es zwei Optionen gibt: direkt an der Straße entlang zu den hohen Bergen laufen, oder das Risiko eingehen und versuchen, von den niedrigeren Bergen in der Nähe zu fliegen.

Das Adriatic Circle Hike & Fly-Abenteuer über den Stränden von Genua, Italien.
Sehr verlockend! © Paul Guschlbauer

 Die erste Option würde einen Fußmarsch von vier Tagen bedeuten und die beiden nach Frankreich führen, ein paar Hundert Kilometer südlich des Mont Blanc, dem nächsten Wegpunkt, und sie hätte einen großen Vorteil: vertrautes Gelände, wo die beiden viel Zeit in der Luft verbringen könnten.

Daumen hoch! © Paul Guschlbauer

Aber in der Zwischenzeit geht es im „Roboter-Modus“ weiter, wie Tom es ausdrückt. „Du steckst dir deine Ohrstöpsel rein, drehst die Musik auf, und dann läufst du für 12 oder 13 Stunden am Stück. Wenn du Nahrung und Wasser brauchst, machst du eine Pause.“ Und wie reagiert der Körper darauf? Wie ein Gummiband. Auch wenn Tom ein paar Blasen hat (wir haben Fotos gesehen – schlimm ist es nicht!), fühlen sich seine Beine und sein Körper nach jeder Nachtruhe wieder gut erholt an. „Man gewöhnt sich dran. Der Körper weiß am besten, was er tun muss!“

Donnerstag, 10. Juli, 10:00

Wir haben heute Morgen ein sehr angenehmes Foto von Tom und Paul erhalten – ein Blick aufs Meer, direkt nachdem sie Italien von Ost nach West durchquert und ihre Reise durch die Apennin abgeschlossen haben.

Im Moment befinden sie sich 700 Meter über dem Meeresspiegel und hoffen darauf, demnächst in die Lüfte zu steigen. Ein langer Flug würde ihnen sehr dabei helfen, wie geplant morgen Abend in Genua anzukommen. Im Moment befindet sich die Stadt noch etwa 100 km von ihnen entfernt. Wenn man auf die letzten Tage zurückblickt, dann werden sie wohl mit einer leckeren Mahlzeit – oder zwei – feiern. Denk dran, auf der Live Tracking Page kannst du genau sehen, wo das Team sich gerade befindet.

Endlich am Meer! © Tom de Dorlodot

Hoffentlich können die Jungs während des Fluges und bei Sonnenschein neue Videos mit ihren Garmin VIRB-Kameras aufnehmen – in der Zwischenzeit kannst du das erste Video des Ausflugs ansehen.

Mittwoch, 9. Juli, 18:00

Wenn du Dutzende Kilometer am Tag zu Fuß zurücklegst (wie viele, seht ihr auf der Event-Seite!), gibt es nur eine Belohnung: Essen. Und am Dienstag sind Tom und Paul so weit gelaufen, dass sie zweimal zu Abend essen mussten. „Am frühen Abend haben wir eine Pizza gegessen. Nach weiteren 12 km haben wir noch mal zu Abend gegessen - eines der besten Stücke Fleisch, das ich in meinem Leben je gegessen habe!“, sagt Paul.

Aber wenn man bedenkt, wie viel sie gegangen, gewandert und durch den Wald marschiert sind, dann sollte es keinen wundern, dass sie Kalorien zu sich nehmen müssen. „Während der ersten vier oder fünf Tage will der Körper nicht so viel Nahrung, aber wenn er merkt, wie viel Kalorien du verbrauchst, dann nutzt du jede Gelegenheit, um etwas zu essen!“

Was steht in den nächsten Tagen auf der Speisekarte (bildlich gesprochen)? 100 km oder so nach Genua. Unterwegs sind einige Berge, aber es ist unwahrscheinlich, dass wir viel Zeit in der Luft verbringen werden. In der Zwischenzeit sind beide weiterhin positiv gestimmt - sagt Paul, „Wir haben viel Spaß!“ Oh, und vergesst nicht, das POV-Video von dem Ausflug anzusehen!

Dienstag, 8. Juli, 18:00

Der Regen bestimmt mal wieder den Tag - aber er hat Geist unseres furchtlosen Duos nicht vernebelt. „Wir wussten von Anfang an, dass dies der härteste Teil der Reise wird“, sagte Tom bei einem undeutlichen, mit Statik gefüllten Telefonanruf an diesem Nachmittag.

Obwohl die beiden Piloten bereits vor Beginn des Ausflugs Freunde waren, war diese Reise ihr erstes gemeinsames Abenteuer. Zum Glück konnten beide nicht groß über etwas klagen. „Paul und ich verstehen uns hervorragend, und wir haben sehr gut zusammengearbeitet. Wir analysieren die Reiseroute, das Wetter und treffen gemeinsam Entscheidungen. Wir befinden uns in einem Lernprozess ohne Bedauern.“

Die Weisheit der beiden Geister war hilfreich beim Umgang mit den windigen Bedingungen, wie ihr in Pauls Video unten sehen könnt.

Bis 17:00 Uhr hatten sie etwa 25 km zurückgelegt (folgt ihnen auf unserer Live Tracking Page) und laut seinem Schrittzähler hat Tom über 28.000 Schritte gemacht. Im Moment hoffen sie, dass sie später am Abend weitere 10 km in Richtung Genua zurücklegen können.

Eine große mentale Hürde stellt im Moment das langsame Vorankommen zu Fuß da – an manchen Tagen sind sie 36 km auf der Straße gegangen, während sie für die gleiche Strecke mit dem Paraglider nur 19 km hätten fliegen müssen. Auch wenn die Wettervorhersage für die nächsten Tage nicht besonders gut aussieht, kommen die Berge langsam in Reichweite. Tom meint: „Dort können wir einige richtig lange Flüge hinlegen.“

Montag, 7. Juli, 18:00

Wie heißt es so schön: Keine Neuigkeiten sind gute Neuigkeiten. Tom und Paul sind entweder so tief in den Bergen oder so hoch in der Luft, dass wir sie weder per Telefon noch per SMS für das heutige Update erreichen konnten. Wir sehen das als Zeichen dafür, dass sie schnell in die richtige Richtung vorankommen. Tom deutete heute Morgen (9:30 Uhr Ortszeit) in seiner Nachricht an, dass sie darauf hofften, heute viel Zeit in der Luft zu verbringen.

In der Zwischenzeit war Paul Guschlbauer glücklich, dass er nach 30 km Wandern gestern endlich in die Lüfte steigen konnte – auch wenn der Himmel etwas wolkig war. Laut Wettervorhersage soll das Wetter wieder schlechter werden – hoffentlich können sich die Jungs irgendwie warm halten.

Da wir leider kein gutes Update liefern können, zeigen wir ein Highlight von der Live Tracking Page – bis jetzt hat das Team 366 km zurückgelegt. Weitere Neuigkeiten – und hoffentlich auch Videos – gibt es in den nächsten Tagen, also bleibt dran!

Sonntag, 6. Juli, 18:00

Die Jungs waren ziemlich erschöpft, als sie Freitagabend in Florenz ankamen. „Füße und Beine schmerzen sehr“, berichtete Tom.

Samstag war das Duo lange zu Fuß unterwegs und erreichte schließlich Pistoia. Doch für heute hatten sie die Hoffnung, dass sie endlich eine gute Abflugposition erreichen würden.

„Wir sind immer noch sehr motiviert, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns“, fügte Tom hinzu. „Unser Fokus liegt darauf, fit und gesund zu bleiben – und bald in die Lüfte zu steigen. Wir können es kaum erwarten, die Gleitschirme rauszuholen.“ Am Sonntagabend konnten wir die Jungs nicht erreichen. Endlich…sie haben es in die Luft geschafft. Lasst das Fliegen beginnen!

Samstag, 5. Juli, 19:00

Tom und Paul haben es gestern Abend zur berühmten italienischen Stadt Florenz geschafft – was eigentlich nicht ihr Plan war. Sie wollten sich ursprünglich entweder an die Berge halten und riskieren, keinen Startplatz zu finden, wie an den Tagen zuvor, oder eine südlichere Route wählen, die zwar keine Berge bot, sie dafür aber schneller zu den größeren Bergen bringen würde. Hoffentlich zahlt sich der Einsatz aus. „Wir hoffen, dass wir die höheren Berge mit dieser Route einen Tag schneller erreichen“, sagt Paul. Doch das bedeutet auch, dass sie noch ein wenig länger wandern müssen, wenn ihnen der günstige Südwestwind nicht die Möglichkeit für einen Flug bietet. „Wir freuen uns schon darauf, etwas schneller vorwärts zu kommen, wenn wir die längeren Gebirgsketten erreichen“, fügt Paul hinzu. Doch bis dahin müssen sie sich noch etwas abmühen.

Paul Guschlbauer zeigt auf Florenz © Paul Guschlbauer

Freitag, 4. Juli, 18:00

Nachdem Tom und Paul sich eine Weile an einem Startplatz über Pietrapiana aufgehalten haben, schafften sie nun einen kurzen Flug. Ihr Ziel? Florenz. Der starke Gegenwind war schuld daran, dass sie nur etwa 10 der 25 Kilometer in Richtung Florenz schafften. „Es ist super hart, in diesen Bergen zu navigieren“, sagt Tom. „Echt irre!“ Denk dran, auf der Live Tracking Page kannst du genau sehen, wo das Team sich gerade befindet.
 

In der Zwischenzeit kannst du dir hier im Channel auch ansehen, welche Ausrüstung die Jungs mit auf ihre Reise genommen haben. Bei einer derartigen Entfernung, die die beiden nur mit eigener Muskel- und Windkraft bewältigen wollen, war es wichtig, überflüssiges Gewicht zu vermeiden – die beiden reduzierten sogar ihre Gurte auf ein Minimum. Was würdest DU denn für einen Monat zu Fuß im Gebirge mitnehmen?

Donnerstag, 3. Juli, 17:00

„Die Beine sind in Ordnung“, sagt says Paul Guschlbauer, „aber es kommt uns gerade so vor, als drehten wir uns etwas im Kreis!“ Schwieriges Gelände und der Mangel guter Absprungstellen machten es notwendig, dass die Jungs hoch oben und unten (okay, nur oben) auf die Jagd gingen, um einen guten Spot zum Abfliegen zu finden (siehe Bild unten). Nach einem etwas improvisierten, aber letztlich sicheren, Absprung riskierten sie es, anstatt in Richtung Tal auf die Hügel zuzufliegen – das hat nicht funktioniert, und nun bemühen sie sich, wieder auf ihren „Weg“ zurückzufinden.

Guschlbauer fährt fort: „Das Ganze ist ein mentales Spiel – am wichtigsten ist es, weiter eine positive Einstellung zu behalten!” Im Moment suchen Tom und Paul nach einem Ausweg aus dem „Labyrinth, in dem sie nicht an Absprungstellen gedacht hatten” und ziehen weiter in das vertrautere Gebiet der Alpen.

Denk dran, auf der Live Tracking Page kannst du die Route verfolgen und herausfinden, wo das Team sich gerade befindet – und du kannst auch sehen, wie viele Kilometer sie schon zurückgelegt haben, wie viel Zeit sie in der Luft verbracht haben, und vieles mehr!

Mittwoch, 2. Juli, 18:00

Immer die weiße Linie entlang. Wind und Wetter hindern die Jungs am Abheben. Daher sind sie zu Fuß unterwegs. „Bis zum Ende des Tages werden wir etwa 40 Kilometer gelaufen sein“, so Paul. „Das ist okay. Solange wir in Bewegung sind, kommen wir unserem Ziel näher. Und die Landschaft ist traumhaft. Wir sind zuversichtlich, dass wir das Tempo erhöhen können, sobald wir die Alpen erreichen, da wir sie sehr gut kennen.“

Dienstag, 1. Juli, 18:00

Endlich geht es los! Toms Facebook-Eintrag sagt alles: „Wir fliegen!“ Der Flug war zwar nicht lang, aber das Team war froh, in der Luft zu sein. Momentan befinden sich die beiden zwischen Ancona und Florenz – auf der Live Tracking Page kannst du die Route verfolgen.

„Der Start war nicht einfach“, sagt Tom, während er und Paul sich auf den Weg machen, um Wasser und Nahrung zu holen. „Am ersten Tag mussten wir sehr viel laufen, und gestern hat es ununterbrochen geregnet. Doch heute haben wir einen guten Startplatz gefunden. Es ging alles gut los, aber wir hatten zu kämpfen, um thermische Strömungen entgegen der Windrichtung zu finden.“

Trotz der Probleme haben die beiden jede Menge Spaß und genießen es, sich langsam in ihr Abenteuer und ihren Rhythmus einzufinden. „Die Aussicht ist großartig“, fügt Tom hinzu, „und die Menschen sind sehr freundlich.“

Allerdings sieht es so aus, als ob morgen ein weiterer Wandertag bevorsteht. Nur noch 1.670 Kilometer liegen vor den Abenteurern…

Montag, 30. Juni, 18:00

Es regnet weiter! Die Jungs waren heute Morgen guter Hoffnung, trotz tiefhängender Wolken und starkem Wind fliegen zu können, doch das Wetter hatte andere Pläne. Sie sind wieder zu Fuß unterwegs und kämpfen mit Nässe und rutschigen Wegen – Tom hat das bedrohlich wirkende Bild unten gepostet. Die gute Nachricht: Sie haben die Berge erreicht und wenn das Wetter aufhellt – dann geht’s los!

Sturm in den Bergen beim Adriatic Circle © Tom de Dorlodot

Sonntag, 29. Juni, 18:00

Es geht los! Der Start war nicht gerade spektakulär, doch jede tolle Reise fängt bescheiden an. Paul hat heute Morgen dieses Selfie geschossen, als er und Tom gerade Ancona verließen – an Tag eins ihres unglaublichen Abenteuers. Ihr nächstes Ziel? Zu fliegen! Doch bis dahin müssen sie weiter wandern…

Tag 1: Paul Guschlbauer macht ein Selfie © Paul Guschlbauer

Samstag, 28. Juni, 19:30

Wir sprachen gerade erst mit Tom und Paul. Die beiden wollten eigentlich um 19:30 starten, doch der Zug nach Ancona hatte etwas Verspätung. Sie hoffen, dass sie um 21 Uhr ankommen.

„Wir werden zunächst aus der Stadt hinaus wandern, um in den Feldern einen Ort zum Schlafen zu finden“, sagt Tom.

Folgt Tom de Dorlodot und Paul Guschlbauer per Live-Tracking bei ihrem Versuch, die längste Hike- und Fly-Tour ohne Unterstützung zu bewältigen.

„Es sind etwa 45 Kilometer, bis wir auf die ersten Berge stoßen“, fügt Tom hinzu. „Wir hoffen, dass wir morgen (Sonntag) den ersten Flug wagen können, doch das Wetter sieht nicht allzu gut aus. Aus Südwesten wird Wind mit Stärken von 15-20 Knoten wehen. Das ist zwar die richtige Richtung für uns, doch wir sind uns nicht sicher, ob die Windverhältnisse auch wirklich einen Flug zulassen.“

Wir werden diese Seite jeden Tag aktualisieren und euch mit den wichtigsten Neuigkeiten von dem Trip versorgen. Habt ihr eine Frage an Tom und Paul? Dann fragt uns einfach und wir leiten es weiter an die Jungs.

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